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- 07. März 2008 1 Min.
Zürich (queer.de) - Sepp Blatter, Chef des Weltfußballverbandes FIFA, hat schwule Fußballer im Vorfeld einer Konferenz zum Coming-out aufgefordert. "Es gibt schwule Fußballer, aber sie legen das nicht offen, weil sie denken, sie würden in den Macho-Organisationen nicht akzeptiert werden", erklärte der 61-Jährige. "Schauen Sie sich aber Frauen-Fußball an: Homosexualität ist dort populärer."
Allerdings scheint Blatter beim Frauenfußball ohnehin andere Gedanken im Kopf zu haben, wie er bereits 2004 in einem Interview offenbarte: "Lasst die Frauen in feminineren Kleidern spielen wie im Volleyball. Zum Beispiel könnten sie enger anliegende Shorts tragen."
Bislang bekannte sich nur ein Profifußballer zu seiner Homosexualität. Der Brite Justin Fashanu outete sich 1990 nach wiederholten Spekulationen in der Boulevardpresse. Das Coming-out führte zum Ende seiner Karriere, 1998 verübte er unter mysteriösen Umständen Selbstmord. (dk)














