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- 10. März 2008 1 Min.
Karlsruhe (queer.de) - In Baden-Württemberg ist es zu einem Streit zwischen den Grünen und der Jungen Union (JU) um die Frage der Adoption durch schwul-lesbische Paare gekommen. Die JU lehnt das Adoptionsrecht mit Verweis auf nicht näher beschriebene Studien strikt ab: "Kinderpsychologen und Verhaltensforscher weisen klar und deutlich darauf hin, dass Kinder ein Anrecht darauf haben müssen, in einem geschlechtlich bipolaren Milieu heranzuwachsen", erklärte Andreas Reifsteck von der JU Karlsurhe gegenüber "ka-news".
Homo-Paare verantwortlich für "seelische Entwicklungsstörungen"?
Die JU-Familienbeauftragte Bettina Meier-Augenstein erklärte sogar indirekt, dass Kinder von Schwulen und Lesben selbst homosexuell gemacht werden könnten: "Kinder brauchen zur Identitätsfindung Rollenvorbilder aus beiden Geschlechtern. Wird dieser Erfahrungsraum Kindern verwehrt, kommt es zu seelischen Entwicklungsstörungen bis hin zu starken Unsicherheiten in der späteren Partnerwahl", so die Stadträtin.
Alexander Geiger, baden-württembergischer Sprecher der Grünen für Schwule und Lesben, zeigte sich entsetzt über die Aussagen: "Wenn man der Argumentation der Jungen Union folgt, müsste man auch jedem alleinerziehenden Elternteil das Kind wegnehmen. Wir fordern daher die Gleichstellung von homosexuellen und heterosexuellen Paaren." (dk)















Endlich wuchs ein Generation unbefangener Menschen heran, die angesichts der aufkommenden Thesen von der freien Liebe der 68 iger Generation, ganz normal und ohne Berührungsangst ,selbst beim Abendbrot ,über solche Dinge reden konnte.
Oft kamen wir auf die Homosexualität zu sprechen, die auch in unserem Bekanntenkreis mehrfach offensichtlich wurde.
Und fiel da schon auf, daß es zum ganz überwiegenden Teil, sehr gut erzogene, nette und überdurchschnittlich intelligente Männer waren, die auch später beruflich außerordentlich erfolgreich waren.
Es ist jedem Waisenkind nur zu wünschen, von homosexuellen Paaren adoptiert zu werden, denn liebevoll sind diese Herren allemal. Selbst wenn es stimmen würde, daß Kinder die im Umfeld von Schwulen aufwachsen, selber schwul würden, was natürlich völliger Blödsinn und durch keine ernst zu nehmende Studie belegt ist, was wäre schlimm daran ?
In fast allen Bereichen sind Homosexuelle inzwischen anerkannt, nur in dieser rückständigen , unaufgeklärten Ortsgruppe der JU nicht.
Da haben selbst Landesverbände der JU in den Großstädten eine sehr liberale Auffassung, die der der JUSO's und der JUNGEN GRÜNEN in nichts nachsteht.
Bevor man Waisenkinder zu unfähigen Ersatzeltern oder in überteuerte staatliche Einrichtungen schickt, sollten m.E. homosexuelle Adoptiveltern ihre Chance bekommen.
Zur Not ließe sich ja eine begleitende Langzeitstudie arrangieren, die auf diese Weise halbwissenschaftlich aber seriös diese unglückseligen Behauptungen des JU Stadtverbandes Karlsruhe widerlegen kann.
Ich frage mich, wie eine JUNGE UNION neue Mitglieder für die Politik begeistern will, wenn derartige Thesen, die ja auch Jugendliche während der Pubertät erstmal selber an sich überprüfen müßen, in ihren Kreisen vertreten werden.