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  • 15. Januar 2008 10 1 Min.

Berlin (queer.de) - Volker Beck hat seine Kritik an der evangelischen Großveranstaltung "Christival" verteidigt. "Wenn ein Seminar behindertenfeindlich, antisemitisch, antihomosexuell, rassistisch oder frauenfeindlich ausgerichtet ist, werde ich mir immer die Freiheit nehmen, dies zu kritisieren, und ich erwarte von jeder demokratischen Politikerin und jedem demokratischen Politiker klare Distanz", erklärte Beck auf die Frage eines Christen im Portal "Abgeordnetenwatch". Dieser hatte dem menschenrechtspolitischen Sprecher der Grünen vorgeworfen, den Jugendkongress in "Misskredit" bringen zu wollen. "Spielen Sie bitte nicht die verfolgte Unschuld!", warf Beck daraufhin seinem Kritiker entgegen. Wenn dieser meine "man könnte über Homosexualität nur als Defizit, Krankheit oder Sünde sprechen, dann ist womöglich diese Ihre und Ihrer Freunde Haltung das Problem."

Christival war in die Kritik geraten, weil dort ein Seminar angeboten werden sollte, das die Umerziehung von Schwulen und Lesben zu Heterosexuellen zum Thema hat. Schirmherrn der Veranstaltung ist die CDU-Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (queer.de berichtete). Nach Protesten zogen die Veranstalter das Seminar zurück, blieben aber dabei, dass Homosexuelle therapiert werden sollten (queer.de berichtete).

Christival findet vom 30. April bis zum 4. Mai in Bremen statt. (dk)

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-w-

#1 stefanoAnonym
  • 15.01.2008, 13:45h
  • super! kompliment an volker beck.
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#2 wolfAnonym
  • 15.01.2008, 13:54h
  • abgesehen davon, dass diesen ganzen christinianisierungshumbug kein mensch braucht, ist es schon selbstverständlich, dass solche veranstaltungen prinzipiell in "missionarischem eifer" missbraucht werden !

    man kann auch mit abstand und "anstand" hallellujah singen und rituale zelebrieren "zur persönlichen erbauung", keine frage, am besten mit händel oder bach !!!
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#3 holgerAnonym
  • 15.01.2008, 14:08h
  • auch ich als pfarrer kritisiere diese veranstaltung, ist sie doch unvereinbar mit meinem christlichen selbstverständnis.

    volker beck hat uneingeschränkt recht!!!!
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