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  • 17. Dezember 2007 7 1 Min.

Manchester (queer.de) - In einem BBC-Interview hat sich der südafrikanische Erzbischof Desmond Tutu bei Schwulen und Lesben für den Schmerz entschuldigt, den die Kirche verursacht hat. "Ich möchte mich bei Ihnen entschuldigen und bei allen, die wir in der Kirche verfolgt haben", erklärte Tutu im Gespräch mit der Sendung "The Gay Hour", die heute Abend um 20 Uhr (21 Uhr MEZ) bei BBC Radio Manchester ausgestrahlt wird. "Es tut mir Leid, dass wir an der Verfolgung einer bestimmten Gruppe teilgenommen haben. Für mich ist das unchristlich und daher nicht akzeptabel", so Tutu, der in den 80er Jahren wegen seines Kampfes gegen die Apartheid weltweit für Aufsehen sorgte. "Es tut mir Leid, dass wir Ihnen wehgetan haben, dass wir Sie zurückgewiesen haben und dass wir solche Qualen verursacht haben."

Tutu hat sich in der Vergangenheit immer wieder für Homorechte ausgesprochen. Der 76-jährige Anglikaner kritisierte die konservativen afrikanischen Landeskirchen scharf für ihre Abspaltungsbemühungen von der Mutterkirche, weil sie dieser zu große Toleranz gegenüber Homosexualität vorwerfen. (dk)

-w-

#1 FloAnonym
  • 17.12.2007, 15:11h
  • "Es tut mir Leid, dass wir an der Verfolgung einer bestimmten Gruppe teilgenommen haben. Für mich ist das unchristlich und daher nicht akzeptabel"

    Die katholische Kirche ist leider nicht so christlich... Die verbreiten weiter ihren Hass um ihre Ziele zu erreichen...
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#2 wolfAnonym
  • 17.12.2007, 15:24h
  • ein wunderbarer mensch !!!
    dieser mann zeigt immer wieder engagement in allen wichtigen bereichen des zusammenlebens und lebt nächstenliebe, verkörpert einen "kirchenvater", bei dem man sich behütet fühlen könnte.
    er hat aus der vergangenheit gelernt.
    ganz im gegensatz zu der teufelsfratze in rom !
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#3 HandoAnonym
  • 17.12.2007, 15:29h
  • Bischof Tutu ist ja selbst heterosexuell und hat Familie.

    Er steckt eben nicht so voller Selbsthass wie die römisch-katholischen Würdenträger (bis hin nach ganz oben!), die aus lauter Hass auf sich selbst bzw. aus einem Sexualneid heraus gegen die Schwulen und Lesben agieren.
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