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Kommentare zu:
Hasssänger schon wieder auf Deutschland-Tour


#1 Fred/IsraelAnonym
#2 wolfAnonym
  • 14.03.2008, 06:49h
  • es ist unglaublich, immer noch kann mit diesen ethnischen mutationen kohle gemacht werden, denn aus überzeugung werden hier keine konzerte veranstaltet, wäre ja auch noch schlimmer !
    aber immerhin haben diese deppen es geschafft, aus kultur den begriff "hasskultur" geprägt zu haben, dass sollte mal einigen "fans" zu denken geben ?
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#3 GerdAnonym
#4 stromboliProfil
  • 14.03.2008, 11:21hberlin
  • An: tlg@kulturbrauerei.de objektverwaltung@kulturbrauerei.de info@kulturbrauerei.de
    pr@kulturbrauerei.de

    Sowie an den Senat des Landes Berlin: Der Regierende Bürgermeister von Berlin
    Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, zu seinen Händen!

    Sehr geehrte Damen und Herren und Betreiber,

    in den , von ihnen für Veranstaltungen zu Verfügung gestellten Räumlichkeiten soll am 09.April 2008 eine Person auftreten, die in der Vergangenheit schon mehrmals sich als homophober Hasssänger in unangenehmer Weise von reden gemacht hat:
    In mehreren Liedern ruft Bounty Killer offen dazu auf, Homosexuelle umzubringen: "Bun a fire pon a puff and mister fagoty" (Lasst die Schwulen im Feuer brennen), heißt es beispielsweise in einem Song. Aus diesem Grund mussten bereits 2003 und 2004 Auftritte des Musikers in Europa nach Protesten von Schwulen- und Lesbenorganisationen abgesagt werden. Bounty Killer hat sich auch geweigert, den so genannten Reggae Compassion Act zu unterzeichnen. In diesem Abkommen erklärten Reggae-Stars, ab sofort jegliche Homohetze zu unterlassen.
    Die, von Ihnen und den Veranstaltern gezeigte , mangelnde Sensibilität , lässt zwei Deutungsmöglichkeiten zu:
    Es interessiert Sie nicht wer, was in Ihren Räumen an Inhalten verbreitet, oder sie sind nicht auf den letzten stand der Dinge!
    Nun will ich Ihnen nicht unterstellen, einen verbalen Totschläger zu Sponsern, im Namen der Menschen verbindenden Musik, Aber jeder Einladende/Gastgeber sollte einen Blick haben auf die Inhalte dessen, was vorgetragen wird! Ein Faktum , auch gerade gegenüber der Musikrichtung Reggae, die in der Vergangenheit wiederholt mit Hasstexten und ihren Interpreten aufgefallen ist!
    Und Dancehall-Sänger Rodney Price alias Bounty Killer, ist eine allseits bekannte Figur mit trauriger Vorgeschichte ; einer Vorgeschichte , die Ihnen nicht entgangen sein kann!

    Dabei geht es nicht um die Freiheit der Muse und nicht darum Auftrittsverbote als Instrument der Zensur einzuführen! Aber es geht um die Stilfrage: wieviel kann sich ein Kulturzentrum an Naivität leisten !
    Und: kann hingenommen werden , das subventionierte, Senats geförderte Projekte, die Spielstätte für eine Menschenverachtende
    Ideologie wird!
    Ich fordere Sie auf , diese Veranstaltung abzusetzen!
    mit verärgerten Grüßen
    Stefan Scherrer

    kopien hiervon werden weitergeleitet an schwule verbände in berlin /brandenburg....
    Freuen würde es , wenn ihr eurerseits was an senat und kulturbrauerei abschickt!
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#5 FloAnonym
  • 14.03.2008, 12:54h
  • Tja, alle Proteste haben bisher nichts gebracht. Solange man mit Faschismus und Hass Geld verdienen kann, bringen gute Worte nichts...

    Da die nur die Sprache des Geldes verstehen, sollten wir uns auf ihre Sprache einstellen: dass wir solche Hassveranstaltungen meiden ist ja eh klar, aber wir sollten auch alle anderen Veranstaltungen der Organisatoren boykottieren, alle Plattenfirmen boykottieren, die sowas verbreiten, etc.

    Und die Politik sieht wieder tatenlos zu oder faselt was von freier Meinungsäußerung, die man nun mal leider akzeptieren müsse, selbst wenn es einem nicht passe. Aber freie Rede findet ihre Grenzen in Gewaltaufrufen. Und würde jemand singen "Erschlagt Nigger" oder "Vergast Türken", dann würde man aktiv (zu Recht!!). Aber hier geht es ja nur um Schwule...

    Wenn die Politik sich um solche faschistischen Veranstaltungen nicht kümmert, müssen wir das eben selbst machen...
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#6 wolfAnonym
  • 14.03.2008, 13:59h
  • was man nur allzuleicht vergisst, die morde finden ja tatsächlich statt, gerade auf jamaika !!!
    umso verwerflicher die texte, sie entsprechen der grauenhaften realität und sind nicht etwa symbolismen für irgendeine grude weltanschauung .
    also kann man nicht davon ausgehen, dass es hier um irgendwelche "künstlerischen" freiheiten geht !
    im gegenteil, diese "täter" müssten es eigentlich besser wissen, also muss bitte keiner mit verniedlichungen daher kommen !
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#7 davasProfil
  • 14.03.2008, 14:33hBielefeld
  • Hallo Jungs!

    Leider habe ich noch ein paar Semester vor mir.

    Wer hat denn wohl einen zugelassenen Anwalt zur Hand, der an den Betreiber von PARKERCOM.DE eine Abmahnung schickt?

    Ich finde auf der Startseite kein Impressum. ;-)

    LG
    Michael
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#8 markAnonym
#9 gerdAnonym
  • 14.03.2008, 14:54h
  • Für das JZE in Essen lauten die Mailadressen folgendermaßen:

    jugendzentrum.essen@cneweb.de
    jze-papestrasse@cneweb.de

    Auch dort sollte hingeschrieben werden.

    Ich bin für ein klares Auftrittsverbot, solange dieser Sänger nicht öffentlich von seinen früheren Hassliedern Abstand nimmt und das entsprechende Abkommen der Reggae-Singer nicht unterzeichnet.
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#10 tyronAnonym
  • 14.03.2008, 15:22h
  • hey jungs nun haltet mal den ball flach s, schliesslic hat unsere katholische kirsche dies alles verbereitet... lol

    dann müsste ja jeder gottesdienst und der papst verboten werden.
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#11 hendrikAnonym
  • 14.03.2008, 15:59h
  • Moin allerseits...
    Also ich bin schwul, habe ein Gehirn und ich versuche nicht ungerecht zu werdenc :-)
    Deswegen ist mir das egal, ob der da irgendwo spielt od. nicht. Gehe da sowieso nicht vorbei und mache mich auch nicht zum Affen. Zugegeben es ist nicht schön, solche Dinge zu hören.
    Ebensowenig möchte ich mich nicht auf ein solches Niveau herab begeben, dies ist immer ein Zeichen von Schwäche und solche Künstler und macht Sie somit für KIDS umso Interessanter.. Wenn ein Konzert von dem Abgesagt wird steigen seine Plattenverkäufe um das etliche.
    Ein kleiner hinweis an meine Gayfreunde und die Betreiber dieses Forums: Das verbreiten und publizieren von Emailadressen ist Strafbar und verstösst gegen den Datenschutz. :-)
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#12 DragonWarriorAnonym
  • 14.03.2008, 20:30h
  • @ hendrik...

    ich glaub nicht, dass man sich zum affen macht, wenn man gegen den kerl protestiert... und ein zeichen der schwäche ist es auch nicht...

    zumindest in essen sollte man auf dem schirm haben, dass es ein städtisches jugendzentrum ist, in dem der auftritt stattfindet...

    ich glaube es wäre deshalb effektiv, auch die zuständige dezernentin und den oberbürgermeister auf das problem hinzuweisen...

    was die verbreitung der email-adressen des JZE angeht... ich glaube kaum, dass die verbreitung von emailadressen an die jeder frei drankommen kann, wenn er die seite des zentrums aufruft, strafrechtlich relevant ist, da es sich um die emailadresse einer öffentlichen einrichtung handelt und nicht um eine privatadresse...
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#13 SvenAnonym
  • 14.03.2008, 23:03h
  • Protest ist gut und der kann gar nicht offen genug sein. Oh je, wenn wir protestieren, dann verkauft er noch mehr Platten, dann hören noch mehr die Lieder und alles wird noch viel schlimmer.

