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- 21. November 2007 1 Min.
Hamburg (queer.de) - Eine knappe Mehrheit der CDU-Mitglieder lehnt die Gleichstellung von Eingetragenen Partnerschaften mit der Ehe ab. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Hamburger Magazins "Stern". Demnach stimmen nur 45 Prozent dem Prinzip "Gleiche Rechte, gleiche Pflichten" zu, 52 Prozent lehnen das ab.
Die Basis ist der Umfrage zufolge sehr verunsichert über die Politik ihrer Partei in der Großen Koalition. 34 Prozent meinen sogar, die CDU habe "christdemokratische Prinzipien verraten", 19 Prozent denken an Parteiaustritt. Tief gespalten sind die Mitglieder in der Frage, ob Kruzifixe in der Klasse hängen sollen (49 Prozent dafür, 47 Prozent dagegen) und ob ein gesetzlicher Mindestlohn eingeführt werden soll (46 Prozent dafür, 50 Prozent dagegen). Einigkeit herrscht dagegen in der Abneigung hoher Management-Gehälter (86 Prozent) und in der Ablehnung eines EU-Beitritts der Türkei (90 Prozent).
92 Prozent bewerteten die Arbeit von Angela Merkel als Kanzlerin als positiv, von den anderen Spitzenpolitikern erhält Familienministerin Ursula von der Leyen die besten Werte.
Für die Umfrage wurden insgesamt 800 Parteimitglieder befragt. (dk)
Hinweis der Redaktion: Andere Medien sprechen in der Frage der Homo-Ehe teilweise von den genau umgekehrten Prozentzahlen. Diese Zahlen entstammen der ursprünglichen Pressemitteilung des "Stern", die inzwischen korrigiert wurde. Auch der Bericht auf stern.de weist (derzeit noch) im Fließtext den Zahlendreher auf, die Einzelansicht der Umfragegrafiken ist hingegen richtig.
Links zum Thema:
» Die Stern-Umfrage online















hier scheint ein Dreher vorzuliegen.
" ...
Bei vielen politischen Themen gehen erstaunlich tiefe Risse durch die Partei. Bei der Frage, ob in jedem Klassenzimmer ein Kruzifix hängen sollte, sind die Mitglieder gespalten: 49 Prozent sind dafür, 47 Prozent dagegen. Gleiches gilt für die Beurteilung der Homo-Ehe
(52 Prozent finden, sie sollte der Ehe zwischen Mann und Frau gleichgestellt werden, 45 wollen dies nicht)
oder für die Fragen, ob ein gesetzlicher Mindestlohn eingeführt (46 Prozent dafür, 50 Prozent dagegen) oder der Regelsatz für Hartz-IV-Empfänger angehoben werden sollte (46 Prozent dafür, 48 Prozent dagegen). ,,, "
siehe:
www.stern.de/politik/deutschland/forsa/603083.html?q=CDU-Bas
is
Also, wir sind auf dem richtigen Weg, auch die dicken Bretter zu bohren, nicht aufgeben im Überzeugungskampf.
Herzliche Grüsse
Wolf