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Kommentare zu:
FIFA-Chef: "Schwule, offenbart euch!"


#11 TakinAnonym
  • 15.03.2008, 18:55h
  • Also es gibt auch jetz schon weitere geoutete Fussballer: Marcus Urban in Deutschland. Der frühere brasilianische Nationalspieler Marcos Vampeta, der bei Inter Mailand und heute beim brasilianischen Erstligisten Goiás EC spielt, outete sich kürzlich ebenso wie sein Landsmann Túlio Maravilha, mit über 500 Toren einer der besten Stürmer der brasilianischen Liga.

    Desweiteren glaube ich nicht das der Fussball die letzte Machobastion ist. Der ganze Sport ist durch und durch homophob. Davon abgesehen sind mir sogar
    Chatforen über Musicals (da is die Homoquote der Darsteller geringfügig höher als in der Buli) bekannt,
    in denen selbst von den Admins ungenierter Schwulenhass verbreitet wird ... so wie von den Fans im Stadion.

    Für den schwulen Profisoccer stellt sich die Frage ob seine Karriere deswegen kaputt gehen soll weil er
    den Druck entdeckt zu werden je populärer er wird
    nicht mehr stand hält oder ob er sich outet und dann
    zur Sau gemacht wird.

    Aber ist es in anderen Branchen so viel besser ?
    Nein. Nichtmal bei den Schauspielern.
    Letztlich ist es das in den 80ern durch AIDS das
    Thema schwule Promis richtig hochkam, z.B. Rock Hudson, und dann folgten in Deutschland Praunheims
    Zwangsoutings. In der Politik kam es mit üblicher Verspätung und im Falle Westerwelle und von Beust auch gar nicht so freiwillig dazu.

    Ist seitdem irgendein nennenswerter ernsthafter Schauspieler als offen schwul dazugekommen ?
    Nein weil er dann auf dieses Klischee abgestempelt ist. Bestenfalls Komiker über die eh abgelacht wird
    und "berufsschwule" Darsteller wie Georg Uecker.

    Was da an ungeouteten schwulen Mädchenschwarms
    durch die Soaps, Musiksender oder Volksmusikfeste
    hüpft reicht locker um mehrere Mannschaften zu füllen.

    2008 wird im Hinblick schwule Profis in Deutschland
    wie ich vermute ein höchst interessantes Jahr.
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