    Da frage ich mich doch, was soll denn noch schlimmer werden? Reicht es nicht, das er jetzt schon ein zu großes Publikum erreicht und seine "Kunst" hier präsentieren darf. Solche Texte dürften die Grenze zur Strafbarkeit überschritten haben. So jemanden sollte es so schwer wie möglich gemacht werden und zwar bei allen Gelegenheiten. Abgesagte Konzerte, dauerhafter Protest und die Veranstalter werden es sich zweimal überlegen, ihn nochmals zu buchen. Und wenn dann das ganze finanziell unkalkulierbar wird, dann kommt der auch nicht mehr. Der will ja schließlich Kohle scheffeln. Also alle Protest in alle Richtungen. Am besten aber per Post als Brief. 55 Cent sind soviel nicht. Emails gehen leider zu schnell unter.

    @ Hendrik

    bevor man mit wilden Spekulationen über die Strafbarkeit der Weitergabe von Emailadressen spekuliert, sollte man sich zuerst gründlich informieren. Deine Aussage ist schlichtweg falsch. Also Aussagen über Straftatbestände lieber denjenigen überlassen, die Ahnung davon haben.
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#14 wolfAnonym
  • 16.03.2008, 05:24h
  • da gab es doch vor 40 jahren den schönen satz : macht kaputt, was uns kaputt macht !
    nach den vorkommnissen der letzten jahre, kann man nur noch rigoros dagegen vorgehen, auch an jamaika ist die entwicklung nicht vorbei gegangen !
    das heisst, die brüder wissen ganz genau was sie von sich geben, also müssen sie auch den gegenwind aushalten !
    ich hoffe der ist sturm, vor allem die musikfans , die auf latin stehen, ziehen tango, bossa nova, salsa, meruenge ect. dem öden, langweiligen reggae gerödel vor !
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#15 stromboliProfil
  • 16.03.2008, 09:25hberlin
  • ach hendrik, ich glaube kaum, dass mich jemand wegen einer veröffentlichung anzuzeigen versucht, weil jeder , der es will, im google selbstversuch an die selben daten kommt!
    Also , alles halb so dramatisch...
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#16 FloAnonym
  • 16.03.2008, 14:17h
  • Also ich hoffe sehr, dass der LSVD aktiv wird und Anzeigen wegen Volksverhetzung stellt und die Konzerte verhindert. Die Sprache des Geldes ist die einzige, die diese Subjekte verstehen...
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#17 LSVDAnonym
  • 17.03.2008, 11:33h
  • Hassmusik ist Volksverhetzung!
    Auftritte von Bounty Killer verhindern

    Zu den geplanten Auftritten des jamaikanischen Hassmusikers Bounty Killer in
    Essen, München und Berlin erklärt Manfred Bruns, Sprecher des Lesben- und
    Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD):

    Wir haben vergangenen Freitag die Staatsanwaltschaften und Polizeibehörden
    in Berlin, München und Essen auf die geplanten Konzerte des jamaikanischen
    Interpereten Bounty Killer aufmerksam gemacht und darauf hingewiesen, dass
    er in mehreren Songs zum Mord an Schwulen aufruft.

    Ferner heißt es in unseren Anzeigen: "Wir möchten Sie dringend auffordern,
    dafür Sorge zu tragen, dass die genannten menschenverachtenden Lieder nicht
    zur Aufführung kommen und dass der Interpret auf der Bühne keine Aussagen
    macht, die den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllen. Ferner sind wir der
    Auffassung, dass Interpreten, die solch menschenverachtende,
    minderheitenfeindliche Inhalte in ihrem Repertoire führen, hierzulande kein
    Forum geboten werden sollte. Es kann nicht angehen, dass auf deutschen
    Bühnen von denselben Leuten zu Mord und Totschlag aufgerufen wird, die in
    Jamaika regelmäßig für eine unvorstellbare Schwulenhatz sorgen. Von
    Dancehall Bühnen herab sorgen Interpreten wie Bounty Killer für eine
    Schwulenhatz, der immer wieder (vermeintlich) schwule Männer zum Opfer
    fallen."

    Wir haben zudem die Bundesregierung heute aufgefordert, dafür Sorge zu
    tragen, dass Bounty Killer, mit bürgerlichem Namen Rodney Price, geb.
    12.06.1972, die Einreise nach Deutschland verweigert wird.

    Die Veranstalter haben wir aufgefordert, die geplanten Konzerte abzusagen.
    In seinem Lied "Another level" ruft Bounty Killer offen dazu auf, schwule
    Männer zu verbrennen oder zu ertränken. Auch in anderen Songs ruft er zu
    Mord an Schwulen auf.

    Uns scheint hier der Tatbestand der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten
    gem. § 111 StGB und der Tatbestand der Volksverhetzung gem. § 130 StGB
    gegeben zu sein, sofern der Auftritt stattfinden und die besagten Songs zur
    Aufführung gebracht werden sollten. Strafbar machen sich in diesem Fall auch
    die Veranstalter.
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#18 stromboliProfil
#19 Fred/IsraelAnonym
#20 MarvinAnonym
  • 18.03.2008, 19:31h
  • Auf der Homepage vom BACKSTAGE in München gibt es eine Umfrage ob
    die Show von Bounty Killer stattfinden soll.

    Bitte surft doch kurz vorbei:
    www.backstage089.de

    und klickt im Menü oben rechts auf POLLS und votet dafür
    das dieser Auftritt abgesagt wird.

    JEDE Stimme zählt!!!
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#21 equal rightsAnonym
#22 TobZonPeAnonym
  • 19.03.2008, 03:11h
  • Guten Tag meine Damen und Herren !

    Ich bin kein Freund von Diskrimierungen oder Volksverhetzung.
    Deswegen protestiere ich gegen deutsche (/europäische) Reggae-Soundsystems, die bewusst Lieder in der Dancehall spielen, deren Texte aufrührerisch homophob sind.
    Aus dem selben Grund aber muss ich gegen die hetzerische Darstellung von Carsten Weidemann in diesem Artikel protestieren, deren Überschrift ja schon nichts anderes mehr im Sinn hat, als Antipathie zu verbreiten. Mit solchen Aussagen, einem völligen Unverständnis für die Nicht-Unterzeichung des "Reggae Compassion Act" und mit einer dermaßen dilettantischen Übersetzung von "Bun a fire pon a puff and mister fagoty" versetzt man sich rhetorisch auf ein und dasselbe Niveau mit allen Propagandisten dieser Welt. Ein Statement dieser Art zeigt für mich nur, dass sich Menschen nicht mit der Lebensweise anderer Menschen und ihren Umständen auseinandersetzen WOLLEN, was, soweit ich das richtig verstanden habe, genau das Problem von Homos ist.

    Zieht euch alle das Konzert rein, nachdem ihr euch mal verinnerlicht habt, was Schwarze in Jamaica hinter sich haben und warum sie es überhaupt nötig haben, solche Texte zu singen.
    Vorher kann man nicht verlangen, dass man Verständnis dafür hat, dass Schwule und Lesben verlangen, sich kirchlich trauen zu dürfen...

    LOVE, IF YOU WANNA BE LOVED;
    HATE, IF YOU WANNA BE HATED !

