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- 06. Februar 2008 2 Min.
Das FBI hat archivierte Dokumente aus der Zeit von 1940 bis 1970 veröffentlicht. Mit interessanten Details verstorbener Promis.
Von Carsten Weidemann
Es gehört zu den demokratischen Ritualen der USA, nach einer gewissen Zeit vormals unter Verschluss gehaltene Dokumente der Geheimdienste und der Regierung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nach den Regeln des sogenannten "Freedom of Information Act" hat das FBI jetzt tausende von Akten aus den 40er bis 70er Jahren freigegeben, die belegen, wie sehr die Behörde im Privatleben von Prominenten herumgeschnüffelt hat. In den Papieren stehen Details über das Intimleben von Bühnen- und Kinostars, die heute amüsieren.
Eine der merkwürdigsten Stories, die ans Tageslicht geriet, ist die von Elvis Presley und seinem Hautarzt. Es war im Jahr 1959, während der Militärzeit des Rock’n’Roll-Stars. Elvis war im hessischen Friedberg stationiert. Der 24-jährige hatte Hautprobleme, und wurde deswegen von dem südafrikanischen Arzt Johannes Griessel-Landau behandelt. Laut Unterlagen des FBI ein Homosexueller.
Presley feuerte seinen Doktor Heilig Abend 1959, weil dieser sich ihm gegenüber "unangenehm" verhalten habe. Der geschasste Akne-Behandler habe daraufhin gedroht, bestimmte Fotografien zu veröffentlichen, die den King in "kompromittierenden Situationen" zeigen. Welcher Art diese Bilder gewesen sein sollen, darüber steht nichts in den Akten.
Neben der Geschichte über Elvis Presley gibt es auch Fakten über Frank Sinatra, der sich geweigert haben soll, eine Prostituierte zu bezahlen. Es soll eine Filmaufnahme geben, die Marilyn Monroe bei einem Blowjob zeigt. Und es ist aktenkundig geworden, dass das Komikerduo Bud Abbott und Lou Castello die größte Pornosammlung Hollywoods mit mehr als 1.500 Filmrollen besessen haben soll.
05. Februar 2008
Links zum Thema:
» Mehr über den 'Freedom of Information Act'














