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Kommentare zu:
80 Prozent der Bulgaren hassen Schwule


#11 madridEUAnonym
  • 23.12.2007, 21:56h
  • @hw sei Dank für den Link, der unter Berücksichtigung vieler Faktoren den Grund für die verbreitete Homophobie in Bulgarien erklärt. Es ist nicht nachzuvollziehen, einer Bevölkerung den Zugang
    zur Aufklärung zu versperren, indem wir sie wieder aus der EU hinauswerfen. Wieviel schlechter würde es denn um die osteuropäischen Schwulen bestellt sein, wenn sie weiterhin ausserhalb unserer fortschrittlichen Gesellschaften stünden ?
    Zu @wolf: Nein, die Türken waren´s nicht in Spanien,sondern nordafrikanische Muslime verschiedener Herkunft von 711 - 1492 . Die angebliche und vielgelobte Toleranz gegenüber Andersgläubigen in jener Zeit hält bei vielen Historikern heute aber auch keiner genauen Überprüfung mehr stand. Einzuräumen ist jedoch das einzigartige Kulturvermächtnis des islamischen
    "Al Andalus", also des heutigen Andalusiens.
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#12 Thomas David, KölnAnonym
  • 23.12.2007, 23:10h
  • Wie hoch war die ablehnende Haltung bei den Portugiesen, den Spaniern, der Iren usw., als diese Länder in die EU eingetreten sind?

    Aufklärung tut Not, nicht Ablehnung!
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#13 LukeAnonym
  • 23.12.2007, 23:23h
  • Traurig, aber wahr, mich wundert das Ergebnis dieser Umfrage nicht. In vielen ehemaligen Ostblockstaaten taucht seit Jahren ein Phänomen auf, mit dem auch wir in Deutschland zu kämpfen haben. Dieses Problem betrifft das Erstarken von rechtsradikalen Gruppierungen. Es tauchen immer neue Parteien auf, die ganz offen mit Menschen verachtendem Gedankengut und einer Aufmachung auftreten, die sehr an die NSDAP erinnern, übrigens auch in Tschechien, deren Gesetzgebung als eher liberal gilt, gerade in Bezug auf Homosexualität. Wenn es nicht die radikal nationalistischen Parteien bzw. Gruppierungen sind, dann melden sich die klerikalen Eiferer zurück, die unter kommunistischer Herrschaft nicht frei agieren konnten. Mit dem flammenden Schwert des Glaubens gegen alles, was sich dem nicht fügt. Auch wenn jetzt wieder einige über mich herfallen, aber ich bin froh, dass ich hier in Deutschland lebe und hoffe, dass unsere demokratischen Kräfte diesen Strömungen Einhalt gebieten.
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#14 uranusAnonym
  • 24.12.2007, 05:18h
  • 80 % der bulgaren haben eine negative einstellung zu schwulen und lesben...kein schönes ergebnis der umfrage
    aber bevor man sich hier wieder schnell gedanken darüber macht, wer zu europa zählen darf und wer nicht, sollte man bedenken, dass es noch gar nicht so lange her ist und die mehrheit der deutschen war ähnlicher meinung und gar noch schlimmer
    und da ist die kath. kirche einer der größten gegner aller schwulen und lesben, da sind die nicht besser als der islam
    und was toleranz gegen andere angeht, so braucht keiner dem islam den spiegel vorhalten, christen sind da auch nicht immer vorbilder gewesen
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#15 DavidAnonym
  • 24.12.2007, 11:16h
  • "Wie hoch war die ablehnende Haltung bei den Portugiesen, den Spaniern, der Iren usw., als diese Länder in die EU eingetreten sind?

    Aufklärung tut Not, nicht Ablehnung!"