    Wenn man sich den aktuellen Homo-Orden-Träger ansieht, versteht man vielleicht auch mehr :

    www.youtube.com/watch?v=E5FXaTSjbpE

    www.youtube.com/watch?v=2m1lrT-4suI
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#23 DaMausRAnonym
  • 19.03.2008, 08:41h
  • Guten Tag,
    natürlich kann ich verstehen, dass es euch nicht gefällt, wenn offensichtlich homophobe künstler in deutschland auftreten. allerdings kann ich ich hier keinerlei ernsthafte auseinandersetzung mit dem thema feststellen, sondern nur ein bezugnehmen auf den reisserischen artikel. ich möchte euch bitten, mal ein paar punkte zu bedenken, bevor einreise- oder auftrittsverbote gefordert werden.
    1. das wirklich schlimme sind meiner meinung nach nicht homophoby lyrics, sondern gewalttätige übergriffe auf homosexuelle. beide phänomene sind ausdruck der homophoben jamaikanischen gesellschaft. hier aber eine kausalhette
    homophobe lyrics --> homophobe gesellschaft
    zu zeichnen ist schlichtweg falsch. vielmehr müsste sie so aussehen:
    armut --> keine bildung --> homophobe gesellschaft --> homophobe artist / lyrics
    die konzerte zu verbieten, bekämpft also nur das letzte glied der kette und nicht das eigentliche problem. es kann natürlich gesagt werden, dass diese lyrics / artists umgekehrt auch wieder einen einfluss auf die gesellschaft haben aus der sie entspringen, dieser wird aber sicherlich nicht besser, wenn artists nach jamaika zurückkehren und dort berichten ihre konzerte seien von schwulen verhindert worden,
    2. die bounty killer konzerte werden seit monaten beworben, ohne dass es nennenswerte proteste gegeben hätte. es ist schon seltsam, dass solche erst jetzt initiiert werden, da es für eine ausfürliche diskussion des themas durch alle beteiligten eigentlich zu spät ist, und nur noch ein schnellschuss möglich ist. sobald bounty (evtl ohne konzerte gegeben zu haben) aus dem land ist, wird das thema dann wohl wieder auf eis gelegt und erst ein bis zwei wochen vor der bächsten tour eines homophoben jamaikainschen künstlers wieder ausgegraben. ein ähnliches verhalten wurde vor ca 2 jahren an den tag gelegt, als buju banton ein "gipfeltreffen" zwischen ihm, konzertveranstaltern, pressevertretern und homosexuellen vertretern vorgeschlagen hat, auf dem einzig die letztgenannten nicht erschienen sind. mir scheint, dass einigen mehr an regelmäßiger effekthascherei als an einer für alle seiten akzeptablen lösung des problems gelegen ist.
    3. es wird immer wieder die befürchtung geäußert, auftritte von artists wie bounty killer, könnten homophobe ansichten bei deutschen reggae/ dancehall fans verursachen. was denken sie, was durch eine von homosexuellen-verbänden erwirkte absage von einem konzert verursacht wird, auf das sich diese fans monate lang gefreut haben? ich kenne viele reggae/ dancehall fans, die sich nie mit homophoben lyrics identifiziert haben und das bis heute nicht tun, aber mit jeder vom lsvd oder ähnlichen verbänden durchgesetzten konzertabsage ein schlechteres bild von diesen verbänden und damit von homosexuellen bekommen.
    MfG
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#24 stromboliProfil
  • 19.03.2008, 08:42hberlin
  • na dann übersetzen sie doch uns IHRE/seine sicht ,@ TobZonPe!
    Und klären sie uns mal über die von ihnen wahr genommenen hintergründe auf!
    Ich glaube nicht ,dass die soziale diskriminierung der einen, zum rundumschlag gegen die anderen einläd! Auch nicht , wenn man den hintergrund zu beleuchten sucht!
    Hetze, egal in welcher form und aus welchen gründen ,ist unannehmbar!
    Anders wird ein schuh draus: die ausgebeuteten /unterdrückten sollten nicht auf den nächsten unterdrückten herumtrampeln!
    Und was bitte, soll den "schwarzen" killer so getroffen haben, das er sich in seinen texten so aller regeln der menschlichkeit entledigt. Und: Eine stellungnahme seinerseits zu partnerschaft/ehe , interessiert einen scheiß! Eine verteidigung dieser person ist , bei beleuchtung der hintergründe (!) peinlich!
    zutiefst verärgert, stromboli!
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#25 music loverAnonym
  • 19.03.2008, 09:26h
  • krass, krass... ihr habt doch alle einen an der klatsche...!
    was denn noch so in zukunft geplant??
    legt ihr euch als nächstes mit dem papst an u.
    schreibt die bibel um?

    is nichmal bald genug mit rechten...?
    jetz auch noch penetrant reggae artists verbieten??

    wo schürn die bei uns schwulenhass mit ihren auftritten...?
    schonmal ein schwuler nach nem reggae konzert gewalt angetan worden...? link? nee.. da wirds keinen geben...

    aber ich denke gerade das verbot des konzertes schürt bei so manchem liebhaber dieser musik schon gewisse agressionen... bei mir zum beispiel... und ratet mal gegen wen??
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#26 DavidAnonym
  • 19.03.2008, 09:35h
  • "Zieht euch alle das Konzert rein, nachdem ihr euch mal verinnerlicht habt, was Schwarze in Jamaica hinter sich haben und warum sie es überhaupt nötig haben, solche Texte zu singen.
    Vorher kann man nicht verlangen, dass man Verständnis dafür hat, dass Schwule und Lesben verlangen, sich kirchlich trauen zu dürfen..."

    Bitte? Wer redet denn hier dieses Verständnis zu verlangen?
    Was SChwarze in Jamaica hinter sich haben - sind die betroffenen homosexuellen Jamaicaner etwa KEINE SChwarze die "was hinter sich haben"?
    Gehören "diese" Schwarzen etwa NICHT dazu?

    Unter dem gleichen Argument kann ich genausogut behaupten , das diese oder ihr Fans euch verinnerlicht haben solltet, was homosexuelle Menschen in vielen Gesellschaften HEUTE NOCH (!) hinter sich haben, und warum homosexuelle Menschen es überhaupt nötig hätten solche Texte zu singen.
    Legitimiert das nun zu Gewalt an Jamaikanern aufzurufen?
    Wir wäre es denn mal, wenn man die betroffenen Textzeilen ersetzt?
    Warum sollen WIR dann Verständnis dafür haben?

    Angenommen jemand tritt mit diesen Texten in Jamaika auf - wäre das dann ok?
    Ich kann verstehen das die Fans in Deutschland verärgert sind, aber wie sonst soll man denn ein Zeichen setzen?
    Wie soll man es denn den jamaikanischen Künstlern sonst bewusst machen, wenn sie es nicht einsehen wollen?
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#27 DavidAnonym
  • 19.03.2008, 10:01h
  • Lieber Music Lover,

    dann setze dich doch bitte deinen Hass gegen die Zustände in Jamaika ein.

    "krass, krass... ihr habt doch alle einen an der klatsche...!"
    Die betroffenen Leute, die meinen aufgrund des Rassismus ihre Homophobie zu begründen, etwa nicht?

    was denn noch so in zukunft geplant??
    Keine Ahznung. Wenn keine Einsicht erfolgt...

    "legt ihr euch als nächstes mit dem papst an u."

    Das tut der Papst und die kath. Kirche schon von sich aus, und nicht wir. Ratzinger und Meisner sprechen eine deutliche Sprache.

    "schreibt die bibel um?"

    ach nö, das haben andere in den 2000 Jahren schon genug getan. UNter anderem deshalb, um das als Vorlage zum hetzen gegen andere Menschen zu verwerden.
    Aber hey - vielleicht sollte man die umgeschriebenen Stellen nochmal umschreiben. Tolle Ideen.

