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Einzelkommentar zu:
Schwule Liebe im Vatikan


#8 UrsulaAnonym
  • 11.02.2008, 13:59h
  • Wie fadenscheinig dieses Interview ist, zeigt folgende Passage:

    "Wieso bleibt der Vatikan so homophob, wenn er so von Schwulen bevölkert ist, wie Sie es beschreiben?

    Die katholische Kirche war schon immer ein Kontrollfreak. Diese Tradition hat sich erhalten, besonders in Rom. Dem Vatikan ist alles suspekt, was sich seinem lenkenden Einfluß entzieht, deswegen die Furcht vor homosexuellen Beziehungen. "

    Es ist so einfach, nett und populär, die Priesterschaft als einzig-große Schwulencommunity zu bezeichnen, die von einigen Machtbesessenen unterdrückt.

    Die WAHRHEIT ist:

    Trotz dieser fiesen Anfeindungen gibt es immer noch junge Menschen, die sich ganz Gott widmen, noch nicht von Eurem Unverständnis ("Wie kann man nur auf Sexualität verzichten") entmutigt wurden und sich für einen geistlichen Beruf entscheiden. Dabei handelt es sich um keinen herkömmlichen Beruf (Lehrer, Sozialpädagoge etc.), sondern um eine Berufung. Gott tritt auch im Jahr 2008 an junge Frauen und Männer heran und zeigt Ihnen, dass sie ihr Leben / ihre ganze Liebe Jesus Christus schenken können und sich in den Dienst der Menschen stellen. Das ist sensationell, das ist großartig und es hat etwas mit ganz viel Demut zu tun. Das eigene Ich wird Gott geschenkt, es ist ganz für andere da, der Verzicht auf alles Irdische geschieht in Erwartung der göttlichen Herrlichkeit. Es ist lebendiges Zeugnis für das Reich Gottes. Und deshalb tut es mir sehr weh zu lesen, wie despektierlich auf dieser Seite über Priester ("Pfaffen") gesprochen wird.

    Wie sollen sich die Menschen fühlen, die unfreiwillig ehelos, partnerlos leben? Davon gibt es sehr viele! Wenn man diese Seite liest, dann kann man fast den Eindruck gewinnen, ein Leben ohne Sexualität sei unwürdig!

    Das ist es mitnichten!
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