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- 11. Januar 2008 1 Min.
Madrid (queer.de) - Der spanische Homo-Verband FELGTB hat Bernardo Álvarez, den katholischen Bischof von Teneriffa, wegen Volksverhetzung angezeigt. Álvarez hatte Schwule mit Pädophilen verglichen (queer.de berichtete). Außerdem behauptete der Bischof, selbst 13-jährige Jugendliche verführten ältere Männer.
Katholische Kirche im Wahlkampf
Die katholische Kirche ist derzeit an der Seite der oppositionellen Partido Popular aktiv. Mit Demonstrationen und öffentlichen Statements ist sie verantwortlich für eine Medienkampagne gegen die von den Sozialisten eingeführte Homo-Ehe sowie gegen Abtreibungen. Das führte dazu, dass Abtreibungsärzte diese Woche in den Streik traten. Die Parlamentswahlen finden im März statt. Umfragen zufolge liefern sich die regierende sozialistische Arbeiterpartei und die christdemokratische Partido Popular derzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen. (dk)
Mehr zum Thema:
» Homo-Gurke für Bischof Bernardo Álvarez (queer.de vom 3.1.08)















koaliert. Nun hat der konservative Oppositionsführer Rajoy bereits signalisiert, dass er soziale Errungenschaften kaum antasten wird und die Homo-Ehe höchstens umbennen, aber nicht abschaffen will.
Er sagte vor einigen Tagen, dass er sich Zapatero als Koalitionspartner durchaus vorstellen könne , wobei er Deutschland als Beispiel anführte. Auch will er mit Scharfmachern der Kirche nicht mehr in einen Topf geworfen werden. Wir hören deutlich die Schalmeienklänge !