    "is nichmal bald genug mit rechten...?"
    Welche denn? Rechte, die DIR selbstverständlich sind? Oder meintest du die Pflichten, die man zu 100% für 30% der Rechte übernimmt? Stimmt, damit ist bald genug.

    Ich rege mich dann auch mal auf, das Störkraft nicht in Israel auftreten durften. Warum eigentlich?
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#28 SophieAnonym
  • 19.03.2008, 11:49h
  • Guten Tag,

    ich halte es wg. der diskussion über das geplante Bounty Killer konzert für absolut unabdingbar eine Runden Tisch mit Verbandsmitgliedern LSVD und Reggae-Kennern ( Label Bossen , Gentleman ) ect. zu veranstalten um auf beiden seiten Dinge einfüralle Mal zu klären und auch Richtlinien für weitere VA's auszukundschaften und eventl. schwarze listen zu schreiben. Ich denke anders wird die homophobie in dland massiv geschürt da die wütenden Reggae Konsumenten so erstrecht sich ihren Idolen hingeben!

    MfG
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#29 chrisAnonym
  • 19.03.2008, 14:48h
  • wieso stellt ihr schwulen und lesben euch immer selbst ins abseits? durch solche aktionen wie verbote von jamaican artists macht ihr euch sicher keine freunde in der reggaeszene und das verständnis für euch in dieser szene wird sicher nicht besser dadurch! im gegenteil, ihr verschärft die lage(r) u schürt nochm mehr hass auf euch! ich selbst sag immer leben und leben lassen...find schwul sein nicht toll, aber jedem das seine...aber nach der aktion hab ich erst mal n tierischen hals auf schwule und lesben!
    u ausserdem: glaubt ihr ernsthaft wenn bounty killer konzerte hier gibt, das danach die fans durch die strassen laufen und schwule/lesben verprügeln? wohl kaum...und seinen "hass" wird bounty auch sicher nicht mehr verbreiten, denn die leute die auf bounty konzerte gehen haben eh schon ihre eigene meinung zu schwulen - egal ob negativ oder positiv, und diese meinung hat jeder schon von vorneherein u nicht erst nach konzertbesuchen.
    ich denke durch solche verbote wollt ihr schwulen/leseben euch nur ins gespräch bringen und mitleid erhaschen! ihr habt doch eh schon sovieles wo ihr euch ins rampenlicht setzt wie zb dem csd. was wollt ihr noch alles? gibt ja auch keine hetero paraden!!!! ihr wollt immer alles extra! extra schwulenclubs, csd. schwulen olympiade usw. und so wollt ihr euch integrieren und normal behandelt werden, wenn ihr euch immer selbst ausgrenzt durch diese ganzewn extras?
    für mich jedenfalls ist das konzert verbot ein weiteres armutszeugniss der schwulen/lesbischen mitmenschen!
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#30 @ chrisAnonym
  • 19.03.2008, 15:37h
  • Das ist ungefahr genauso klug, wie wenn man sagt.

    Die Juden sind schuld am Antisemitismus, weil sie sich wegen dem Holocaust beschweren und Entschädigung verlangen.
    Es ist aber als Aussage nciht dumm genung, dass man es nicht auch findet.
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#31 RobAnonym
  • 20.03.2008, 09:53h
  • Wieso müsst ihr euch immer als Opfer darstellen? Der Vergleich mit den Juden ist das Lustigste, was ich seit Tagen gelesen habe. Herzlichen Glückwunsch, ihr habt es echt nicht leicht.
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#32 micheleAnonym
  • 20.03.2008, 10:16h
  • hallo,
    ich bitte euch mich anzuhören, auf meine mails wurden letztes Jahr nicht geantwortet, damals ging es um Buju.

    ich möchte DEN Schwulen und Lesben Deutschlands, die sich über die bevorstehenden Konzerte aufreden sagen:

    Es stimmt das Schwulenfeindliche Texte geschrieben worden sind.
    Es stimmt das Homosexuelle in Jamaica nicht gerade angesehen sind.
    Es stimmt das es verletzungen und vielleicht auch todesfälle gab.
    Jetzt habe ich eine Frage oder vielleicht auch ein paar mehr.

    - Habt Ihr euch mal gedanken darüber gemacht wieso das in Jamaica so ist?
    Jamaicaner sind sehr gläubige Menschen, Gott und die Bibel haben eine ganz andere bedeutung für die Menschen dort, wie für uns hier.
    Kinder haben eine ganz andere bedeutung für Jamaicaner , wie für uns hier.
    Kinder bedeuten Leben in JA. Es gibt nicht sowas wie Rente oder Lebensversicherung in Jamaica.
    Das sind die Kinder.

    Besonders in Ländern wo die Armut herrscht, ist es notwenig an etwas zu glauben, an etwas was grösser ist als alles auf dieser Welt... um das Leben lebenswerter oder auch erträglicher zu machen.
    z.B.In Äthiopien herrscht eine für uns unvorstellbare Armut. Sie haben nur Gott und die Bibel.
    Und wie wir denke ich alle wissen ist die Kirche nicht gerade auf der Seite der Homosexuellen.

    Denkt bitte zurück an vergangene Zeiten,
    von Geburt an wurde euch gezeigt wie eine Familie auszusehen hat ... wie das Leben auszusehen hat.
    Mann und Frau...das Mann und Mann oder Frau und Frau mal Heiraten dürfen daran war damals noch nicht zu denken.
    inetwar so ist es in JA. Alle sagen es ist schlecht... Gott sagt es ist schlecht...
    Europa sagt .... NEIN Jamaicaner ihr denkt falsch.
    WAS nun richtig ist könnt ihr oder irgendwer nicht festlegen.
    Wir alle werden es wohl erst erfahren wenn wir tot sind.

    - Wurde in Deutschland je ein Homosexueller verletzt von Reggae "Fans" ?
    im Gegenteil es sind immer mit die friedlichsten Festivals.

    ich kenne sogar eine Lesbe und 2 Schwule die ich mal aufem Dance ( einer Reggae Party ) gesehen habe.
    Ich bin natürlich verwundert zu den beiden Jungs und habe gefragt *grinsend ... ihr versteht schon was da gesungen wird.... ich habe denen das alles sogar noch übersetzt... und wisst ihr was passiert ist.
    ich habe anner Bar nen Bier mit denen getrunken ... und sie haben nur über die Texte geschmunzelt.

    FALLS DAS STEFAN UND DENNIS LESEN !!!!
    BITTE SAGT WAS DAZU WÄRE ECHT NETT !!!!
    ich verspreche euch auch das Bounty euch nix tut in Essen
    ;) lol kleiner Spaß

    Schaut was ich euch einfach sage will ist Texte hin oder her
    wir Reggae liebhaber würden nie ne Party von euch stürmen oder gar dafür sorgen das diese nicht stattfinden.
    durch solche Aktionen fällt es schwer euch zu verstehen.
    Ihr machs soviel kaputt damit das könnt ihr euch nicht vorstellen.
    In JA sind sie gerade dabei das Problem zu lösen ... Radiosender Spielen keine Battybwoy "schwulenfeindliche" Lieder mehr und viele Artist unterscheiben Verträge die sagen das Sie keine Battybwoy Lieder mehr singen.
    Ihr schürt gerade HASS, somit könnte alles wieder Kippen.

