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- 09. November 2007 3 Min.
Die Session beginnt – und kölschselige schwul-lesbische Karnevalisten grölen wieder "Kölle Aloha" bis zur Heiserkeit.
Von Dennis Klein
Der 11.11. naht – diesmal ist es ein Sonntag, was bedeutet, dass viele Jecken in Kölle in den Karnevalshochburgen durchmachen werden. Falls sie um 11:11 Uhr noch aufrecht stehen können, wird am Heumarkt wieder die Session eröffnet, die wegen des extrem frühen Karnevals Anfang Februar 2008 – zu Freude der Zugereisten – etwas kürzer ist als sonst. Die Kölsch-Brauereien dürften aber trotzdem nicht pleite gehen.
Der Höhepunkt im schwulen "Fasching", wie Karneval in den spaßlosen Regionen heißt, sind die Sitzungen Anfang nächsten Jahres, für die jetzt bereits der Vorverkauf läuft. Wir stellen die Highlights vor:
Allen voran natürlich die Gloria-Sitzung, die vom Szene-Stadtmagazin "rik" im letzten Jahr als bestes "Kulturevent des Jahres" ausgezeichnet wurde. Unter dem Motto "Safari Aloha" geht's diesmal an vier Abenden im Januar ins Dschungel-Camp ("Im Dschungel wird geschunkelt"). Moderieren werden die "Stammesoberhäupterinnen", die Kutschallas, und mit dabei sind natürlich wieder Szene-Größen wie Sascha Korf und Marie-Luise Nikuta. Passend zum Dschungel ist übrigens auch ein Eva-Hermann-Musical im Programm, bei dem natürlich viele Herde mitspielen. Eintritt: 32 bis 37 Euro.
Die Röschensitzung schaut gen Osten: "Was haben David Bowies 'China Girl', Andrea Jürgens' 'Japanese Boy' und der Tunten-Evergreen 'Mitsu' gemeinsam? Richtig, alle drei bilden den idealen Soundtrack zum neuesten Streich der schwullesbischen Röschensitzung", frohlocken die Veranstalter. Unter dem viel sagenden Titel "1 x 69 süß-sauer" laden die Karnevalisten an sechs Abenden zur "närrischen Orgie" in den Köln-Mülheimer Kulturbunker. Mit dabei sind wieder die Lokalmatadore Claus Vinçon und Stephan Runge sowie viele Überraschungsgäste. Eintritt: 23 Euro.
Die Rosa Funken veranstalten auch 2008 wieder ihren legendären Kostümball – inzwischen zum zwölften Mal. Am 2. Februar wird es in der Köln-Mülheimer Stadthalle eine Funkenrevue im Stil der 40er Jahre geben. Das Motto "Eine Nacht voll Seligkeit" verspricht dabei genau das, was sich schmachtende Gayromeo-Benutzer wünschen. Eintritt: 28,50 Euro.
Wem das Ganze zu trocken ist, kann sich beim Kostümball "Jeck om Deck" der Stattgarde Colonia Ahoj vergnügen. Im Alten Wartesaal am Hauptbahnhof wollen die Jungs – vom Fähnrich bis zum Kapitän – bis in die frühen Morgenstunden feiern. Und das natürlich nass. Eintritt: 24 Euro.
Und dann gibt es ja noch die ungeliebte Schwesterstadt: Auch Düsseldorfer feiern schließlich Karneval – und das nicht schlecht. Die KG Regenbogen veranstaltet am 19. Januar die Sitzungsparty im Stahlwerk (Ronsdorfer Straße). Um 19:11 Uhr geht's dort los, Kostüme sind den Veranstaltern zufolge "erwünscht". Eintritt: 24 Euro. Aus gut informierter Quelle wissen wir übrigens, dass dort auch einige Kölner abfeiern. In der Domstadt würden sie das aber nie zugeben. Aloha!
9. November 2007















Nee was bin ich froh, dass es in schwulen Kreisen noch nicht ganz so weit ist...allerdings werden auch viele Schwule immer asiger, wenn sie besoffen sind....
Ich mag generell nicht diese extrem besoffenen Menschen...und das sage ich als Kölner, der auch manchmal Karneval feiert.....solang alles in maßen abläuft ist es natürlich in Ordnung, aber wenn manche sich nur noch zusaufen dann ist das eben nur noch ekelhaft!