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- 14. November 2007 1 Min.
Peking (queer.de) - Die Volksrepublik China will HIV-Positiven nicht länger verbieten einzureisen oder eine Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten. Das kündigte das Gesundheitsministerium an. Seit 1994 müssen Ausländer, die sich im Land niederlassen wollen, einen HIV-Test über sich ergehen lassen. Touristen und Geschäftsreisende müssen bei der Einreise angeben, ob sie HIV-positiv sind. Antworten sie mit "ja", können sie wieder ausgewiesen werden.
Aids-Aktivisten führen die Kurskorrektur auf den Druck der in Genf angesiedelten Organisation Global Fund zurück. Die UN-nahe Gruppe hat China kürzlich fast eine halbe Milliarde Dollar im Kampf gegen HIV und Tuberkulose genehmigt.
In China soll es Schätzungen zufolge zwischen 500.000 und 1,5 Millionen HIV-Positive geben. (dk)