    Bitte Antwortet mir.
    per Mail oder Telefon mit ist es gleich.
  • Antworten » | Direktlink »
#33 DragonWarriorAnonym
  • 20.03.2008, 11:07h
  • so, liebe tolerante reggea-fans...

    vielleicht zieht ihr euch einfach mal das hier rein...

    www.youtube.com/watch?v=UZZFp-MzD-A

    oder vielleicht das hier:

    www.soulrebels.org/dancehall.htm

    so, und dann überlegt euch einfach mal, wie es wäre, wenn es hier um rassisten ginge... sagen wir einfach mal, es ginge darum, dass irgend ein durch rassistische hasssongs aufgefallener dead-metal-"künstler" aus den USA (die ja mit der rechtsextremen szene ziemlich lasch umgehen, um es einmal freundlich auszudrücken) hierzulande ein konzert geben wolle...

    meinetwegen im backstage.

    da käme ne glatte absage... verständlicherweise...
    und wahrscheinlich würden alle reggaefans sagen "gut-so!!"

    um nichts anderes geht es hier...
    ich kann beim besten willen nicht nachvollziehen, dass ihr es in ordnung findet, wenn eure idole so eine hasserfüllte scheiße zusammenreimen (und jepp, an die frauen hier im forum, ich kann als mann noch nicht einmal nachvollziehen, warum ihr euch als frauen da nicht herabgesetzt fühlt... da hättet ihr meine solidarität... aber die scheint nicht gewollt)

    ich hab absolut nichts gegen reggae, absolut nichts gegen dancehall..
    wenn's denn um frieden, freude und liebe geht... wow!! dann sollen sie doch einfach texte darüber schreiben...

    und an der stelle könnten reggaefans die wirklich sowas wie soziales gewissen haben auch tatsächlich etwas tun...
    schreibt euren lieblingskünstlern, dass ihr diese songs scheiße findet, anstatt sie dafür abzufeiern...

    dann können wir gerne zusammen auf richtig fetten festivals abfeiern...
    aber nicht, solange diese scheiße läuft...
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#34 DavidAnonym
  • 20.03.2008, 11:07h
  • "- Habt Ihr euch mal gedanken darüber gemacht wieso das in Jamaica so ist?
    Jamaicaner sind sehr gläubige Menschen, Gott und die Bibel haben eine ganz andere bedeutung für die Menschen dort, wie für uns hier."

    Lieber Schreiber,

    legitimiert das trotzdem den Hass und die Gewalt? Legitimiert das etwa Mord?
    Es heisst "du sollst nicht töten", "was du nicht willst was man dir tut, das füg auch keinem anderen zu", usw...
    Wenn sie gläubig sind, warum halten sie sich nicht daran?
    Wenn das Kinder und Leben soviel wert ist, wieso ist dann das Leben anderer Menschen weniger wert?
    Wäre es dann in Ordnung, wenn homosexuelle Menschen dort mit einer Knarre rumlaufen, und sich im schlimmsten Fall aus Notwehr verteidigen zu können?

    Du hast die Ursachen erklärt, aber macht das die Sache besser?
    Den Menschen wird nicht bewusst das sie Unrecht begehen, ich glaube auch nicht durch eine Erklärung diese Lieder zu spielen.
    Homophobie ist auch eine Form des Rassismus, warum verstehen das dann die Menschen nicht, die selber darunter litten?

    Mal ganz provokant gefragt:
    Wie wäre es, wenn eine rechte Truppe in Jamaika auftritt, mit dem Versprechen keine rechten Hetzlieder zu spielen?

    Du fragst, ob wir uns Gedanken gemacht haben warum das so ist, haben sich die Künstler in Jamaika mal gefragt, warum das bei uns so ist, das man sich extrem gegen Homophobie wehrt? Ist den Künstlern bewusst WARUM es Proteste gibt?

    Von einer blossen Meinungsverschiedenheit aufgrund kultureller Unterschiede zu sprechen, weil man deren religiöse Ansichten nicht vertritt, wäre eine zu einfache Erklärung.
    Gewaltverherrlichung gegen Andere aufgrund ihres Merkmals ist nicht nur eine "blosse Meinung", es ist Unrecht, es ist menschenverachtend. Hätte man die Apartheid in Südafrika (die weltweit geächtet wurde) etwa auch so akzeptieren sollen, das sei bloss eine andere Meinung?

    Natürlich geht es auf Reggaefestivals HIER friedlich zu. Das hat niemand in Frage gestellt, und ist auch nicht Kern der Kritik.
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#35 antosAnonym
  • 20.03.2008, 11:38h
  • Michele,

    ..."durch solche Aktionen fällt es schwer euch zu verstehen.
    Ihr machs soviel kaputt damit das könnt ihr euch nicht vorstellen."...

    Du verwechselt da gerade etwas. Macht aber nichts. Viel Spaß weiterin bei deinen Ansprachen ans schwul-lesbische Volk.
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#36 madridEUAnonym
  • 20.03.2008, 12:11h
  • Tja @antos: Sprachlehre und Rechtschreibung sind nun mal Voraussetzung für eine gelungene Ansprache und inhaltlich macht sie so sprachlos, dass jeder Kommentar überflüssig bleibt.
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#37 micheleAnonym
  • 20.03.2008, 13:18h
  • ohhhhhooooo machen sich da etwar die so tolleranten Homosexuellen über "Legasthenie" lustig.
    wie süss.
    zum glück hat mein laster was gutes

    Doch in den 50er Jahren konnte nachgewiesen werden, dass Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten nichts mit Intelligenzmangel zu tun haben, denn Tests hatten gezeigt, dass die betroffenen überdurchschnittliche IQ-Werte aufwiesen.
    :D GEIL WA ???

    dear david:

    Wäre es dann in Ordnung, wenn homosexuelle Menschen dort mit einer Knarre rumlaufen, und sich im schlimmsten Fall aus Notwehr verteidigen zu können?

    AW: DAS machen sie doch !!!

    Du hast die Ursachen erklärt, aber macht das die Sache besser?
    Den Menschen wird nicht bewusst das sie Unrecht begehen, ich glaube auch nicht durch eine Erklärung diese Lieder zu spielen.

    AW: ich habe doch geschrieben das in JA im Moment
    einiges los ist... das sogar JAMAICANISCHE RADIOSENDER
    diese Tunes nicht mehr spielen.

    Mal ganz provokant gefragt:
    Wie wäre es, wenn eine rechte Truppe in Jamaika auftritt, mit dem Versprechen keine rechten Hetzlieder zu spielen?

    AW: was nen dummer vergleich ... in JA will KEINER ....NIEMAND AUCH KEINE MINDERHEIT diese Music hören.

    Du fragst, ob wir uns Gedanken gemacht haben warum das so ist, haben sich die Künstler in Jamaika mal gefragt, warum das bei uns so ist, das man sich extrem gegen Homophobie wehrt? Ist den Künstlern bewusst WARUM es Proteste gibt?

    AW: ich denke schon , ansonsten würden so viele Artist den vertrag nicht unterscheiben, ansonsten würden die radiosender diese lieder spielen ;) seeeeeen

    ich frag mich echt was hier los ist...
    es sind nur LIEDER... keine würde hier losrennen und einem homo was tun.
    was in jamaica ist ... damit haben wir doch eigentlich nichts zu tun.
    wenn diese lieder dann sogar nur in jamaica gespielt werden. nicht mal hier in deutschland

    ich weiss nicht genau wie jeder moslem über homosexuelle denkt ...aber die meisten die ich kenne dulden das nicht... WAS ist damit?
    müssen die nicht alle aus deutschland raus?
    es gibt doch auch geschichten darüber das männen und frauen aus der familie verbannt , vervolgt oder schlimmeres ... worden sind.
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#38 micheleAnonym
  • 20.03.2008, 13:36h
  • ach und zu deinem tollen youtube video
    minute 4:15

    die meisten homosexuellen in JA werden brutal niedergemetzelt von eben homosexuellen
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#39 DragonWarriorAnonym
  • 20.03.2008, 14:06h
  • @ michele...

    war ja klar, dass du dich an minute 4:15 festbeißen würdest...

    und nicht an dem rest...

    vielleicht mal zur erklärung für schöngucker/Innen: manche aussagen lassen journalisten in einem kontext, der genau das gegenteil zeigt, gerne für sich stehen, um die verlogenheit des gesagten zu illustrieren...
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#40 olminhoAnonym
  • 20.03.2008, 14:11h
  • @michele
    word

    @madrideu
    sehr nett, jeder kommentar überflüssig

    @antos

    35. antos schreibt am 20.03.2008, 11:38:20 Uhr:
    Michele,

    ..."durch solche Aktionen fällt es schwer euch zu verstehen.
    Ihr machs soviel kaputt damit das könnt ihr euch nicht vorstellen."...

