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Einzelkommentar zu:
Hasssänger schon wieder auf Deutschland-Tour


#4 stromboliProfil
  • 14.03.2008, 11:21hberlin
  • An: tlg@kulturbrauerei.de objektverwaltung@kulturbrauerei.de info@kulturbrauerei.de
    pr@kulturbrauerei.de

    Sowie an den Senat des Landes Berlin: Der Regierende Bürgermeister von Berlin
    Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, zu seinen Händen!

    Sehr geehrte Damen und Herren und Betreiber,

    in den , von ihnen für Veranstaltungen zu Verfügung gestellten Räumlichkeiten soll am 09.April 2008 eine Person auftreten, die in der Vergangenheit schon mehrmals sich als homophober Hasssänger in unangenehmer Weise von reden gemacht hat:
    In mehreren Liedern ruft Bounty Killer offen dazu auf, Homosexuelle umzubringen: "Bun a fire pon a puff and mister fagoty" (Lasst die Schwulen im Feuer brennen), heißt es beispielsweise in einem Song. Aus diesem Grund mussten bereits 2003 und 2004 Auftritte des Musikers in Europa nach Protesten von Schwulen- und Lesbenorganisationen abgesagt werden. Bounty Killer hat sich auch geweigert, den so genannten Reggae Compassion Act zu unterzeichnen. In diesem Abkommen erklärten Reggae-Stars, ab sofort jegliche Homohetze zu unterlassen.
    Die, von Ihnen und den Veranstaltern gezeigte , mangelnde Sensibilität , lässt zwei Deutungsmöglichkeiten zu:
    Es interessiert Sie nicht wer, was in Ihren Räumen an Inhalten verbreitet, oder sie sind nicht auf den letzten stand der Dinge!
    Nun will ich Ihnen nicht unterstellen, einen verbalen Totschläger zu Sponsern, im Namen der Menschen verbindenden Musik, Aber jeder Einladende/Gastgeber sollte einen Blick haben auf die Inhalte dessen, was vorgetragen wird! Ein Faktum , auch gerade gegenüber der Musikrichtung Reggae, die in der Vergangenheit wiederholt mit Hasstexten und ihren Interpreten aufgefallen ist!
    Und Dancehall-Sänger Rodney Price alias Bounty Killer, ist eine allseits bekannte Figur mit trauriger Vorgeschichte ; einer Vorgeschichte , die Ihnen nicht entgangen sein kann!

    Dabei geht es nicht um die Freiheit der Muse und nicht darum Auftrittsverbote als Instrument der Zensur einzuführen! Aber es geht um die Stilfrage: wieviel kann sich ein Kulturzentrum an Naivität leisten !
    Und: kann hingenommen werden , das subventionierte, Senats geförderte Projekte, die Spielstätte für eine Menschenverachtende
    Ideologie wird!
    Ich fordere Sie auf , diese Veranstaltung abzusetzen!
    mit verärgerten Grüßen
    Stefan Scherrer

    kopien hiervon werden weitergeleitet an schwule verbände in berlin /brandenburg....
    Freuen würde es , wenn ihr eurerseits was an senat und kulturbrauerei abschickt!
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