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- 14. Dezember 2007 2 Min.
Sehr viel Training im Fitness-Studio und eine gnädige Jury braucht es, um einen Fotovertrag zu ergattern.
Von Carsten Weidemann
"Armani Exchange" gilt als die Billigmarke des Modeimperiums, das sich sonst wenig Stoff mit viel Geld bezahlen lässt. Doch auch, wenn die Klamotten dieses Labels, das vor allem in den USA beliebt ist, günstiger angeboten wird als zum Beispiel die Originalmarke "Giorgio Armani", lässt man sich die Werbung etwas kosten. Schöne Männer auf edlen Hochglanzanzeigen in den Magazinen zeigen, was Mann sich kaufen soll.
Regelmäßig sucht "Armani Exchange" neue schöne Körper, die die Unterwäsche präsentieren können. Am Mittwochabend wurde in New York das neue Model für die nächste Anzeigenkampagne erkoren. In der Jury, die sich die Entscheidung nicht leicht gemacht hat, saß unter anderem auch Andy Towle, der Betreiber des beliebten US-Onlineportals towleroad.com.
Im September konnten sich Interessierte über die Armani-Website bewerben, außerdem konnten die User über die Bewerber abstimmen. Anfang Dezember gab es daraus eine Vorauswahl an attraktiven Nachwuchsmodels, die dann zu einem Shooting beim Modefotografen Matthew Scrivens geladen wurden. Das neue Unterhosenmodel heißt nun Ryan Barry. Barry arbeitet als Fitnesstrainer und soll die bessere Hälfte von Model Reichen Lehmkuhl.
Was man als Unterwäschemodel alles tun muss, das zeigt einer der Vorjahresgewinner in einem Videoclip auf der Armani-Homepage. Clint Mauro bekommt am ganzen Körper ein Makeup verpasst, und muss sich dann stundenlang in unbequemen Posen räkeln oder verrucht in die Gegend schauen.
14.12.2007
Links zum Thema:
» Armani-Homepage zum Modelwettbewerb