    Du verwechselt da gerade etwas. Macht aber nichts. Viel Spaß weiterin bei deinen Ansprachen ans schwul-lesbische Volk.

    sie verwechselt da nichts,.. schon die titulierung "hasssänger" ist lächerlich, da es hier bei besagtem künstler um vielleicht 2 von 300 liedern geht.
    durch ein von ihm performtes lied wird nicht annähernd so viel hass geschürt ,wie durch eure aktionen. sollte er ein lied singen, verstehts die hälfte im publikum eh nicht, die andere hälfte hört sichs an und läuft danach bestimmt nicht auf die strasse um homosexuelle anzugreifen. durch die einreiseverbote und auftrittverbote schürt ihr aber bei den reggae/ dancehall fans 100 mal mehr hass gegen euch, als es der künstler jemals könnte. euer auftreten ist also zu 100 prozent kontraproduktiv im vergleich dazu was ihr eigentlich erreichen wollt.
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#41 Simon GAnonym
  • 21.03.2008, 04:01h
  • tatsache ist, dass bounty killer hier in deutschland rede- und meinungsfreiheit genießen sollte.
    schwulenfeindliche lieder sind moralisch selbst zu bewerten, aber es kann einfach nicht angehn, dass der auftritt abgesagt wird.
    die jamaikanische kultur ist nun mal keine europäische und dort werden schwule gesetzlich nicht geduldet. ich denke aber, dass kein fan von bounty killer in deutschland einem schwulen ein haar krümmen wird. also lasst ihn auftreten, denn sonst nehmt ihr es uns dancehall fans unsere musik auszuleben.

    ich persönlich bin jederzeit bereit dazu mit euch zu diskutieren und zu reflektieren. ich will euch absolut nichts böses. aber ich denke es ist unverzeihlich, dass ihr hier einem künstler den mund verbieten wollt.
    möglich wird das leider dadurch, dass ihr im gegensatz zu uns dancehall-jüngern in der mehrzahl seid.
    wollt ihr eure pure zahl dazu verwenden uns den spass an einem konzert zu nehmen?
    denkt doch mal nach. hier sind wir mal die minderheit und ihr nehmt uns die rechte.
    ausserdem: gegen einen nazi-aufmarsch tut ihr ja auch nichts.
    die sind mindestens so schwulenfeindlich wie eine handvoll lieder.
    der unterschied ist nur, dass ihr vor denen angst habt und deshalb vorsichtig seid.
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#42 stromboliProfil
  • 21.03.2008, 10:35hberlin
  • Hasssänger:
    vorweg noch eine klarstellung: ich bin nicht gegen verbote! Ich bin dagegen, dass Unbelehrbare leute in , von staatsknete mitfinanzierten räumlichkeiten wie jugendzentren und kultureinrichtungen auftreten! Womöglich noch zuschüsse aus multikulturfinanzierungen einstreichen und es als förderungswürdige veranstaltungen steuerlich begünstigen lassen.
    Hier gilt auch das postulat: zuerst die meinungsfreiheit! Aber nicht, in für soziale kulturelle zwecke geschaffenen einrichtungen! Da sollen dann die auftreten, die sich gegen jegliche art der unterdrückung und dominierung aussprechen/singen ; auch gegen HASSSÄNGER.
    Die „anderen“, sollen sie ihren kram auf dem freien markt zu üblichen bedingungen verramschen. Dann bleibt immer noch die möglichkeit , den arch gerichtlich zu belangen ,wenn er sich aus dem chovinistischen fenster seiner männerwelt heraushängt und sexistische texte gegen schwule oder „andere“ ( frauen , bewegt doch auch mal euren arsch, und nicht nur im rythmus...“) abseiert. Das mag ja für testoterongeschwängerte weisse ärsche mit penisneidsyndrom hip sein, ich aber muß mir den unsinn nicht reinziehen.
    Also , „musikliebhaber“ , feiert ab, wenn es denn eure restverbliebenen sozialinstinkte befriedigt. In einer hedonistischen gesellschaft ist für schmalspuridealisten wie euch allemal genug platz! Aber kommt hier, auf einer "BETROFFENEN"-seite ( damit meine ich die real verfolgten in diesem paradies der männer) nicht mit fadenscheinigen argumenten!
    Beim lesen einzelner zeilen wölbt sich der fußnagel. Wie hier männer – frauen so an der sache vorbeidenken ( wenn denkend, nicht nur eine matrix der selbstbeweihräucherung !), ist schon schmerzlich: Nun bin ich nicht „frauenversteher“ um mir ein bild von der hingebungsverinnerlichung mancher weiblichen beiträge, unter dem einfluß der libido machen zu wollen. Aber zum beinespreizenden objekt schwanzfixierter stecher, am palmenstrand von Kingston Town dekratiert zu werden ist endweder ein fetisch ( sado-maso) oder pure dummheit! Aber da wollen wir schwulen nicht päpstlicher als der papst sein , kennen wir ja thailand und den rest....! Aber beschwert euch dann nicht ,wenn nach massengangbang im sand vergraben ,vom rest der welt solidarität mit geschändeten/ermordeten frauen einzufordern, hier verweigert wird! Da sitzt IHR in eurem glashaus ! Das auch mal zur verinnerlichung eurer schreibe hier!

    TobZonPe schreibt: „Zieht euch alle das Konzert rein, nachdem ihr euch mal verinnerlicht habt, was Schwarze in Jamaica hinter sich haben und warum sie es überhaupt nötig haben, solche Texte zu singen." , was soll man auf eine sinnentleerte floskel antworten? Was kann den „schwarzen passiert sein ( ausser der christlich/ religiösen indoktrination koloniale ausbeutung durch puritanische weise ÄRSCHE , und die erleiden nicht nur schwarze!) das sie zum totschlag oder verbrennen „neigen“ ? Eine schlechte kindheit in armut und bildungsabsenz wäre ein plausibler anhaltspunkt wie DaMausR schreibt. Aber, gibt die fehlende bildung, der mangel an armut , die hautfarbe , einer ethnie das recht eine andere erschlagen zu wollen. Und ist der, von der reizenden michele angedeutete rentenvertrag ala dritte welt , die wurzel allen bösen? War da etwas, was unseren luchsaugen entgangen ist:
    ...“ Es stimmt das Schwulenfeindliche Texte geschrieben worden sind.
    Es stimmt das Homosexuelle in Jamaica nicht gerade angesehen sind.
    Es stimmt das es verletzungen und vielleicht auch todesfälle gab.
    Jetzt habe ich eine Frage oder vielleicht auch ein paar mehr.
    - Habt Ihr euch mal gedanken darüber gemacht wieso das in Jamaica so ist?
    Jamaicaner sind sehr gläubige Menschen, Gott und die Bibel haben eine ganz andere bedeutung für die Menschen dort, wie für uns hier. „ ... Besonders in Ländern wo die Armut herrscht, ist es notwenig an etwas zu glauben, an etwas was grösser ist als alles auf dieser Welt... um das Leben lebenswerter oder auch erträglicher zu machen.“ Michele, was nun wurde lebenswerter ? ! Stellen sie doch nicht fragen; beantworten sie sie doch einfach selbst! Wir können ihnen dann einen diskurs zur entwicklung der nationalökonomie in postkolonialen ländern liefern . Dann hätten sie sich ihren beitrag zu gänze ersparen können! Aber das setzt gesamtverhältnisse voraussetzende wissenserkenntnisse voraus!
    Nur darum geht es! Nicht um den ihnen oder anderen dancehall oder sonstigen richtungen (hip hop!-Bullschitt/buschido, nur um hier die generelle linie aufzuzeigen) drohenden verlust „ihres“ musikgenusses !

    music lover schreibt: „krass, krass... ihr habt doch alle einen an der klatsche...!
    was denn noch so in zukunft geplant?? legt ihr euch als nächstes mit dem papst an u. schreibt die bibel um? ...“
    JA! Wenn es sein muß, halt auch das! Das ist das prinzip der aufklärung und nicht das dahingeschmetterte Krass. Auf krasses folgt krasseres; oder ein grober keil auf groben klotz , wie es im altumgangsdeutschen so schön heisst. Und aufklärung macht nicht halt vor falschen propheten und zu heiligen schriften hochgejubelten geschichtsbüchern , auch nicht vor musikrichtungen! Auch das ist ein (wenn auch nur tröstlicher) grundsatz der menschlichen weiterentwicklung! Da ist es richtig: visionär vorausblicken, heisst visionen zu haben, ansonsten hat man eine an der „klatsche“ weil ohne zukunft, wissen und humanitärem denken!
    Das video unter #33 spricht doch seine klare , eigene sprache; krass, sehr richtig , herr neunmalklug!

