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- 08. Januar 2008 1 Min.
Hamburg (queer.de) - In einem Interview mit dem Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hat der Metropolit Kyrill, Chef des Außenamtes der Russisch-Orthodoxen Kirche, Homosexualität mit Pädophilie verglichen. "Moral ist entweder absolut, oder es gibt sie nicht. Wenn Sie Homosexualität rechtfertigen, warum dann nicht gleich Pädophilie?".
Nach einem Einspruch des Interviewers erklärte der Kirchenmann, dass die insbesondere durch die Akzeptanz von Homosexualität veränderte Moral künftig 12-jährige Mädchen zu Erwachsenen machen könne und damit geschlechtsfähig. "Vor 20 Jahren hätte sich doch auch niemand träumen lassen, dass in Deutschland ein Gesetz verabschiedet wird, das homosexuelle Ehen anerkennt. Inzwischen hat man sich damit abgefunden. Es geht um die Wahrung des Prinzips. Es gibt eine allgemeine moralische Natur."
Kyrill begründete seinen Vergleich mit der Heiligen Schrift: "Die Bibel nennt das Sünde", so Kyrill zur Homosexualität. Der CSD Moskau sei daher lediglich "eine aufdringliche Zurschaustellung von Unzucht". (dk)
Mehr zum Thema:
» Russische Kirche gegen Menschenrechte (queer.de vom 19.4.06)















Ich frage mich, wo bleibt die Aufklärung? Wo die Intelligenz und das Bemühen um Bildung für die geistigschwachen des Osten?