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- 20. Februar 2008 1 Min.
Köln (queer.de) - Auf den Sender RTL kommt Ärger zu. Es droht eine Strafe von 100.000 Euro, weil in der Sendung "Deutschland sucht den Superstar" erneut der Jugendschutz missachtet worden sei.
So sieht das auf jeden Fall die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM), die auf ihrer letzten Sitzung Verstöße in den ersten vier Folgen der aktuellen Staffel festgestellt hat. Jetzt wird ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Eine Strafe von 100.000 Euro sei angemessen, hieß es von Seiten der KJM.
Besonders talentlose Kandidaten wurden von Dieter Bohlen und dem Rest der Jury häufiger beleidigt und in herabwürdigender Weise dargestellt. Einen Bewerber nannte Bohlen "Vollschwuchtel". Bereits im vergangenen Jahr hatte die KJM den Sender RTL für diese Respektlosigkeiten gerügt. Der KJM-Vorsitzende Wolf-Dieter Ring meinte: "Es werden Verhaltensmodelle vorgeführt, die Erziehungszielen wie Toleranz und Respekt entgegen wirken." (cw)
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