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- 13. Februar 2008 2 Min.
Washington (queer.de) - Barack Obama kann nach einer Siegesserie erstmals mehr Delegiertenstimmen bei den demokratischen Vorwahlen auf sich vereinen als Mitbewerberin Hillary Clinton. Der Senator aus Illinois hat gestern in Washington D.C., Maryland und Virginia drei weitere klare Siege eingefahren. Für ihn stimmten zwischen 60 und 75 Prozent der Wähler. Nach CNN-Angaben verfügt er nun über 1.215 Delegiertenstimmen, Clinton über 1.190. Zum Sieg sind 2.025 Delegierte notwendig. Obama gilt nun als Favorit. Eine Vorentscheidung wird am 4. März in den großen Bundesstaaten Ohio und Texas erwartet, die 389 Delegierte stellen. Hier wird ein knappes Rennen erwaret.
Der Ausgang könnte damit von den so genannten "Superdelegierten" entschieden werden. Das sind rund 800 Menschen, die nicht in Vorwahlen auf einen Kandidaten festgelegt werden, sondern demokratische Parteigrößen wie Senatoren oder Gouverneure. Von ihnen hat sich bislang knapp die Hälfte auf einen Kandidaten festgelegt, 60 Prozent davon bevorzugen Clinton.
Homo-Superdelegierte könnten Wahl entscheiden
21 dieser Superdelegierten sind offen schwul oder lesbisch. Zwölf von ihnen sprachen ihre Unterstützung Clinton zu, nur zwei Obama. Sieben haben noch keine Aussage über ihre Wahl getroffen. Sollte das Rennen so knapp bleiben wie jetzt, könnten ihre Stimmen im Sommer die Wahl des demokratischen Präsidentschaftskandidaten entscheiden. Zuletzt geschah das 1984, als Superdelegierte Walter Mondale seinem Konkurrenten Gary Hart vorzogen. Mondale verlor die Präsidentschaftswahl danach deutlich gegen Amtsinhaber Ronald Reagan.
Der Sieger im Duell Clinton gegen Obama muss im November gegen den republikanischen Kandidaten John McCain antreten. (dk)







Ich glaube eh, dass die meisten Frauen Homosexualität viel lockerer gegenüberstehen, als Heteromänner.