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Einzelkommentar zu:
Schwule Liebe im Vatikan


#6 gerdAnonym
  • 19.01.2008, 14:37h
  • @Tom
    Ich gebe Dir in deinen Ausführungen vollkommen Recht: für die gegenwärtigen homosexuellen katholischen Priester über 40 Jahre ist es "zu spät"...sie sind quasi in eine Falle gelaufen und hatte gehöfft, dass ihre Kirche schon im Laufe der Zeit der Gesellschaft "hintergehen" würde. Leider ist an der Kirchenspitze seit Jahrzehnten schon das glatte Gegenteil der Fall und unter Benedikta nimmt das noch reaktionärere Formen an. Sie sind zu einem Versteckspiel daher "verdonnert" und falls sie einen partnerschaftlichen Freund in ihrem späteren Leben finden, so haben sie es doppelt schwer, da das Zölibat "auf ihnen lastet".

    Gleichzeitg aber kann ich gerade die jüngere Generation der jetzigen Priesteranwärter nur regelrecht dazu auffordern, werdet NICHT katholische Priester, sondern ergreift einen Beruf wie den des Lehrers, Sozialpädagogen oder studiert halt lutherische Theologie, falls ihr in der Lage seit, die Kirche innerlich zu wechseln. Denn dann habt Ihr es später leichter in Eurem Leben und braucht halt nicht "Versteckspielen", ihr könnte heiraten und offen gemeinsam in der Nachbarschaft mit eurem Mann leben.

    Der Autor des Buches erkennt anscheinend nicht, wie massiv sich die homophobe Haltung des Vatikans auf die Entscheidung junger Menschen auswirkt, das Priesteramt halt nicht zu wählen. Solange daher dies der Fall ist, gleichzeitg Frauenordination abgelehnt wird und am Zölibat festgehalten wird, prognostiziere ich die weitere Verschärfung des Priestermangels bei den Katholiken.
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