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- 04. März 2008 2 Min.
Madame Tussauds kommt mit ihrem Museum nach Berlin, und gleich wird der wärmste Bürgermeister Deutschlands zur Wachsfigur.
Von Carsten Weidemann
Kürzlich erreichte die Berliner Senatskanzlei eine überraschende E-Mail. Madame Tussauds fragte an, ob Klaus Wowereit bereit sei, Modell für eine Wachsfigur in der neuen Berliner Attraktion zu stehen. Bereits am vergangenen Freitag war es soweit. Bei dem so genannten "Sitting" wurden in zwei Stunden über 500 Abmessungen an Berlins Regierendem Bürgermeister vorgenommen. Ein vierköpfiges Expertenteam reiste extra aus London an. Als erstes wurde gemeinsam die Pose festgelegt, in der Klaus Wowereits Wachs-Doppelgänger dargestellt werden soll. Neben exakten Körpermaßen mussten dann unter anderem die Haarfarbe und der Teint genau bestimmt werden. Eine weitere Herausforderung war die Auswahl der Augenfarbe und der Augenform, die einen entscheidenden Einfluss darauf haben, ob eine Wachsfigur anschließend ihrem prominenten Vorbild zum Verwechseln ähnelt oder nicht.
"Wir haben unzählige Anfragen bekommen, als bekannt wurde, dass Madame Tussauds nach Berlin kommt", erzählt Managerin Susanne Keller. "Die meisten Leute wollten wissen, ob denn auch ‚Wowi’ zu sehen sein wird. Er war als echte Berliner Größe und Sympathieträger von Anfang an als ein Highlight der Attraktion im Gespräch. Dass wir jetzt seine Zusage haben und seine Maße nehmen durften, freut uns sehr und macht uns auch ein bisschen stolz", so Keller weiter.
Und auch Klaus Wowereit staunte nicht schlecht: "Ich wusste gar nicht, welcher Aufwand hinter so einer Wachsfigur steckt. Jetzt bin ich schon sehr auf das Ergebnis gespannt."
Im Juli eröffnet Madame Tussauds am historischen Standort Unter den Linden 74, nur wenige Meter entfernt vom Brandenburger Tor. Wie die sieben Schwesterattraktionen wird auch Madame Tussauds Berlin einen Mix aus Interaktivität, Bezug zur Region und Geschichte zum Anfassen bieten. Außerdem wird es einen "Hinter den Kulissen"-Bereich geben, in dem gezeigt wird, wie aufwendig es ist, eine Wachsfigur zu formen – von privaten Treffen mit Prominenten zur genauen Körperabmessung, dem so genannten "Sitting", bis hin zum finalen Garderoben-Check. Außerdem warten virtuelle Herausforderungen und Mitmachelemente auf die Besucher. In Berlin können sie zum Beispiel Seite an Seite mit der Kanzlerin Angela Merkel eine Rede an die Nation halten, ihren IQ mit dem von Albert Einstein messen oder mit Ludwig van Beethoven auf einem interaktiven Klavier spielen. Mittlerweile verfügt das Unternehmen Tussauds über acht Standorte weltweit, darunter London, New York, Hong Kong und Amsterdam.
04.03.2008
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» Madame Tussauds















Zum dahin--------Schmelzen:)))))))). Schöner Beitrag.