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https://queer.de/?8432
  • 13. März 2008 21 1 Min.

Berlin (queer.de) - Die Koalitionspartner SPD und Linke haben sich in Berlin auf die Gleichstellung von Lebenspartnerschaften im Beamtenrecht geeinigt. Die Neuregelung soll nun zügig das Parlament passieren, erklärten Thomas Kleineidam, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, und Klaus Lederer, rechtspolitischer Sprecher der Linksfraktion. Damit wird der Familienzuschlag auch Beamten sowie Richtern gewährt, die in Lebenspartnerschaften zusammenleben. Auch die Hinterbliebenenversorgung wird entsprechend angepasst.

Bislang hat nur das rot-grüne Bremen gleichgestellt (queer.de berichtete). Das schwarz-gelb geführte Niedersachsen hat vor zwei Wochen ebenfalls eine Gleichbehandlung von Homo- und Heteropaaren angekündigt (queer.de berichtete). In Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sind zwar Lebenspartner grundsätzlich gleichgestellt, dort fehlt aber noch die Gleichstellung verpartnerter Beamter und Richter beim Familienzuschlag und der Hinterbliebenenpension. Das SPD-regierte Rheinland-Pfalz hat im Januar eine Gleichbehandlung von Homo-Paaren abgelehnt (queer.de berichtete). (dk)

-w-

#1 handwerkerAnonym
  • 13.03.2008, 11:24h
  • Und dann wird immer behauptet, Rot-rot funzt nicht...

    Naja, vielleicht ist es auch ein Versuch der SPD, aus ihrem Loch wieder herauszukommen.
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#2 MarkusAnonym
  • 13.03.2008, 12:29h
  • Dann soll Wowi seinem drögen Parteivorsitzenden mal kräftig in den Hintern treten, dass die SPD auch in Rheinland-Pfalz mal aus den 50er-Jahren rauskommt!
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#3 gerdAnonym
  • 13.03.2008, 16:18h
  • Das ist eine gute Meldung, denn sie zeigt, dass die Linkspartei eindeutig und klar für die Rechte homosexueller Menschen eintritt. Sehr erfreulich für die Linkspartei. Ebenso wie die Grünen ist diese Partei klar auf der Seite homosexueller Paare, was ich gut finde.

    Wenn das Bundesland Berlin jetzt zum rot-grün regierten Bundesland Bremen aufschliesst, dürften sich jetzt die Augen in das rein SPD-regierte Bundesland Rheinland-Pfalz richten sowie von Interesse dürfte sein, was im Bundesland Hamburg unter Ole von Beust bei diesem Thema geschieht.
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