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  • 08. Januar 2008 9 1 Min.

Hamburg (queer.de) - In einem Interview mit dem Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hat der Metropolit Kyrill, Chef des Außenamtes der Russisch-Orthodoxen Kirche, Homosexualität mit Pädophilie verglichen. "Moral ist entweder absolut, oder es gibt sie nicht. Wenn Sie Homosexualität rechtfertigen, warum dann nicht gleich Pädophilie?".

Nach einem Einspruch des Interviewers erklärte der Kirchenmann, dass die insbesondere durch die Akzeptanz von Homosexualität veränderte Moral künftig 12-jährige Mädchen zu Erwachsenen machen könne und damit geschlechtsfähig. "Vor 20 Jahren hätte sich doch auch niemand träumen lassen, dass in Deutschland ein Gesetz verabschiedet wird, das homosexuelle Ehen anerkennt. Inzwischen hat man sich damit abgefunden. Es geht um die Wahrung des Prinzips. Es gibt eine allgemeine moralische Natur."

Kyrill begründete seinen Vergleich mit der Heiligen Schrift: "Die Bibel nennt das Sünde", so Kyrill zur Homosexualität. Der CSD Moskau sei daher lediglich "eine aufdringliche Zurschaustellung von Unzucht". (dk)

-w-

#1 SvenAnonym
  • 08.01.2008, 22:28h
  • Letztlich wissen wir doch alle um die Dummheit und Unvernunft der Kirchenführer.
    Ich frage mich, wo bleibt die Aufklärung? Wo die Intelligenz und das Bemühen um Bildung für die geistigschwachen des Osten?
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#2 GeorgAnonym
  • 09.01.2008, 09:25h
  • Auch ein Nachteil der Globalisierung:

    Nachdem wir die Emanzipation der Schwulen in MItteleuropa einigermaßen erforgreich abgeschlossen haben, müssen wir uns jetzt den Kopf darüber zerbrechen, was irgendwelche dumpfen Kirchenführer in Russland, Lettland, Nigeria oder in den amerikanischen Südstaaten sagen....
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#3 christianAnonym
  • 09.01.2008, 15:47h
  • Anscheinend hat der Oberpope Kirill nichts aus dem Absolutheitsanspruch der kommunistischen Moral gelernt, denn von den Stalinisten bekamen die Popen und die orthodoxe Kirche in Russland ordentlich eins auf die Birne. Aber kaum wittert die orthodoxe Kirche wieder Morgenluft, da scheinen die Popen mit den Stalinisten um absolute Wahrheitsansprüche zu wetteifern -vor allem wenn es gegen Schwule geht- ohne daraus gelernt zu haben, wohin die sogenannten absoluten Gewißheiten und Moralia der Ideologen/Wahrheitsinhaber führen. Die Millionen von Menschenleben, die der kommunistischen Ideologie zum Opfer fielen sind den Popen scheinbar nicht Warnung genug.
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