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Kommentare zu:
Regierung: Schwulenheilung ist Blödsinn


#1 Kleine Anfrage/AntwortAnonym
#2 holgerAnonym
  • 13.02.2008, 12:48h
  • ... und ich behaupte als pfarrer, dass diese veranstaltungen evangelikaler kreise tendentiell immer anti-homosexuell sind.

    lauscht den predigten und lest die schriften!
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#3 jochenAnonym
  • 13.02.2008, 12:48h
  • schön , dass es auch gute nachrichten gibt .

    es tut gut wenn über das thema homosexualität auch mal sachlich diskutiert wird.

    auserdem zeigt sich,dass es doch was bringt , wenn man sich wehrt (siehe kleine anfrage im bundestag)
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#4 handwerker/LQAnonym
#5 TimmAnonym
  • 13.02.2008, 16:22h
  • "Die Regierung zitiert in ihrer Antwort Wissenschaftler, die eine "Heilung" von Homosexuellen als nicht möglich ansehen. Derartige "Therapien" würden vielmehr negative Effekte bis hin zum Selbstmord auslösen. "Die Bundesregierung vertritt weder die Auffassung, dass Homosexualität einer Therapie bedarf, noch dass Homosexualität einer Therapie zugänglich ist", so die Antwort."

    Im Prinzip richtig. Ich wünschte nur, sie würden auch nach dieser Erkenntnis handeln.

    Zu Homohass bekennt sich keine Partei, aber was sie in der Praxis tun und damit zu verantworten haben ist etwas anderes...

    "Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) sei die Existenz des Seminars "im Detail" nicht bekannt gewesen, als sie die Schirmherrschaft des evangelischen Kongresses übernahm."

    Dann muss ich mich aber fragen, wieso Frau von der Leyen einfach eine Schirmherrschaft für etwas annimmt, ohne zu wissen, worum es da exakt geht. Und trotz ihres riesigen Mitarbeiterstabs war es ihr nicht möglich, das in Erfahrung zu bringen.
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#6 wolfAnonym
  • 13.02.2008, 17:03h
  • wenn die ziele so wichtig und allgemeingültig für jugendliche sind, wie behauptet wird, bedarf es keines "christivals"!
    was muss hier religion mit einbezogen werden ?
    mit der ökumene klappt es ja aus bekannten gründen auch nicht, schon deshalb sollten solche veranstaltungen religionsfrei sein !
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#7 LukeAnonym
  • 13.02.2008, 17:43h
  • ""Die Bundesregierung vertritt weder die Auffassung, dass Homosexualität einer Therapie bedarf, noch dass Homosexualität einer Therapie zugänglich ist", so die Antwort."

    Nun meine lieben Brüder und Schwestern, da Therapien nur von Menschen in Anspruch genommen werden können, die entweder unter einem psychischen oder physischen Gebrechen leiden, Homosexualität per Definition weder dem einen noch dem anderen zu zurechnen ist, ist allein die Verwendung des Begriffs schon faktisch falsch. Die Absage an diese verdrehten Christ-Terroristen ist daher logische Konsequenz.
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#8 gerdAnonym
  • 13.02.2008, 18:31h
  • Sehr lobenswert von den Grünen, das sie diese Kleine Anfrage im Bundestag gestartet haben.

    Zwar ist dieses Thema eigentlich schon seit 30 Jahren "vom Tisch" und in der psychologischen Fachwelt ist ganz klar die Meinung, dass Homosexualität weder einer Therapie bedarf noch das Homosexualität einer Therapie zugänglich ist.

    Wie der Stellungnahme der Bundesregierung zu entnehmen wurde Homosexualität bereits im Jahre 1974 von der amerikanischen Psychiatervereinigung (APA) aus ihrem Diagnoseklassifikationssystem (DSM) gestrichen und ebenso wurde dies 1992 aus dem Diagnosekatalog der Weltgesundheitsorganisation (ICD) gestrichen.

    Vor sogenannten Konversions-/Reparativen Therapien, die auf eine Änderung von gleichgeschlechtlichen Sexualverhalten abzielen, wird heute in der Fachwelt weitestgehend gewarnt.

    Daher ist es gut, dass das Seminar in Breman von Christival abgesagt wurde.

    Interessant ist aber in der Anfrage zu lesen, wie eng die Verbindungen zwischen Christival mit Roland Werner und der "Offensive junger Christen" (OJC) ist, die das so genannte "Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft" betreiben. Selbst mir waren da einige Querverbindungen von Personen nicht bekannt und daher freut mich diese Anfrage der Grünen sehr.

