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- 20. November 2007 1 Min.
Washington (queer.de) - In den USA ist die Zahl der Hassdelikte gegen Schwule und Lesben 2006 um 16 Prozent im Vergleich zu Vorjahr gestiegen. Das gab die Bundespolizeibehörde FBI bekannt. 2005 betrug der Anstieg Straftaten, die von Homophobie motiviert waren, 14 Prozent. Die Gesamtzahl der Hassvergehen stieg im vergangenen Jahr um acht Prozent. Insgesamt wurden rund 7.800 Verstöße registriert. Mit 16 Prozent der Fälle standen Delikte gegen Schwule und Lesben an dritter Stelle hinter dem Vergehen wegen Rasse oder Hautfarbe der Opfer (62 Prozent) sowie wegen der Religion (19 Prozent).
Für Homo-Gruppen ist das ein weiterer Beweis, dass endlich ein bundesweites Hassdelikte-Gesetz in Kraft treten muss. Der US-Senat hat bereits Ende September ein solches Gesetz verabschiedet (queer.de berichtete). Allerdings ist nach wie vor unklar, ob es den Vermittlungsausschuss zwischen Senat und Repräsentantenhaus überlebt und dann von Präsident George W. Bush unterzeichnet wird.
Bislang haben 23 der 50 US-Bundesstaaten haben "Hate Crime Legislation" in Bezug auf das Merkmal "Sexuelle Ausrichtung". Das deutsche Recht kennt im Gegensatz zum amerikanischen Hassdelikte nicht. (dk)















hier die zahlen:
Anti-Black 3,136
Anti-Jewish 1,027
Anti-White 1,008
Anti-Male Homosexual 881
Anti-Hispanic 770
Anti-Female Homosexual 192
Anti-Islamic 191
(Quelle: FBI Hate Crime Statistics )
www.fbi.gov/ucr/hc2006/table1.html
interessant, das vorallem schwarze,juden und weiße hohe zahlen aufweisen.
ich dachte es gibt eine islamphobie?