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  • 07. März 2008 11 1 Min.

Zürich (queer.de) - Sepp Blatter, Chef des Weltfußballverbandes FIFA, hat schwule Fußballer im Vorfeld einer Konferenz zum Coming-out aufgefordert. "Es gibt schwule Fußballer, aber sie legen das nicht offen, weil sie denken, sie würden in den Macho-Organisationen nicht akzeptiert werden", erklärte der 61-Jährige. "Schauen Sie sich aber Frauen-Fußball an: Homosexualität ist dort populärer."

Allerdings scheint Blatter beim Frauenfußball ohnehin andere Gedanken im Kopf zu haben, wie er bereits 2004 in einem Interview offenbarte: "Lasst die Frauen in feminineren Kleidern spielen wie im Volleyball. Zum Beispiel könnten sie enger anliegende Shorts tragen."

Bislang bekannte sich nur ein Profifußballer zu seiner Homosexualität. Der Brite Justin Fashanu outete sich 1990 nach wiederholten Spekulationen in der Boulevardpresse. Das Coming-out führte zum Ende seiner Karriere, 1998 verübte er unter mysteriösen Umständen Selbstmord. (dk)

#1 SuperweiserAnonym
  • 07.03.2008, 13:36h
  • Na gut, Hauptsache diese Party wurde angaypfiffen, wa
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#2 FloAnonym
  • 07.03.2008, 15:37h
  • Das wäre so gut!!

    Wenn sich Profispieler in dieser letzten Machobastion outen würden, würden die ganzen Heteros sehen, dass auch ihre Sportidole schwule sind und das würde die Gesellschaft nachhaltig positiv verändern.

    Und für die betroffenen Spieler selbst wäre es auch sehr sinnvoll, denn erst wenn man das Versteckspiel beendet, merkt man, wie schön das Leben sein kann!

    Allerdings sollten das nicht nur eine Handvoll tun, die würden dann tatsächlich gemieden. Sondern es sollte schon eine konzertierte Aktion aller (oder zumindest fast aller) schwulen Bundesligaspieler sein, wo auch Nationalspieler dabei sein dürften...

    Es wird wirklich langsam Zeit für diesen Schritt!!
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#3 ThomasAnonym
  • 07.03.2008, 17:51h
  • Herr Blatter sollte sich mal als Gehirnamputiert outen. Das würde Sinn machen! Es macht in den Stadien (weltweit) überhaupt keinen Sinn sich als Fussballer zu outen ... weder gesellschaftlich - und überhaupt nicht finanziell! In Randgruppensportarten vielleicht - dazu zähle ich Frauenfussball! Ausserdem ist doch ein "vielleicht" für uns Schwule immer interessanter als ein "definitiv" ....
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