    Mag ein Argument sein @ Thomas (habe dort selber meiner Wurzeln), allerdings war der Eintritt in den 80ern und 70er (Irland), da hat sich die Haltung nicht sonderlich von der, der anderen Länder unterschieden.
    Anders als bei den osteuropäischen Ländern zählten diese Länder auch von der Mentalität zum gleichen wesatlichen Kulturkreis.
    Genauso könnte man auch Österreich mit in die Aufzählung aufnehmen.
    Ansonsten stellt sich die Frage warum die neuen Länder gerne die Vorteile eines Beitritts haben möchte, obwohl man den Westen als dekadent bezeichnet.
    Denn imerhin treten diese Länder dem Westen bei und nicht umgekehrt.
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#16 madridEUAnonym
  • 24.12.2007, 12:09h
  • Du sagst es @thomas david: Lebe seit 1966 in Spanien, was ja auch immer zum "christlich-abendländischen" Kulturkreis gehörte. Mit Schaudern denke ich an die Unaufgeklärtheit der Bevölkerung nicht nur zu Francos Zeiten, sondern auch noch bis in die 80er hinein, die manchem osteuropäischen Staat in nichts nachstand.Der Beitritt zur EU gibt ihnen jetzt hervorragende Gelegenheit, ihre rückständigen Gesellschaften zu modernisieren. Heute steht die überwältigende Mehrheit der Spanier z.B. den Homosexuellen nicht nur positiv gegenüber, sondern akzeptiert sie als normale Mitbürger, worüber nicht mehr "verhandelt" werden muss. Ich schliesse mich demjenigen voll und ganz an, der hier gesagt hat, dass man einen demokratisch/fortschrittlichen Staat nur daran erkennt, wie er seine Minderheiten behandelt.
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#17 ThommenAnonym
  • 24.12.2007, 12:09h
  • Wenn Homosexualität nicht mehr verboten ist, dann führt das überhaupt nicht direkt zu einer Einstellungsänderung bei der Bevölkerung!
    Für alle, die so leichtsinnig denken, möchte ich ein Beispiel aus der Schweiz anführen!
    Die Schweiz hat auf Betreiben von Angehörigen von Opfern sexueller Gewalt ein Gesetz eingeführt, das die unwiderrufliche lebenslange Verwahrung von Tätern vorsieht. (TäterINNEN verschwinden ja einfach "nur" in der Psychiatrie - siehe Babymorde etc.)
    Also ein Todesurteil ohne "Kopf ab"! Derweil werden die Täter in den Familien fröhlich weiter produziert...
    (Es bringen sich 30% der befragten australischen Bisexuellen lieber SELBER um, statt ihren Frauen etwas davon zu verraten, dass sie auch mit Männern Sex haben!)

    Ich mag mir nicht vorstellen, wenn weitere angeblich Schwule "versuchen" werden, mit einer Frau oder einer Kindfrau gewaltsam Sex zu haben...
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#18 RegentumAnonym
  • 24.12.2007, 15:41h
  • Bulgarien ist was Punkto Minderheiten betrifft, wie andere ehemalige Ostblockstaaten noch in der Steinzeit. Dies betrifft nicht nur Schwule, Lesben und Transsexuelle, auch Türken, Zigeuner( sorry Roma) Ungarn und andere ethnische Minderheiten. aber ist das von belang ? Man hat sich dem westen verschworen und wird davon von der EU bevorteilt. Während die islamistische Regierung der Türkei mindestens , gleich nach dem Teufel kommt. Da sieht man doch wie lächerlich das System EU ist. menschenrechte sind ihnen nur wichtig, wenn man ein Nation aussondern kann, die man eh nicht will oder mag! Es lebe der liberale europäische Geist-hahahahah!
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#19 uranusAnonym
  • 24.12.2007, 20:01h
  • @ 15
    was hat denn der beitritt zur eu mit der haltung zu schwulen und lesben zu tun?
    da kann ich dir beim besten willen nicht folgen.
    und der eu beitreten heißt auch nicht seine idendität aufzugeben und so zu werden wie der westen, der beitritt verändert die gesamte eu und nicht nur die neuen mitglieder
    außerdem sollte man mal sehen wie lange diese staaten gesellschaften hatten in denen andersein einfach nicht erlaubt war und das setzt sich in den köpfen fest
    geh mal in die usa, das land das glaubt der hüter der demokratie zu sein, da findest du landstriche in denen man als schwuler fast gesteinigt wird
    man sollte es sich in der bewertung der länder östlich von uns nie zu leicht machen
    @ 18
    und wenn man die regierung der türkei mit dem teufel vergleicht...sollte man die jetzige regierung der usa nicht vergessen, ich habe auch von denen noch nichts positives gehört was schwule und lesben angeht und sonst nichts
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#20 DavidAnonym
  • 24.12.2007, 20:39h
  • "was hat denn der beitritt zur eu mit der haltung zu schwulen und lesben zu tun?
    da kann ich dir beim besten willen nicht folgen."

    Sorry, aber nicht WIR sind es die "denen" ihre Haltung diktieren, sondern DIE sind es, die sich über den dekandenten Westen aufregen, aber trotzdem dazugehören wollen.

    Immerhin ist die EU aus der EG hervorgegangen, die eindeutig eine westlich orientierte Gemeinschaft gewesen ist.

    Natürlich ändert sich nichts von heute auf morgen in den Köpfen, und natürlich trägt eine Ablehnung anstelle einer Aufnahme auch nicht zur Besserung bei.

    Aber beim Thema "Türkei und EU-Beitritt" wird auch stets gefragt, was die Haltung zu westlichen Werten mit einem EU-Beitritt zu tun haben soll.
    Da kann ich beim besten Willen auch nicht folgen wenn Argumente vorgebracht werden, die genauso gegen eine Aufnahme der osteuropäischen Länder sprechen.
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