    Da diese Personen weiterhin "aktiv" sind in Deutschland und von Ihren ideologisch motivierten Positionen nicht abrücken werden, ist es auch weiterhin erforderlich, dass immer wieder auf dies Personengruppe geschaut wird, um zu erkennen, was sie "planen". Dies bleibt eine Aufgabe, die immer langfristig zu wiederholen ist im Laufe der Jahrzehnte, da ansonsten gerade bei der jüngeren Generation diese Erkenntnisse der Wissenschaft nicht ausreichend präsent sind.
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#9 antosAnonym
  • 13.02.2008, 20:44h
  • @ holger

    Im Kleinen und von einer anderen Perspektive aus kann ich das nur bestätigen. Ich habe in den letzten Jahren seltsamerweise immer wieder Leute aus diesem Milieu kennen gelernt - ausnahmslos alle waren anti-homosexuell gestimmt. Und obendrein immer darum bemüht, als homosexuell Erkannte sogleich von ihrem 'falschen Weg zu führen'. Die Einstellung, die einem da entgegen schlägt, ist eine Mischung aus Abscheu [vor der Homosexualität als solcher] und diesem wohlbekannten herablassenden 'Mitgefühl', bei dem die himmlischen Vergünstigungen schon durchschimmern, die Gläubige sich davon erwarten, eben dieses 'Mitgefühl' zu zeigen. Falschheit und Vernageltheit durch und durch!

    Gerade vor zwei Wochen erst hatte ich in diesem Zusammenhang ein interessantes Erlebnis. Eine russland-deutsche Aushilfskraft unseres Unternehmens [in herzlicher Offenheit: niedrigstes Bildungsniveau, zerrüttete Verhältnisse, Mann hat sich woanders hin gefickt, Sohn säuft, prügelt und bricht eine Lehre nach der anderen ab], die ich ab und zu morgens in der S-Bahn treffe, wo ich mich mit ihr distanziert-freundlich über Wetter und Co. unterhalte - diese Dame also ist schon nach kurzem Aufenthalt in Deutschland in die Fänge einer Bonner evangelikalen Gruppe geraten. Fänge, denn ich weiß von - vor allem iranischen - Freunden, dass diese Evangelikalen sich mit Vorliebe auf Migranten stürzen, die sie erst mit Willkommensgeschenken beglücken, bevor sie sich an sie kletten.

    Diese spezielle russland-deutsche Aushilfskollegin jedenfalls hattte neulich morgens nichts besseres zu tun, als mir, ihrem höflichen fast Unbekannten, der in der Unternehmenshierarchie zwei Stufen über ihrem Vorgesetzten steht, mit verschwörerisch-wohlmeinendem Gesichtsausdruck und Tatscher auf den Arm zu eröffnen, dass sie da etwas gerade für Sie, Herr a., höchstinteressantes, wissens-, lesens- und beherzigenswertes gefunden habe und mir ein vergilbtes, in den 80ern veröffentlichtes Buch mit Cover im Zeugen-Jehovas-Stil eines amerikanischen "Predigers und Therapeuten" in die Hand zu drücken. Ihr Lesezeichen steckte zwischen zwei von ihr mit zahlreichen energischen Unterstreichungen und Ausrufezeichen versehenen Seiten, auf denen der Autor knapp den Weltuntergang durch die homosexuelle Perversion umreißt [Menschheit weg, Teufel da], sein Schreckensszenario jedoch mit zwei Lichtstrahlen versieht. Strahl a: Homosexualität sei nur falsches Aufbegehren gegen die Autorität eines gehassten Vaters, Strahl b [etwas heller noch]: Darum sei sie qua Therapie mit spitzen Vaterfiguren heilbar. Danach wechselt er sein Thema zur Fress-Kotz-Sucht.

    Eins muss man ihnen lassen: Diese evangelikalen Gruppen scheinen ihren Leuten ein ganz besonderes Selbst- und Sendungsbewußtsein zu vermitteln.
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#10 SaschaAnonym
  • 13.02.2008, 21:44h
  • Danke, @antos, für diese sehr zutreffenden Ausführungen!

    Eben deshalb wäre es wichtig gewesen, das Ganze nicht nur sinngemäß als "Blödsinn" zu deklarieren, sondern vielmehr die Gefährlichkeit solcher Gruppierungen hervorzuheben und konkrete Maßnahmen gegen diese Menschen verachtende Propaganda zu ergreifen.

    Verunglimpfung und Volksverhetzung einfach nur zu ignorieren und allenfalls auf Anfrage der Grünen zu kommentieren kann nicht allen Ernstes die einzige Antwort sein, die dem zuständigen Ministerium - mit seiner bislang ebenfalls zur Farce verkommenen Antidiskriminierungsstelle des Bundes - in dieser Sache einfällt.
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#11 atlanaAnonym
  • 13.02.2008, 23:30h
  • Hm, was ich mich schon die längste Zeit frage – wollen die Lesben auch heilen? Und woran liegt es bei uns? Mutterfiguren? Und wie heilt man das? Per Domina? Fragen über Fragen...
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#12 smalltownboyAnonym
  • 14.02.2008, 00:11h
  • >>>Die Regierung zitiert in ihrer Antwort Wissenschaftler, die eine "Heilung" von Homosexuellen als nicht möglich ansehen....<<<

    WAS BITTE SCHÖN GIBT ES DA ZU HEILEN?!?!?!

