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- 15. November 2007 1 Min.
Fort Lauderdale (queer.de) - Einer von 22 Schwulen oder bisexuellen Männern im US-Staat Florida ist HIV-positiv. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Gesundheitsministeriums in Tallahassee. Bereits jetzt ist bekannt, dass 82.000 Menschen in Florida mit HIV diagnostiziert worden sind. Unter ihnen sind 34.500 schwule oder bisexuelle Männer. Erstmals hat nun die Regierung ein Verhältnis von infizierten zu nicht infizierten Schwulen und Bisexuellen hergestellt, indem sie angenommen hat, dass zehn Prozent der Männer zu dieser Kategorie gehören. Florida zählt zu den Staaten mit der höchsten Zahl an HIV-Infektionen in den USA.
Homo-Gruppen argumentieren, dass Präventionsprogramme ihre Wirkung verfehlen. "Es gibt keinen Schwulen, der nicht weiß, dass ungeschützter Sex zu HIV führen kann", erklärte Christopher Lacharite von der Gruppe Compass gegenüber der Zeitung "Sun-Sentinel". "Aber manchmal ignoriert man das einfach und darauf müssen wir jetzt eingehen." (dk)















Jeder weiß über die Gefahr, aber es wird eben ignoriert...