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  • 14. Februar 2008 22 1 Min.

Berlin (queer.de) - Das Bundesfamilienministerium fördert das Christival mit 250.000 Euro aus Mitteln des Kinder- und Jugendplanes. Das gab die Bundesregierung auf Nachfrage des Abgeordneten Volker Beck (Grüne) bekannt. Dabei wurden "keine Vorgaben hinsichtlich der einzelnen Wertvorstellungen" gemacht, die beim Christival vertreten werden. Das erklärte Hermann Kues, Staatssekretär im Familienministerium. Beck erklärte, das entspreche nicht "der üblichen Praxis des Hauses".

Christival ist ein in gut zwei Monaten in Bremen stattfindender evangelischer Jugendkongress, bei dem ursprünglich ein Seminar zur "Heilung" von Homosexuellen angeboten werden sollte. Nach Protesten zog der Veranstalter das Seminar zurück.

CSU-Politiker Geis wirbt für Homo-Heilung

Bei der Fragestunde hat der Aschaffenburger CSU-Abgordnete Norbert Geis für die Auffassung geworben, dass es "bei der Beurteilung der Frage, wie man Homosexualität behandeln soll, unterschiedliche Auffassungen geben kann, auch die Auffassung, dass man durch eine Therapie vielleicht eine Änderung dieser Haltung hervorrufen" könne. Geis gilt als einer der schärfsten Kritiker von Homo-Rechten im Parlament. Bei der Einführung des Lebenspartnerschaftsgesetzes sagte er eine Abnahme der "Stabilität in unserer Gesellschaft" voraus, die durch schwul-lesbische Paare verursacht werde. Homosexualität bezeichnete er zudem als "Perversion der Sexualität". (dk)

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-w-

#1 wolfAnonym
  • 14.02.2008, 17:23h
  • eher kann es bei herrn geis eine änderung der auffassung geben, durch eine dringend notwendige therapie !
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#2 GenervtAnonym
  • 14.02.2008, 18:09h
  • Wenn man sich diesen Herrn Geis so anschaut, ist er entweder schon dement oder man muss annehmen, dass seine politische Prägung '33-'45 stattgefunden hat. So oder so hat er in öffentlichen Ämtern nichts zu suchen!
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#3 DragonWarriorAnonym
  • 14.02.2008, 18:12h
  • der herr geis...
    nun hat ers wenigstens mal wieder geschafft, in die medien zu kommen...
    längst ist er politisch in die hinteren reihen verbannt - zurecht, denn wer als rechtspolitischer sprecher einen so großzügig verfälschenden umgang mit statistiken an den tag legt, wie herr geis dies im zusammenhang mit dem lebenspartnerschaftsgesetz tat, als er die behauptung verbreitete, 2/3 der seit der einführung 1986 in dänemark eingegangenen partnerschaften seien 2000 bereits wieder geschieden - was völlig aus der luft gegriffen war, aber selbst dann noch wahrheitswidrig in fernsehdiskussionen verbreitet wurde, als er auf den fehlöer hingewiesen worden war - der taugt nicht für dieses amt, egal in welcher partei.
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