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- 02. Januar 2008 1 Min.
Bagdad (queer.de) - Die irakische Regierung hat angekündigt, in einer Amnestie rund 5.000 Gefangene freizulassen. Wie Regierungssprecher Ali al-Dabbagh erklärte, sind davon aber Männer ausgenommen, die wegen Homosexualität oder ähnlichen moralischen Vergehen schuldig gesprochen worden sind. Auch Gefangene, die wegen Terrorismus, Vergewaltigung oder Entführung verurteilt wurden, dürfen nicht auf Freilassung hoffen. Der Gesetzentwurf befindet sich bereits im parlamentarischen Prozess, so al-Dabbagh.
Bis 2001 war Homosexualität im Irak de facto legal, dann erließ der damalige Staatspräsident Saddam Hussein ein Verbot. Bei Wiederholungs-"Tätern" war die Todesstrafe möglich. Derzeit gibt es zwar kein ausdrückliches Homo-Verbot, allerdings können Schwule wegen "unsittlichem Verhalten" oder "Verbreitung von Krankheiten" belangt werden. Zudem machen religiöse Milizen gezielt Jagd auf Homosexuelle (queer.de berichtete). Die UN warnte vor gut einem Jahr, dass immer mehr sexuelle Minderheiten Opfer von Hinrichtungen werden (queer.de berichtete). (dk)















außerdem sind bestimmt die amis, israel und der westen schuld,dass in allen arabischen staaten schwule verfolgt werden.
das christentum zu kritisieren ist progressiv,den islam zu kritisieren oder die arabische kultur und deren umgang mit frauen,juden,schwulen,ungläubigen,christen,attheisten ist rassistisch.