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- 11. März 2008 2 Min.
München (queer.de) – Der evangelische Landesbischof Johannes Friedrich hat auf der in Bayreuth tagenden Landessynode Volker Beck scharf kritisiert, weil der Grünenpolitiker aus einem persönlichen Brief des Bischofs zitiert habe. Darin ging es um den evangelischen Jugendkongress Christival, bei dem ein Seminar zur Heilung von Homosexuellen stattfinden sollte, das nach Protesten abgesagt wurde (queer.de berichtete).
Bischof Friedrich hatte Beck in dem Brief geschrieben, dass er dessen Kritik an dem Seminar "voll und ganz" teile (queer.de berichtete). Daraufhin wurde der Bischof von Teilen der evangelischen Kirche kritisiert. Diese Aussage relativierte der Bischof nach Angaben des christlichen Portals "idea" auf der Synode nicht, griff aber Beck scharf an, weil dieser "ohne mein Wissen und ohne meine Zustimmung" den Brief öffentlich machte.
Er stellte weiter fest, dass er im Christival-Kuratorium bleibe. "Ein Rückzug meiner Unterstützung für das Christival oder gar ein Austritt aus dem Kuratorium stand nie zur Debatte", so Friedrich.
Homos "schlecht fürs Kindeswohl"
Bischof Friedrich fügte zudem an, dass er "vehement" gegen das Adoptionsrecht für Schwule und Lesben eintrete. Er halte es "für das Kindeswohl für angebracht, dass ein Kind in der Regel mit einer männlichen und einer weiblichen Bezugsperson aufwachsen sollte".
Der Jugendkongress Christival wird vom 30. April bis 4. Mai in Bremen stattfinden. Die teilweise aus öffentlichen Mitteln finanzierte Veranstaltung bietet auch ein Seminar des Vereins Wüstenstrom über den Missbrauch von Jungen an. Das einzige Ziel von Wüstenstrom ist die "Heilung" von Schwulen und Lesben. Christival-Schirmherrin ist Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU). (dk)










als buße für einmal privat der kritik zustimmen poltert man dann einmal öffentlich homophoben unsinn...
wie peinlich geht's denn noch???
nun denn, bald wird die studie der bundesregierung auch mit diesem unsinn aufräumen...