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Einzelkommentar zu:
Plön: Lesben nichts für Kindergarten


#7 stromboliProfil
  • 14.12.2007, 09:58hberlin
  • @gerd,
    die wahrnehmung eines heranwachsenden kindes , auf oberstufe und gymnasium zu beschränken gleicht dem versuch ein nach unten hin offenes fass mit wasser zu füllen!

    Jedwegigen zusammenhang von wahrnehmung und neugierde bei kindern im vorschulalter in abrede zu stellen zeugt von unkenntniss der entwicklungsprozesse menschlichen wachsens!

    Ist das aber so, die unkenntniss, sollte man sich aus der diskussion heraushalten!
    Es ist ärgerlich , eigenprojektionen als gemeingültiges , anstrebbares zu verkaufen. ich füge hier mal was ein , das aus der sicht einer frau eben diese unfähigkeit der selbstreflektion beschreibt:
    gaywest.wordpress.com/2007/12/13/der-weltfrieden-eine-bedroh
    te-spezies/#comment-3761exblond

    sagt:
    13. Dezember 2007 um 20:41
    siehe auch benedikts weltfriedenskriegerklärung hier :

    Ich bin alleinerziehende Mutter und kann eines mit Sicherheit sagen: meinem Sohn fehlt ein Vater, ein Mann als Bezugsperson.
    Das ist eine Erfahrung, die ich definitiv nicht erwartet hatte, als ich schwanger wurde. Und es hat ziemlich lange gedauert, bis ich mir das eingestanden habe. Es ist einfach so offensichtlich. Eine zweite Mutter würde die Lücke nicht füllen, da sie eine Frau ist und kein Mann. Mir ist mittlerweile klar: Kinder brauchen Mütter *und* Väter, und optimal (für die Kinder!) ist ein konservatives Familienmodell. Die Wirklichkeit ist nicht immer so, wie es für uns angenehm erscheint..." Hier das protobild der alleinerziehenden frau mit klammersyndrom: anstatt ihr kind in die welt einzubringen , muß der heim&herdverteidiger erfunden werden. Mangelndes eigenich wird der konzeptionellen mutter/vaterideologie untergeordnet; nur nicht eigenes schaffen! Dabei ,zeigt die erfahrung und anthropologie, möglichkeiten auf , jenseits eines monotheistisch/religiösen rollenbildes , kinder in großgemeinschaften aber auch monosexuellen gemeinschaften , sich fähigkeiten und sicht auf diferenziertes verhalten aneignen zu lassen. Oder böse formuliert: spätestens seit nestle kindernahrung ist selbst die mutterbrust überflüssig geworden; der mann seit der künstlichen befruchtung!

    Kinder fragen, kinder schaffen sich eigene antworten ,die im spiegel der sie umgebenden realität ,auf die , sie umgebenden unterschiede aufmerksam machen.
    Warum hat ... keinen pappi oder mammi; wo ist deine omi (verstorben... ? ) , was ist verstorben ... etc. pp. So läuft das ab !
    Das der jens oder die paula , 2 mammis hat , ist nur von marginalem interesse ( warum 2 frauen?? sex wird in der phase nicht als sex verstanden!) , wichtig ist das irgendwer sich um das kind kümmert! Diese wahrnehmung und die fähigkeit folgender unterscheidung ( pappi ist den ganzen tag arbeiten , mammi putzt im haus... ) prägen ! Hier wird auch das konzept der "paarbildung " geprägt. Fehlt nun der zugang zu weiteren rollenbildern ( mann/mann, frau/frau, transexueller/mann-frau, frau/frau/mann usw. ) im zusammenleben , verkümmert die möglichkeit der eigenen auswahl.
    Die experimente z.b. mit wohngemeinschaft , kommune- großfamilie deuten in die richtung. Und keiner der knirpse , die ich noch aus der zeit her kenne , hat seelich wie geistig einen knacks wegbekommen durch die vielfalt der " verantwortlichen Erwachsenenen" !
    Im gegenteil !
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