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- 23. Dezember 2007 1 Min.
Sofia (queer.de) - 80 Prozent der Bulgaren haben eine negative Einstellung gegenüber Schwulen und Lesben, berichtet die Nachrichtenagentur novinite. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Skala. 53 Prozent der Befragten gaben sogar an, dass sie "sehr negative Einstellungen" gegenüber Homosexuellen haben. Nur 17 Prozent erklärten, sie hätten keine Probleme damit, sich mit einem Schwulen oder einer Lesbe zu unterhalten.
Die Hälfte der Befragten sagte zudem, man würde sei eigenes Kind enterben, wenn es sein Coming-out hätte. Die Zahl war noch höher, wenn der Sohn oder die Tochter transsexuell ist. Zudem sagten sieben von zehn Befragten, sie würden ihr Kind von der Schule nehmen, wenn es von einem homosexuellen Lehrer unterrichtet werden würde.
Skala erklärte, diskriminierende Einstellungen gegenüber Minderheiten seien in Bulgarien höher als in jedem anderen EU-Land. Ähnlich negativ sei die Meinung über die türkische Minderheit und über Roma, die zehn bzw. drei Prozent der Bevölkerung ausmachen. Das Meinungsforschungsinstitut führte den Hass auf Minderheiten auf vier Jahrzehnte kommunistische Gewaltherrschaft zurück, die erst 1990 endete. (dk)














