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- 19. Februar 2008 1 Min.
Dakar (queer.de) - Die Polizei der senegalesischen Hauptstadt Dakar hat Tränengas gegen Teilnehmer einer Demonstration gegen Homosexualität mit mehreren hundert Teilnehmern eingesetzt. Zu der Kundgebung vor der Grande Mosquée de Dakar hat eine islamische Gruppe aufgerufen. Sie reagiert damit auf die Festnahme von Teilnehmern einer mutmaßlichen Homo-Hochzeit (queer.de berichtete).
Bei der Demonstration wurden Mülltonnen angezündet und Steine auf Polizisten geworfen. Der Mob forderte dabei, dass alle Schwulen im Land ins Gefängnis geworfen werden müssten. "Wir wollen, dass Homosexuelle in diesem Land ausgelöscht werden. Wir werden weiterkämpfen, bis Senegal ein muslimisches Land ist", erklärte Scheich Tidiane Ndiaye, einer der Organisatoren der Demonstration. (dk)














