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  • 25. März 2004 - 1 Min.

Nashville Das oberste Berufungsgericht des US-Bundesstaates Tennessee hat mehrere vorinstanzliche Urteile aufgehoben, die es einem schwulen Vater verboten hatten, seinem Sohn dem "schwulen Lebensstil auszusetzen". Ein Scheidungsrichter hatte im Jahr 2002 Joe Hogue diese Auflage gegeben, um seinen Sohn sehen zu können. Nachdem er seinem neunjährigen Sohn von seiner Homosexualität erzählt und seinen Lebensgefährten vorgestellt hatte, klagte die ehemalige Ehefrau vor Gericht, Hogue hätte die Bestimmungen des Urteils verletzt. Der Richter schränkte darauf in erster Instanz die Besuchsrechte des Vaters ein und steckte ihn für zwei Tage ins Gefängnis. Das erste Berufungsgericht erklärte später die Haftstrafe für ungerechtfertigt, weil die Bedingungen in erster Instanz nicht klar genug formuliert gewesen seien, lies sie aber in detaillierter Form in Kraft. Das Urteil vom Mittwoch stellte nun klar, dass Staat und Justiz auch schwulen und lesbischen Eltern nicht in die Erziehung hereinzureden haben - und ist nach Ansicht einiger Homoorganisationen damit bahnbrechend. (nb)

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