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  • 13. November 2007 14 3 Min.

"Das Arschbuch" vom queer.de-Team ist der erste umfassende Ratgeber über das zweitwichtigste Sexualorgan des Mannes.

Von Carsten Weidemann

Das Vorwort heißt passenderweise: "Leck mich am Arsch!". "Wir wollen dich nicht beschimpfen", schreiben die Herausgeber des neuen "Arschbuches". "Die Aufforderung ist nicht als Beleidigung, sondern als lustvolle Einladung gemeint. Uns geht es am Arsch vorbei, dass eines unserer geilsten Körperteile immer wieder für Schimpfwörter und Herabwürdigungen herhalten muss. Wir lieben unseren Hintern. Und wir lieben das Arschlecken. Rimming ist das lustvolle Vorspiel zu mehr."

In der Tat übt der Arsch auf schwule Männer eine unglaubliche Signalkraft aus. Wer hat nicht schon mal in der U-Bahn wildfremden Männern auf den Hintern geschaut und davon einen Ständer bekommen? Auch man selbst will mit seinem Po wahrgenommen werden und kauft Jeans, die das Hinterteil perfekt zur Geltung bringen.

Der Po ist ein absoluter Scharfmacher

Die Arschbuch-Autoren aus dem queer.de-Team sagen: "Daran ist überhaupt nichts auszusetzen. Der wohlgeformte Arsch ist neben dem Schwanz unser wichtigstes Sexualorgan. Mit ihm können wir andere Männer erregen, ihnen einen Mordsspaß bereiten und auch selbst unglaubliche Lust erfahren. Der Po ist ein absoluter Scharfmacher, nicht nur mit der Prostata und dem männlichem G-Punkt, über die wir in diesem Buch ausführlich berichten. Die Nervengeflechte der Analregion überlappen sich teilweise mit denen, die am Orgasmus beteiligt sind."

Nun hat es ein schwules Arschbuch bislang nicht gegeben. So waren die beiden Herausgeber Christian Scheuß und Micha Schulze selbst überrascht, mit diesem Po-Ratgeber komplettes Neuland zu betreten. Als dritter Band einer Reihe des Bruno Gmünder Verlags musste er zudem dem Schwanz- und Orgasmusbuch den Vortritt lassen. "Der Popo wird auch von schwulen Männern unterschätzt, vernachlässigt und von manchen sogar für schmutzig befunden. Dem wollen wir nun ein Ende bereiten", heißt es im Vorwort.

Wie hält man den Po in Schuss?

Die Autoren erklären, wie der Arsch funktioniert, wie man ihn in Schuss hält, wie man ihn verschönern kann, welche Gefahren lauern und vor allem wie man mit ihm (noch) mehr Spaß haben kann. Und zwar leicht verständlich und lustvoll aus schwuler Sicht geschrieben. Weitere Ratschläge von Experten sowie Exkurse über den Hintern als Sujet der Literatur und Kunst sowie seine Bedeutung für die Psychologie und viele erotische Farbfotos runden das Handbuch ab.

"Das Arschbuch" ist dabei bewusst als Lesebuch gedacht, das man immer wieder in die Hand nehmen kann, um darin zu schmökern. Gerne kann der Leser auch von hinten beginnen…

Christian Scheuß & Micha Schulze (Hrsg.): Das Arschbuch. Tuning für deine Kiste, Bruno Gmünder Verlag, 208 Seiten, 19,95 Euro

13. November 2007

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-w-

#1 SimonAnonym
  • 13.11.2007, 16:46h
  • Liebe Macher von queer.de, ich habe nichts dagegen, dass Ihr Werbung für ein Buch eurer Autoren macht und auch gegen den Titel und Inhalt des Buches ist nichts einzuwenden, aber der Text dazu könnte irgendwie schon etwas niveauvoller sein...
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#2 SaschaAnonym
  • 13.11.2007, 23:24h
  • Ach ja, @Simon,

    ein Artikel zu einem Buch, das sich mit der Sexualität von Homo-Männern beschäftigt, muss natürlich wie eine wissenschaftliche Abhandlung geschrieben sein, um ja nicht irgendwie die Kriterien der verklemmten Hetero-Mehrheitsgesellschaft zu verletzen, die sich ja nur rund um die Uhr an allen Orten und vor allem in den Massenmedien in ach so "niveauvoller" und sprachlich hochtrabender Manier mit ihrer "Sexyness" in Szene setzt...

    Aber wehe, schwule Männer erlauben sich das, dann schreien nicht wenige ihresgleichen gleich am lautesten dagegen an...

    Ich empfehle dir (und vielen anderen, die Probleme mit einem selbstbewussten Umgang mit ihrer eigenen Sexualität haben) einen guten Psychiater!!!
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#3 HampiAnonym
  • 14.11.2007, 18:57h
  • @sascha: ...selbstbewusster Umgang mit seiner Sexualität, indem man sich ausgiebig mit seinem Schwanz und seinem Arsch beschäftigt....? Ist es nicht extrem überhebliche Arroganz, wenn man fordert, andere Menschen müssten genauso sexbesessen und Arsch- und Schwanzbesessen sein wie man selber?
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