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- 14. März 2008 1 Min.
Bounty Killer ("Lasst die Schwulen im Feuer brennen") kommt zu Konzerten nach Berlin, Essen und München.
Von Carsten Weidemann
Die Debatte der letzten Jahre hat offensichtlich nichts gebracht: Schon wieder geben deutsche Konzert-Veranstalter einem berüchtigten Hasssänger ein Forum. Diesmal darf der jamaikanische Dancehall-Sänger Rodney Price alias Bounty Killer drei Konzerte geben.
In mehreren Liedern ruft Bounty Killer offen dazu auf, Homosexuelle umzubringen: "Bun a fire pon a puff and mister fagoty" (Lasst die Schwulen im Feuer brennen), heißt es beispielsweise in einem Song. Aus diesem Grund mussten bereits 2003 und 2004 Auftritte des Musikers in Europa nach Protesten von Schwulen- und Lesbenorganisationen abgesagt werden. Bounty Killer hat sich auch geweigert, den so genannten Reggae Compassion Act zu unterzeichnen. In diesem Abkommen erklärten Reggae-Stars, ab sofort jegliche Homohetze zu unterlassen.
Die diesjährigen Konzerte sollen am 27. März im Essener JZE, am 28. März im Münchner Backstage und am 9. April in der Berliner Kulturbrauerei stattfinden.
14. März 2008















www.houseofreggae.de/news/202-bounty-killer-konzert-deutschl
and-tour-2008.html
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