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https://queer.de/?8106
  • 31. Dezember 2007 61 1 Min.

Madrid (queer.de) - Zehntausende Menschen sind gestern in der spanischen Hauptstadt Madrid für die "traditionelle Familie" und gegen Homo-Paare auf die Straße gegangen. Zu den Demonstrationen aufgerufen hatte die Führung der katholischen Kirche in Rom. Auf dem Plaza de Colón wurde auf einer großen Leinwand live eine Ansprache von Papst Benedikt XVI aus dem Vatikan übertragen. Auch dort hatte sich eine Menschenmenge versammelt.

Das vatikanische Staatsoberhaupt erklärte auf Spanisch, dass die Familie "auf der unzerbrechlichen Vereinigung von Mann und Frau beruht und die bevorzugte Umwelt ist, in der menschliches Leben willkommen geheißen und geschützt wird vom Beginn des Lebens bis zum natürlichen Ende." Benedikt erklärte seinen Einsatz für die Familie damit, dass es "lohnenswert ist für den Menschen zu arbeiten, das kostbarste von Gott erschaffene Wesen".

Spanien öffnete vor zwei Jahren gegen den Widerstand der katholischen Kirche die Ehe für Schwule und Lesben. Damals gab es eine weit größere katholische Protestkundgebung (queer.de berichtete). (dk)

-w-

#1 manni2Anonym
  • 31.12.2007, 09:51h
  • Wer schützt uns Homosexuelle vor diesem verlogenen
    Heuchler!!!!!!!!

    PS: Ich sage es wieder und wieder: Religion tötet.
    Kirchenaustritt ist der einzige Ausweg!!!!!!!!!
    Habe diesen Austritt nie bereut.....
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#2 stromboli
  • 31.12.2007, 10:28hberlin
  • kirchenaustritte sind hilfreich aber nicht genügend!
    Gegen diese kirche und ihre götzendiener ist direkte gegenwehr notwendig! Lasst euch nicht einwickeln in die political correctness genannte meinungsfreiheitsscheiße, die uns von den verachtern und mißachtern eben dieser "goldenen REGELN" eingeflüstert werden.

    Adoptiert, spendet samen; leistet euren beitrag zum entmystifizieren der ehe und damit des biblichen gebotes als grundlage der menschlichen weiterentwicklung. Zeigt mit eurem beispiel, dass das rollenspiel Mann/Frau, nicht mehr das einzigste fortpflanzungsritual der menschheit darstellt.

    Brecht der kirche ihr angestammtes recht auf moral!
    "auf der unzerbrechlichen Vereinigung von Mann und Frau beruht und die bevorzugte Umwelt ist, in der menschliches Leben willkommen geheißen und geschützt wird vom Beginn des Lebens bis zum natürlichen Ende."
    Zeigt das es viele möglichkeiten jenseits von bibelversersen gibt, die uns glücklich machen; vom anfang bis zum natürlichen ende! Wir die religion nicht brauchen; weder im dies, noch im jenseits!

    Es wird zeit , das der "friede" dieser "häuser" gestört wird, und zwar nicht nur mit worten !
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#3 madridEUAnonym
  • 31.12.2007, 11:04h
  • Diese Ansammlung von Hetzern sollte man nicht überbewerten. Sie wurden aus allen Provinzen des Landes herangekarrt und fanden in den Medien kaum Beachtung. Die Gleichstellung können auch sie nicht verhindern, deshalb schöpfen sie ihre letzten Reserven ab.
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