    DaMausR: "... die bounty killer konzerte werden seit monaten beworben, ohne dass es nennenswerte proteste gegeben hätte. es ist schon seltsam, dass solche erst jetzt initiiert werden, da es für eine ausfürliche diskussion des themas durch alle beteiligten eigentlich zu spät ist, und nur noch ein schnellschuss möglich ist. sobald bounty (evtl ohne konzerte gegeben zu haben) aus dem land ist, wird das thema dann wohl wieder auf eis gelegt und erst ein bis zwei wochen vor der bächsten tour eines homophoben jamaikainschen künstlers wieder ausgegraben."
    Ja! Das ist ein vermittlungsproblem und auch eine frage des aufwandes! Ich blicke nicht so durch, ob es in den vorhandenen strukturen ( lsvd oder die einzelen gruppen) eine Homo- Watching gegen homophobie gibt (oh ich liebe denglich, da kann mann so viel verstecken an unverständlichem , was es dann auch so schwer macht sich gegen die „fachleute“ zu behaupten. Aber ich halte es da mit dem gesunden menschenverstand; und das trotz regelmäßigem kiffen!) ? Andere minderheitengruppen, die ständigen belästigungen und anfeindungen ausgesetzt sind, haben sie auch, Und die AMIS (gott segne sie am karfreitag) haben so etwas auch eingerichtet; also warum nicht auch wir! Natürlich dient auch ein portal wie queer.de der verbreitung, aber halt nicht in der angemessenen zeit. Oder?

    Und zum treten der unteren, auf die noch „ weiter unteren“ : achtung: da gibt’s halt einen tritt zurück in den arsch ; die zeiten, wo „wir uns ducken sind (hoffentlich !) vorbei!
    ..."aber ich denke gerade das verbot des konzertes schürt bei so manchem liebhaber dieser musik schon gewisse agressionen... bei mir zum beispiel... und ratet mal gegen wen??..."; das music lover, werden wir schon mal aushalten müssen! Sie werden mir ja auch nicht sympatischer; so stehts remis!

    tyron schreibt am 14.03.2008, 15:22:11 Uhr:
    „...hey jungs nun haltet mal den ball flach s, schliesslic hat unsere katholische kirsche dies alles verbereitet... lo , dann müsste ja jeder gottesdienst und der papst verboten werden.“
    Das lieber tyron, ist schon lange meine rede!
    Für alle vom kreuz gepeinigten eine gesundheitswarnung zu karfreitag:

    www.taz.de/1/wahrheit/artikel/1/selbstkreuzigungen-schaden-i
    hrer-gesundheit/?src=AR&cHash=7895e82763


    Selbstkreuzigungen schaden ihrer Gesundheit

    Als Beauftragte für wahnhafte Glaubensfolgen warnt die Wahrheit zu Ostern vor ungesunden Karfreitagsriten sogenannter Christen....

    Selbstkreuzigerfoto Foto: ap

    ... Die Anhänger dieser leider viel zu weit verbreiteten Glaubensrichtung feiern am Karfreitag ihr höchstes Fest, bei dem es immer wieder zu Exzessen kommt. Sehr beliebt bei Christen ist zum Beispiel die Selbstkreuzigung. Immer öfter versuchen sich Christen selbst ans Kreuz zu nageln, verfallen dann aber in eine tiefe Depression, wenn sie bemerken, dass sie den letzten Nagel nicht durch die Handfläche schlagen können, in der sich gerade eben der Hammer befindet. Selbstkreuziger scheinen sowieso die Folgen ihres Handelns nur unzureichend zu bedenken. Denn allein mit einem Hammer in der Hand lassen sich bereits eingeschlagene Nägel nur schwerlich wieder herausziehen, sodass der Selbstkreuziger oft stundenlang herumhängt und um Hilfe ruft, bevor professionelle Rettungskräfte herbeieilen können. Eine Auferstehung gestaltet sich dann meistens äußerst schmerzhaft. Deshalb warnt die Wahrheit: Selbstkreuzigungen schaden Ihrer Gesundheit."

    Achtung auch auf rückenwind!

    Und so wünsch ich besinnliche eiersuche im schneegestöber, rastafans , hängt euch nicht an euren haarlocken auf!
    I Shot the Sheriff, immer noch eines meiner lieblinglieder, eben wegen der politischen implikation!
    Aber das ist eine andere ostergeschichte!^^
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#43 KonstantinEhemaliges Profil
  • 21.03.2008, 11:44h
  • @ SimonG: Die Rede- und Meinungsfreiheit hört genau da auf, wo zu Gewalttaten oder Diskriminierung anderer Menschen aufgerufen wird. Das sollte doch sogar für nen Kiffer zu verstehn sein, oder?
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#44 FloAnonym
  • 22.03.2008, 12:25h
  • @SimonG:

    Willst Du es wirklich nicht verstehen? Es geht nicht darum, ob die Fans genauso denken (die Fans geben ja kein Konzert), sondern ob der, der das Konzert gibt so denkt...

    Und was die andere Kultur angeht: wenn in irgendeiner Kultur Angehörige einer Religion, Menschen mit anderer Hautfarbe, etc. ermordert werden, weil dass da so üblich ist, sollen wir deren Propaganda in unserem Land dann auch erlauben, weil das bei denen so üblich ist? Manchen Leuten täte ein bisschen mehr poltische Bildung und Rechtsphilosophie wirklich gut...

    Und zum Thema Meinungsfreiheit (auch wenn dazu schon jemand was geschrieben hat):
    Ein Grundsatz aller Freiheitsrechte ist, dass sie dort enden, wo die Rechte anderer eingeschränkt werden. Anders ginge es auch gar nicht, ansonsten hätten wir statt Demokratie Anarchie und das Recht des Stärkeren, was gerade das Ende der Rechte bedeuten würde. Ansonsten dürfte man ja auch sagen, dass Person x umgebracht werden soll, etc. und dann auf freie Rede verweisen. So funktioniert das glücklicherweise nicht.

    Wie gesagt: Persönliche Freiheit endet dort, wo die Rechte anderer eingeschränkt werden.

    Und ich sage auch gerne noch mal:
    auch wenn das an den Schulen offenbar kaum noch ein Thema ist, so täte vielen etwas mehr politische Bildung und Ahnung von Rechtsphilosophie wirklich gut!!!
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#45 EinerwiekeinerAnonym
  • 24.03.2008, 11:56h
  • Es kann nicht sein, dass ein "Hassprediger" auch durch die Blume der Musik seine "Propaganda" verteilt!

