Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?7975
  • 26. November 2007 16 2 Min.

Salzburg (queer.de) – In einem Beitrag für die katholische "Tagespost" hat sich der Salzburger Weihbischof Andreas Laun gegen die Einführung von Eingetragenen Partnerschaften ausgesprochen, weil Homosexuelle in Österreich nicht diskriminiert würden. "Es gibt keinen Handlungsbedarf im Sinn einer rechtlich gesicherten homosexuellen Partnerschaft, weil es keine Diskriminierung homosexueller Paare gibt", so Laun. Auch Schwule und Lesben hätten in der Alpenrepublik "alle Rechte österreichischer Staatsbürger und sollen sie haben!".

Homos: "Keine Nutzen für Allgemeinheit"

Er führte mehrere Beispiele an, warum nach aktuellem Recht Homosexuelle nicht benachteiligt seien. So würden mit der Abschaffung der Erbschaftssteuer alle gleich behandelt. Auch die nicht vorhandene Mitversicherung schwul-lesbischer Partner in der Sozialversicherung sei keine Diskriminierung, weil sie für die Frau da sei, die sich um die Kinder kümmere und daher für die Allgemeinheit wichtig sei. Dagegen stelle Homosexualität "keinen Nutzen für die Allgemeinheit dar, sondern eher im Gegenteil: homosexuelle Aktivitäten bergen ein Gesundheitsrisiko in sich, wie es für andere Menschen nicht besteht."

Homo-Ehe gefährdet "Existenz und Wohl des Staates"

Des weiteren relativiere die Homo-Ehe nach Ansicht des Weihbischofs "Ehe und Familie". "Von diesen aber hängen die Existenz und das Wohl des Staates weitgehend ab. Dass sich dieser Einsicht Atheisten, ideologisch verblendet, widersetzen, ist absurd genug, aber dass jetzt auch Christen anfangen dafür blind zu werden, ist schlimm", erklärt Laun mit Blick auf die katholisch geprägte ÖVP, die sich zuletzt für Eingetragene Partnerschaften ausgesprochen hat (queer.de berichtete).

Laun sprach sich 2004 für die Entlassung von Schwulen als Priester aus, selbst wenn sie sich an das Zölibat hielten (queer.de berichtete). Außerdem hat er sich in der Vergangenheit für die medizinische Umpolung von Homosexuellen zur Heterosexualität ausgesprochen (queer.de berichtete). (dk)

-w-

#1 wolfAnonym
  • 26.11.2007, 13:51h
  • das schlägt doch dem fass den boden aus!!!!
    was fällt diesem selbsgefälligen pfaffendödel eigentlich ein ?
    jetzt gefährden wir schon die "volksgesundheit" ?
    da müssen aber schleunigst konsequenzen gezogen werden, am besten eine missionsstelle auf den falklandinseln !

    es ist so ungeheuerlich, dass einem die worte fehlen, solche typen gehören aus dem öffentlichen und kirchlichen leben auf nimmerwiedersehen entfernt, diese dumpfbacke hat mit seinem job auch verantwortung !
    es wird höchste zeit, dass diese hunde gerichtlich belangt werden, denn so kanns doch wohl nicht weiter gehen !
    jeden zweiten tag muss sich unsereiner die existenzberechtigung von diesen .....löchern absprechen lassen.
    allein was diese ungeheuer bei menschen die sexuell verunsichert sind anrichten ?
    dieser scheissverein glaubt doch mittlerweile oberwasser zu haben, lieber gott, der dürfte mir nicht im dunkeln begegnen.
    und alles mit netter grinsefresse !
  • Direktlink »
#2 wolfAnonym
  • 26.11.2007, 13:55h
  • wer sich in deutschland den kopf über ein npd verbot zerbricht, sollte das gleiche für diese kath. kirche in betracht ziehen, wo ist der unterschied?
  • Direktlink »
#3 FredAnonym
  • 26.11.2007, 14:18h
  • @2(wolf)
    na, zwischen npd und kathl. kirche gibt es schon massive unterschiede, meinste nicht auch^^.
    die einen sind nationalsozialistisch und die anderen reaktinär-konservativ. also doch eher das gegenteil.
    wenn du es allein aber nur an der homofrage ausmachst,da hast du auch nur zum teil recht.
    nichtdestotrotz bin ich natürlich für ein npd verbot - ebenso, wie extremisten aus der anderen ecke.
    desweiteren sollen religiöse pappnasen nicht in die politik mitmischen, aber das gilt für jede religion
  • Direktlink »