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- 03. März 2008 1 Min.
Vatikanstadt (queer.de) - Im Vorfeld seines USA-Besuches hat Papst Benedikt XVI begrüßt, dass viele Amerikaner Abtreibung, Sterbehilfe und die Homo-Ehe ablehnen. Gegenüber Mary Ann Glendon, Washingtons neuer Botschafterin im Vatikan, erklärte der Papst, er sei erfreut über die "historische" Wertschätzung von Religion in der US-Bevölkerung. "So viele Ihrer Landsleute und Regierungsvertreter stellen sicher, dass Gottes Geschenk des Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod sowie der Schutz der Institution Ehe - also einer stabilen Vereinigung von Mann und Frau - juristischen Schutz genießen."
Botschafterin Glendon dankte dem Papst: "Wir sehen unsere Partnerschaft mit dem Heiligen Stuhl als privilegiert an, weil die starke moralische Stimme in den Herzen so vieler Männern und Frauen in der ganzen Welt mitschwingt." Glendon war vor ihrer Ernennung Jura-Professorin an der Elite-Uni Harvard. Sie gilt als einer der schärfsten Abtreibungsgegnerinnen und hat sich wiederholt als Gegnerin von Homo-Rechten einen Namen gemacht.
Benedikt wird vom 15. bis 20. April die USA besuchen. (dk)














