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- 20. November 2007 1 Min.
Singapur (queer.de) - Der Stadtstaat Singapur hat das Verbot des XBox-Spieles "Mass Effect" aufgehoben. Erst vor wenigen Tagen hatte die Zensurbehörde des autoritär regierten Landes den Verkauf untersagt, weil in dem Weltraum-Abenteuer "lesbische Intimität" vorkomme (queer.de berichtete). Dabei handelt es sich um angedeutete Zärtlichkeiten und einen Kuss zwischen eine Frau und einer weiblichen Außerirdischen. Jegliche sexuellen Handlungen unter Menschen ist dagegen heterosexuell. Männer dürfen nicht einmal eindeutige Avancen an männliche Außerirdische machen.
Der Stadtstaat hat zudem angekündigt, ab Januar liberalere Zensurvorgaben zu erlassen. Das Microsoft-Spiel ist jetzt in Singapur ab 18 Jahren freigegeben. In den USA und Kanada ist das "Mass Effect" wegen Gewaltdarstellungen erst ab 17 erhältlich, die europäische Einstufungssystem PEGI hält es ab 18 Jahren für geeignet. In Deutschland beträgt die Altersbeschränkung 16 Jahre, in Großbritannien 12. (dk)
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Zärtlichkeiten sind schlimmer als Gewaltdarstellungen!
Wahnsinn!