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- 13. Dezember 2007 1 Min.
Dubai (queer.de) - Zwei Männer, die einen minderjährigen Franzosen vergewaltigten, wurden in Dubai zu je 15 Jahren Haft verurteilt. Ein weiterer Beschuldigter muss sich vor einem Jugendgericht verantworten. Die 17, 18 und 35 Jahre alten Männer wurden von einem 15 Jahre alten Franzosen beschuldigt, ihn in der Wüste vergewaltigt zu haben (queer.de berichtete). Einer der Täter ist HIV-positiv.
Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor die Todesstrafe gefordert. Der Anwalt der Mutter des Opfers hat gleich nach der Urteilsverkündung Berufung eingelegt, weil seine Mandantin Véronique Robert die Bestrafung als zu milde ansehe. Sie wolle erreichen, dass die Täter lebenslange Haftstrafen erhalten.
Die Journalistin Robert hatte zuvor öffentlich die emiratischen Behörden kritisiert, weil sie die Familie erst mehrere Wochen nach der Tat von der HIV-Infektion von einem der Täter informiert hätten. HIV und Homosexualität sind Tabuthemen in dem konservativen Land. HIV-Tests beim Opfers blieben bislang negativ. (dk)















Ist die befriedigung über das strafmaß angemessen, die mutter aber ein homophober racheengel ?
Nach welchem maßstab wurde überhaupt geurteilt : die des homosexuellen übergriffes, die der vergewaltigung im generellen ?
Bei allem bleibt mir ein schaler geschmack über!