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- 28. Januar 2008 1 Min.
Berlin (queer.de) - Die CSU will verhindern, dass die EU Diskriminierungsverbote ausweitet. EU-Sozialkommissar Vladimir Špidla hatte vergangene Woche gesagt, dass die Kommission in Kürze Antidiskriminierungsvorgaben verschärfen würde. Als Beispiel nannte er die gesetzlich vorgeschriebene Gleichbehandlung bei der Vergabe von Krediten (queer.de berichtete).
In einer Vorlage der Unionsfraktion im Bundestag heißt es nach einem Bericht der "Welt am Sonntag" nun: "Die CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag lehnt jede Ausweitung der EU-Rechtsvorgaben zum Diskriminierungsschutz nachdrücklich ab. Es dürfen keine weiteren bürokratischen Vorgaben aus Brüssel in diesem Bereich folgen." CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer beschuldigte die EU-Kommission, einem "ungezügelten Kompetenzanmaßungswahn" zu frönen.
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz ist 2006 nach langem Streit von der Großen Koalition beschlossen worden. Es setzt gültiges EU-Recht um. (dk)
Mehr zum Thema:
» Gleichbehandlung im Bundestag (queer.de vom 20.6.06)














Die Union unternimmt auf allen Ebenen (EU, Deutschland, Bundesländer, Kommunen) alles, um jeglichen Fortschritt bei Gleichstellung Homosexueller zu verhindern...
Aber wieso auch nicht: solange einige Schwule und Lesben die weiterhin wählen und sie damit erst stark genug für solche Aktionen machen, haben wir es wohl nicht anders verdient... Ob die ihr Gesicht noch im Spiegel sehen können ist eine andere Frage...