    Nazis dürfen dies auch nicht! Also Deutschland: Verbieten!!
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#46 NattyDreadAnonym
  • 25.03.2008, 14:45h
  • Ich versteh das Theater nicht! Lasst die Jungs doch singen was sie wollen. So is das halt in der Szene. Als ob Bounty Killer nach dem Konzert los zieht um nen Schwulen zu verbrennen. Ich kann verstehen das er sich weigert den Wisch zu unterzeichnen, es sind seine Texte, die soll er auch singen dürfen! Ich muss mir auch Schwule z.B. im Fernsehen anschauen dann soll auch die andere Seite akzeptiert werden. Da wird nur wieder ne Welle gemacht wo kein Wasser is. Wer was dagegen hat muss sich das ja nich anhören und auf das Konzert gehen!
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#47 NattyDreadAnonym
#48 egalAnonym
  • 03.04.2008, 13:53h
  • also....
    ich muß mir auch im tv sendungen wie queer as folk und sowas bieten lassen...irgendwelche po-paraden etc......
    ihr leute hier seit doch immer für freie meinungsäußerung, wenn nicht jeder machen dürfte was er will, würde es diese seite hier auch gar nicht geben.......wie wiedersprüchlich ist es da bitte, irgendwas verbieten lassen zu wollen????
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#49 DREADAnonym
  • 03.04.2008, 15:45h
  • Homosexualität wird von den Rastafarians mit Bezug auf ein fundamentalistisches Verständnis der Bibel abgelehnt. Die Musik von Rastafari-Künstlern gerät wegen homophober Texte regelmäßig in die Kritik. Obwohl die Musiker Ausdrucksweisen wie „Feuer auf die Schwulen“ (Fire pon chi chi man) im übertragenen Sinn verstanden sehen wollen, also ein „spirituelles Verbrennen“ solcher „unreiner“ Gedanken meinen, werden sie oft wörtlich aufgefasst.

    soviel dazu !
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#50 DragonWarriorAnonym
  • 03.04.2008, 16:25h
  • @ egal

    na komm, ich erklär dir mal die welt...
    eigentlich isses ja furchtbar simpel, den unterschied zu sehen, aber ihr scheint einfach nicht drauf zu kommen...

    "ich muß mir auch im tv sendungen wie queer as folk und sowas bieten lassen...irgendwelche po-paraden etc......
    ihr leute hier seit doch immer für freie meinungsäußerung, wenn nicht jeder machen dürfte was er will, würde es diese seite hier auch gar nicht geben.......wie wiedersprüchlich ist es da bitte, irgendwas verbieten lassen zu wollen????"

    ich kann mich nicht daran erinnern, dass in queer as folk oder bei CSDs (ich denke mal, das meinst du mit po-paraden obwohl: zählt da auch die love-parade???)zu ermordung irgendwelcher bevölkerungsteile aufgerufen wurde. ansonsten wäre ich absolut dafür die serie oder die paraden zu verbieten, egal wie schwul sie sind.

    umgekehrt kannst du dir reggae reinziehen, party machen bis der arzt kommt .... ich mach sogar vielleicht mit... solange eben die armleuchter und flachwixer draußen bleiben, die meinen, dass es cool sei, zum Mord oder auch nur zur Gewalt gegen Schwule - oder andere Minderheiten - aufzurufen.

    kapiert, oder war das noch zu schwierig?
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#51 martinAnonym
  • 11.04.2008, 19:25h
  • Ich finde bounty killer gut, egal ob er lyrisch schwule verbrennt oder nicht. Hab auch nichts gegen schwule, sind mir eigentlich scheißegal. Und ich kenn keinen, der je bounty gehört hat und danach auf die straße gegangen ist und nen schwulen verprügelt hat. Und überhaupt, bei den ganzen depperten deutschen HipHoppern regt sich keiner auf, wenn die schwulenfeindlich sind. Die tretten die ganze Zeit in Deutschland auf.... da sagt kaum einer was. Und die werden im Gegensatz zu Bounty oder Sizzla auch noch sehr gut verstanden.... denkt ma drüber nach.
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#52 GideonAnonym
  • 29.05.2008, 12:00h
  • Yoh ich find es schwachsinnig, Artists wie Bounty Killer wegen der vermeindlich ,,homophoben" Texten so an die Wand zu stellen!
    Weil,, Fyah bun Battybwoy" soll kein Aufruf sein, Schwule und Lesben zu verbrennen! Sondern es ist eine Art Aufruf, sich Gedanken darüber zu machen!
    Weil eine homosexuelle Beziehung trägt keine Früchte, dh. keine Kinder!


    Aber die Beziehung zwischen Mann und Frau trägt Früchte!
    Woman to man and man to woman, that's way of creation!
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#53 HannibalEhemaliges Profil
  • 29.05.2008, 15:59h
  • Antwort auf #52 von Gideon
  • "Weil eine homosexuelle Beziehung trägt keine Früchte, dh. keine Kinder!"

    Das hast du gut erkannt! Schön, dass du wenigstens im Sexualkunde-Unterricht aufgepasst hast. Dafür in Sozialkunde anscheinend umso weniger.
    Was ist denn dann mit heterosexuellen Beziehungen ohne Kinder? (Habe gehört, dass es davon zahlreiche geben soll) Sind die dann auch wertlos?
    Auf Grund deiner mangelnden Fähigkeit zur Reflektion komplexer Sachverhalte kann deine Versetzung leider nicht befürwortet werden.
    SECHS, SETZEN!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #52 springen »
#54 RISING MOVEMENTAnonym
  • 07.06.2008, 13:05h
  • #Any time buju banton come
    batty bwoy get up an run!
    a gun shot inna head
    its like boom bye bye inna batty bwoy head
    rudebwoy nah promote de nastyman dem haffi dead
    (eigentlich geschrieben nach der Vergewaltigung eines jamaikanischen Lehrers an seinem 12jährigen Schüler)

    Zu den homophoben Hintergründen jamaikanischer Dancehall und Reggae Künstlern.

    In Jamaica ist es laut Gesetz VERBOTEN eine homosexuelle Beziehung zu führen. In der jamaikanischen Kultur ist der Gedanke Homosexuelle zu diskriminieren schon seit je her verbreitet! eine homosexuelle Beziehung unterhält im Alter der Staat nicht die Kinder.

    Ihr redet doch die ganze Zeit was von Offenheit, Meinungsfreiheit, Kultur, Varietät etc

    SO ACCEPT DEM CULTURE TO!

    Ich finde es auch nicht richtig Homosexuell zu sein dabei habe ich reichlich in der Familie, ich würde einem Homosexuellen nie etwas tun, aber in meinem religiösen Verständnis hat es einen Grund warum JAH (Gott) zwei Geschlechter geschaffen hat. I and I (Ich und wir) tolerieren euch ja auch also toleriert bitte auch uns
    man muss sich ja nicht akzeptieren aber tolerieren!

    Big Up and blessed Love fi ya all an even dem batties
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#55 life_seedsAnonym
#56 Saviour1981Anonym
  • 14.07.2011, 12:46h
  • Mir ist ein Rätsel, dass jegliche Konzertveranstalter über diese homophoben Hasstexte hinwegsehen und diese teilweise auch noch relativieren (Grüße an Tillman Rudlof, U-Club Wuppertal!!! Er ist einer der Relativierer).
    Es ist ganz klar im Grundgesetz beschrieben, dass es hierzulande sexuelle Selbstbestimmung gibt und man aufgrund seiner sexuellen Orientierung nicht diskriminiert werde darf: Auch solche Dancehall- und Reggae-Interpreten wie Buju Banton, Sizzla, Shabba Ranks oder eben dieser Bounty Killer haben sich, im Falle eines Aufenthaltes in Deutschland, ebenfalls daran zu halten! Ich wäre dafür, dass der Staatsschutz doch mal ermitteln sollte, wenn wieder solche "Battyman-Tunes" gespielt werden. Gegen den Interpreten (mutmaßlicher Täter) UND den Veranstaltern (Beihilfe zur Tat).
    Jede Form der Homophobie ist ABZULEHNEN!!!
  • Antworten » | Direktlink »

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