    Mit diesem ganzen Heil sollte man ganz, ganz vorsichtig sein......
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#13 Fred/IsraelAnonym
  • 14.02.2008, 00:58h
  • jaja ssascha, für dich ist alles volksverhetzung was nicht deiner meinung ist.
    solche berufsschwule wie du es bist, gehen mir tierisch auf die nerven.

    handwerker> das ist ja wohl der blanke hohn,dass du dich religionskritisch äußerst, und auch gleichzeitig hpd verlinkst und vorallem die g-bruno stiftung.
    wenn ich dies seiten verlinkt habe, hast du dich aufgeregt, diese seiten arbeiten auch mit ex-muslimen zusammen, aber das sind ja bei dir rechte;-))))
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#14 stromboliProfil
  • 14.02.2008, 08:27hberlin
  • ach herr fred,
    nur ,weil bei diesem thema nicht ein wurstende mit islamischem dissens abfällt, muß doch nicht gleich der himmel über ihnen zusammen stürzen! Als berufsstänkerer haben sie doch erfahrung mit der enthaltsamkeit und wer bemittleidet uns, die wir ihre ausfälle ertragen müßen? Von wegen tierich genervt...

    @antos, ähnliches passierte mit neulich in der u-bahn. Kleines tratakt mit gemalten bildern die mich stutzig machten. Da rumänisch und italienisch sprachliche verwandschaft haben, konnte ich teile des inhaltes zusammenreimen... ^^
    Ob die person die lektüre bewust mir gegenüber gelesen hatte, lies sich nicht feststellen. Vieleicht wegen meiner aidsschleife als schwuler erkenntlich ; wie auch immer; der schob mir das heft quasi zum mitlesen unter die nase^^

    Geheilt verlies ich die u-bahn, um steten schrittes ein übelbeleumtes lokal aufzusuchen, in dem nur männer mit männer verkehren! Eine labsal für meine geschundene seele!
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#15 SaschaAnonym
  • 14.02.2008, 12:27h
  • Mein liebes @Fredchen,

    wenn die sexuelle Identität von Millionen Menschen direkt oder indirekt als Krankheit und "heilungsbedürftig" hingestellt und zugleich ebenso Menschen verachtende wie gefährliche Praktiken propagiert werden, dann ist das Volksverhetzung der übelsten Sorte! Man sollte das Recht auf freie Meinungsäußerung nicht mit irgendeinem wie auch immer gearteten "Recht" auf Verunglimpfung verwechseln, sei diese auch noch so subtil!

    Gleiches gilt auch für die immer wiederkehrenden Versuche in diesem Forum, "DEN" Islam pauschal zu diffamieren und fremdenfeindlichen Stimmungen und Gesinnungen das Wort zu reden...
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#16 LukeAnonym
  • 14.02.2008, 13:51h
  • @ Sascha

    Unseren Fred -oder wie er sich auch immer gerade nennt- ärgert nur, dass es keine islamische Gruppierung war, die irgendwelche Heilungszeremonien anbietet. Jetzt wird er bestimmt gleich dazwischen nölen, dass in islamischen Ländern Homos direkt umgelegt werden. Er kann seinen Hass nicht wie gewohnt ungezügelt ablassen, da muss halt einer von uns daran glauben. Einfach ignorieren, das ist das beste Rezept gegen diese ständige Hetze unter den verschiedensten Nicks.
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#17 hwAnonym
#18 FredAnonym
  • 15.02.2008, 00:28h
  • " unter den verschiedensten Nicks."

    LOL

    aber die hpd seite ist gut:

    hpd-online.de/node/2974

    arbeiten ja auch mit,vielen antifaschisten zusammen und der emanzipatorischen linken und ralf giordano.

    kann man ja von einigien nicht behaupten:-(
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#19 PoldiAnonym
  • 15.02.2008, 10:01h
  • also das evangelikale heilungsseminar ist ja nur für diejenigen gedacht, die absolut nicht auf den verzehr von schweinefleisch verzichten können.
    weiß jemand schon, was der rabi empfiehlt, wenn einer beim segen zum grunzen neigt?
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#20 LukeAnonym
  • 15.02.2008, 12:18h
  • @ Fred

    Toller Link, leider aber an dieser Stelle Thema verfehlt, 6, setzen, oder noch besser ignorieren, was ich bereits erwähnte und jetzt weiß ich auch wieder, warum.
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#21 CaipirinhaAnonym
  • 17.02.2008, 23:39h
  • Das Christival ist eine Art Kirchentag engagierter jugendlicher Christen. Kritiker der Homosexualität gibt es in der Politik und in allen gesellschaftlichen Gruppen, nicht nur bei den Kirchen. Also sollte man nicht auf dieses Festival schimpfen, wo junge Leute Orientierung suchen, zumal das Seminar sogar abgesagt wurde. Lieber hingehen und ansehen ... Wenn ich die Gewaltbereitschaft in unserer Gesellschaft sehe und die Menschenverachtung, sollte es lieber mehr Christen geben als weniger.
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#22 bastapapstaAnonym
  • 08.03.2008, 13:23h
  • Ganau die Orientierungslosigkeit ist das Stichwort & die wird dazu gebraucht, um die Jugendlichen zu konditionieren. Bin schon ausführlich darauf ein´gegangen. Wie DUMM muss man eigentlich sein, dass man sowas gutheist!!
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