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- 27. Februar 2008 1 Min.
Zagreb (queer.de) - Ein 25-Jähriger ist in der kroatischen Hauptstadt Zagreb zu 14 Monaten Haft verurteilt worden, weil er geplant hatte, beim CSD im Juli Molotow-Cocktails zu werfen. Josip Situm ist der erste, der nach einem 2006 eingeführten Gesetz gegen Hass-Delikte verurteilt wurde.
Die Polizei hatte den Mann in der Nähe der CSD-Parade mit einer mit Benzin gefüllten Flasche entdeckt. Außerdem hatte er Streichhölzer und Lappen dabei. Er konnte zwar fliehen, wurde aber später identifiziert und festgenommen.
Im Prozess hatte Situm gesagt, er wollte den Molotow-Cocktail nicht wefen, sondern nur damit drohen. Er gab auch zu Protokoll, dass er als gläubiger Katholik der Überzeugung sei, dass Homosexualität eine Gefahr für die Gesellschaft darstelle.
Das Gericht ordnete zudem an, dass sich Situm in psychologische Behandlung begeben muss.
Beim CSD in Zagreb wurden letztes Jahr insgesamt acht Gegendemonstranten verhaftet. Zwei CSD-Teilnehmer sind bei Gewaltausbrüchen verletzt worden. (dk)










Jaja, immer die katholische Kirche...
Seit Hexenverbrennungen, Kreuzzügen und Inquisition haben sich die Methoden geändert und man wiegelt lieber auf, als sich selbst die Hände schmutzig zu machen, aber die Ziele sind dieselben geblieben...