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Köln (queer.de) -Laut einer sozioland-Umfrage sind die Schweizer mit der Homopolitik ihres Landes im Vergleich zu Deutschland und Österreich am zufriedensten. Insbesondere die österreichischen Umfrageteilnehmer empfinden die einheimische Homopolitik als "sehr schlecht". Aber auch nur 24 Prozent der deutschen Teilnehmer finden schwul-lesbische Belange von der Regierung "gut" oder "sehr gut" vertreten.
Die Umfrage machte weiterhin deutlich, dass die CSD-Besucher 2007 im Vergleich zum Vorjahr eher ideologisch motiviert waren: 81 Prozent der Befragten wollten mit ihrer Präsenz ein Zeichen setzen, der Spaß an der Sache war zwar auch wichtig, stand aber eher an zweiter Stelle.

In der Umfrage untersuchte sozioland, das Online-Meinungsportal der Kölner Respondi AG, bereits im vierten Jahr die Meinung der deutschsprachigen Bevölkerung zu den alljährlichen Gay-Pride-Spektakeln sowie zu aktuellen schwul-lesbischen Themen. Die über 4.300 Teilnehmer wurden zwischen Juni und September 2007 unter anderem zu den einzelnen CSDs, zur Situation Homosexueller in Osteuropa und zur Homopolitik im eigenen Land befragt. (pm)

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#1 wolfAnonym
  • 27.11.2007, 10:11h
  • welche homopolitik ?
    man kann doch beim besten willen dieses rumgeeiere, dass auch dann nur mal angesprochen wird, wenns garnicht mehr anders geht, nicht als homopolitik bezeichnen !
    es ist nach wie vor eine politik der ausgrenzung, die sich durch jede mögliche verzögerungstaktik auszeichnet !

    weder das problem der schwulen naziopfer, noch die immerwährende benachteiligung in gesellschaftlichen bereichen, wird korrekt abgearbeitet.
    das sogenannte partnerschaftsgesetz, ist doch eher diskriminiernd als ein fortschritt.

    der letzte wirklich wichtige schritt in sachen homopolitik fand 1969 statt, als gustav heinemann den naziverschärften paragraphen abschaffte, danach kam eigentlich nur noch heisse luft und lippenbekenntnisse !
    wenn man sich wirklich bemühen würde, wäre es ein leichtes im ausland entsprechende beispiele für eine positive homopolitik zu begutachten.
    obwohl sich die toleranz in der gesellschaft verbessert hat, wird diese entwicklung nicht berücksichtigt.
    im gegenteil, die positiven tendenzen, die sich durch eine gesetzliche gleichstellung für diesen staat ergeben würden, auch finanziell, werden torpediert.

    homopolitik wird woanders gemacht, in diesem land nicht !

    aber wenn man der offiziellen politik glauben schenkt, besteht dieses land ohnehin nur noch aus terroristen, kinderschändern, sozialhilfebetrügern ect. !
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#2 seb1983
  • 27.11.2007, 10:46h
  • Da hätte man auch Heteros fragen können ob sie mit der Politik zufrieden sind, das Ergebnis wäre nicht anders ausgefallen ;-))
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#3 DragonWarriorAnonym
  • 27.11.2007, 11:03h
  • angesichts des aufwandes an zeit und einsatz, den der LSVD und andere schwullesbische verbände, brauchten um das zu erreichen, was bisher erreicht worden ist, bleibt einem auch nichts anderes übrig, als mit der homopolitik der regierung unzufrieden zu sein. (insbesondere bei schwarz-rot finde ich schon die bezeichnung homopolitik völlig gaga, denn es gibt soetwas wie homopolitik garnicht)
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