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- 24. Februar 2008 1 Min.
Hamburg (queer.de) - Nach der Bürgerschaftswahl in Hamburg stehen auch der freien Hansestadt schwierige Koalitionsvereinbarungen bevor. Das vorläufige amtliche Endergebnis erbringt keine klare Mehrheit. Die CDU unter dem bisherigen Bürgermeister Ole von Beust erreichte bis zu 42,6 Prozent, was nicht für die bisherige Alleinregierung reicht. Von Beusts gewünschter Koalitionspartner FDP verfehlte mit 4,7 Prozent den Einzug.
Das Abschneiden der SPD unter Herausfoderer Michael Naumann (um die 34,1 Prozent), rund 9,4Prozent für die GAL und der Einzug der Linkspartei mit 6,4 Prozent sorgen dafür, dass auch Rot-Grün nicht zur Verfügung steht. Im Vorfeld war viel über die Möglichkeit einer ersten landesweiten Koalition zwischen CDU und Grünen spekuliert worden. Möglich bleibt auch eine Große Koalition sowie Rot-Rot-Grün. Allerdings dürfte Ole von Beust davon ausgehen, das Recht zur Koalitionsbildung zu haben.
Insgesamt waren rund 1,2 Millionen Hamburger zur Wahl einer neuen Bürgerschaft und von sieben Bezirksversammlungen aufgerufen. Die Bürger der Hansestadt durften dabei erstmals kumulieren und panaschieren, die Wahlbeteiligung sank jedoch um fast vier Prozent auf 64,0. (pm)















warum soll die größte fraktion immer dieses recht besitzen? das macht doch gar keinen sinn.
außerdem kam es in früheren jahren (zu zeiten, als es nur 3 parteien gab CDU/CSU, SPD und FDP) auch schon vor, dass die zweitgrößte fraktion eine regierungskoalition gebildet hat.