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- 03. Dezember 2007 1 Min.
Frankfurt (queer.de) - Ein 36-Jähriger klagt gegen die hessische Polizei, weil sich die Behörde wegen seiner Transsexualität weigert, ihn als Polizist anzustellen. Der Fall wird ab heute vor dem Frankfurter Verwaltungsgericht verhandelt. "Das Verhalten der Behörden widerspricht dem Gleichbehandlungsgesetz", erklärte der Anwalt des Klägers, Oliver Tolmein, gegenüber der "taz". "Mein Mandant wird wegen seines Geschlechts diskriminiert."
Die Polizei beruft sich bei der Ablehnung auf Dienstvorschrift 300, in der geregelt ist, dass ein männlicher Beamter mindestens einen Hoden haben muss. Die Vorschrift wurde erlassen, weil nach Ansicht der Behörde bei hodenlosen Männern wegen der ungesicherten Hormonzufuhr Stimmungsschwankungen auftreten können. Außerdem gebe es auch Probleme mit dem Kunstpenis. Dieser könnte als Waffe eingesetzt werden, argumentiert die Polizei.
Der Kläger hat die Auswahlprüfung der Polizeischule bestanden. Erst bei seiner medizinischen Untersuchung ist die Geschlechtsanpassung festgestellt worden. (dk)















Was ist das denn für ein Scheiß?
Frauen sind doch auch im Polizeidienst und haben monatliche Stimmungsschwankungen.
Vor allem ist mir noch nie eine Frau mit Hoden begegnet!