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Schwule Fans werden Anfang nächsten Jahres entzückt in die Kinos strömen: Heath Ledger ("Ritter aus Leidenschaft") wird im Film "Brokeback Mountain" den Cowboy Ennis spielen, der sich im provinziellen Wyoming in den Farmarbeiter Jack verliebt. Dieser wird vom 23-jährigen Jake Gyllenhaal ("October Sky", Foto unten) dargestellt.

Der 24-jährige Ledger wollte die Rolle zunächst ablehnen, da er Angst hatte, dass er nach dem Erscheinen des Films nur noch schwule Rollen angeboten bekommt. Er gab das Skript dann aber seiner Freundin Naomi Watts ("21 Grams") und die war begeistert: "Naomi hat die Geschichte gelesen und mir gesagt, ich soll den Film machen", so Ledger. "Sie sagte, ich solle mich meinen Ängsten stellen und dass es sehr unterhaltsam sein kann, wenn man sich einem Skript verpflichtet, das einem Angst macht." Inzwischen steht er voll zu dem Projekt: "Es gab mit Sicherheit noch nie so einen Western zuvor", ist er überzeugt.

In den amerikanischen Medien stieß das Filmprojekt bereits vor Drehbeginn auf großes Interesse. Der Streit um die Homo-Ehe in den USA macht aus allen Nachrichten mit schwul-lesbischen Bezug "Big News". Ledger geht das schon jetzt auf die Nerven: "Sollten wir jetzt nicht am einem Punkt sein, an dem so etwas scheißegal ist? Der Film ist eine Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen. Wenn die Leute diese Story nicht akzeptieren können, dann ist das ihr Problem."

Der Plot des Filmes basiert auf einer Kurzgeschichte der Pulitzerpreis-Gewinnerin Annie Proulx. Ennis und Jack verbringen in dem kompakten 58-Seiten-Buch ihren ersten gemeinsamen Sommer als Jugendliche in den Bergen beim Schafehüten. Die Geschichte zieht sich über 20 Jahre hin, in denen die beiden Protagonisten ihre Gefühle füreinander oft nicht wahrhaben wollen und stets vor anderen verstecken: Beide heiraten, treffen sich aber immer wieder auf "Jagdausflügen" zu erotischen Abenteuern.

Regie bei "Brokeback Mountain" wird Ang Lee führen, der in den letzten Jahren mit "Tiger & Dragon" und "Hulk" zwei große Publikumserfolge in den letzten Jahren vorweisen kann. 1993 hatte der taiwanesiche Regisseur mit "Das Hochzeitsbankett" bereits einen Film mit Homo-Bezug gedreht. Darin ging es um einen Immigranten aus Taiwan, der in Manhattan mit seinem Freund zusammenlebt. Er muss jedoch auf Druck seiner Eltern eine Einwanderin heiraten, die eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis benötigt. Das Hochzeitsbankett, zu dem die Eltern anreisen, führt dann zu einer Reihe von Verwechslungen und Komplikationen.

"Brokeback Mountain" wird im Sommer gedreht und kommt voraussichtlich Anfang 2005 in die Kinos. (dk)

25. März 2004, 15:06 Uhr



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