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Kommentare zu:
Hasssänger schon wieder auf Deutschland-Tour


#21 equal rightsAnonym
#22 TobZonPeAnonym
  • 19.03.2008, 03:11h
  • Guten Tag meine Damen und Herren !

    Ich bin kein Freund von Diskrimierungen oder Volksverhetzung.
    Deswegen protestiere ich gegen deutsche (/europäische) Reggae-Soundsystems, die bewusst Lieder in der Dancehall spielen, deren Texte aufrührerisch homophob sind.
    Aus dem selben Grund aber muss ich gegen die hetzerische Darstellung von Carsten Weidemann in diesem Artikel protestieren, deren Überschrift ja schon nichts anderes mehr im Sinn hat, als Antipathie zu verbreiten. Mit solchen Aussagen, einem völligen Unverständnis für die Nicht-Unterzeichung des "Reggae Compassion Act" und mit einer dermaßen dilettantischen Übersetzung von "Bun a fire pon a puff and mister fagoty" versetzt man sich rhetorisch auf ein und dasselbe Niveau mit allen Propagandisten dieser Welt. Ein Statement dieser Art zeigt für mich nur, dass sich Menschen nicht mit der Lebensweise anderer Menschen und ihren Umständen auseinandersetzen WOLLEN, was, soweit ich das richtig verstanden habe, genau das Problem von Homos ist.

    Zieht euch alle das Konzert rein, nachdem ihr euch mal verinnerlicht habt, was Schwarze in Jamaica hinter sich haben und warum sie es überhaupt nötig haben, solche Texte zu singen.
    Vorher kann man nicht verlangen, dass man Verständnis dafür hat, dass Schwule und Lesben verlangen, sich kirchlich trauen zu dürfen...

    LOVE, IF YOU WANNA BE LOVED;
    HATE, IF YOU WANNA BE HATED !

    Wenn man sich den aktuellen Homo-Orden-Träger ansieht, versteht man vielleicht auch mehr :

    www.youtube.com/watch?v=E5FXaTSjbpE

    www.youtube.com/watch?v=2m1lrT-4suI
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#23 DaMausRAnonym
  • 19.03.2008, 08:41h
  • Guten Tag,
    natürlich kann ich verstehen, dass es euch nicht gefällt, wenn offensichtlich homophobe künstler in deutschland auftreten. allerdings kann ich ich hier keinerlei ernsthafte auseinandersetzung mit dem thema feststellen, sondern nur ein bezugnehmen auf den reisserischen artikel. ich möchte euch bitten, mal ein paar punkte zu bedenken, bevor einreise- oder auftrittsverbote gefordert werden.
    1. das wirklich schlimme sind meiner meinung nach nicht homophoby lyrics, sondern gewalttätige übergriffe auf homosexuelle. beide phänomene sind ausdruck der homophoben jamaikanischen gesellschaft. hier aber eine kausalhette
    homophobe lyrics --> homophobe gesellschaft
    zu zeichnen ist schlichtweg falsch. vielmehr müsste sie so aussehen:
    armut --> keine bildung --> homophobe gesellschaft --> homophobe artist / lyrics
    die konzerte zu verbieten, bekämpft also nur das letzte glied der kette und nicht das eigentliche problem. es kann natürlich gesagt werden, dass diese lyrics / artists umgekehrt auch wieder einen einfluss auf die gesellschaft haben aus der sie entspringen, dieser wird aber sicherlich nicht besser, wenn artists nach jamaika zurückkehren und dort berichten ihre konzerte seien von schwulen verhindert worden,
    2. die bounty killer konzerte werden seit monaten beworben, ohne dass es nennenswerte proteste gegeben hätte. es ist schon seltsam, dass solche erst jetzt initiiert werden, da es für eine ausfürliche diskussion des themas durch alle beteiligten eigentlich zu spät ist, und nur noch ein schnellschuss möglich ist. sobald bounty (evtl ohne konzerte gegeben zu haben) aus dem land ist, wird das thema dann wohl wieder auf eis gelegt und erst ein bis zwei wochen vor der bächsten tour eines homophoben jamaikainschen künstlers wieder ausgegraben. ein ähnliches verhalten wurde vor ca 2 jahren an den tag gelegt, als buju banton ein "gipfeltreffen" zwischen ihm, konzertveranstaltern, pressevertretern und homosexuellen vertretern vorgeschlagen hat, auf dem einzig die letztgenannten nicht erschienen sind. mir scheint, dass einigen mehr an regelmäßiger effekthascherei als an einer für alle seiten akzeptablen lösung des problems gelegen ist.
    3. es wird immer wieder die befürchtung geäußert, auftritte von artists wie bounty killer, könnten homophobe ansichten bei deutschen reggae/ dancehall fans verursachen. was denken sie, was durch eine von homosexuellen-verbänden erwirkte absage von einem konzert verursacht wird, auf das sich diese fans monate lang gefreut haben? ich kenne viele reggae/ dancehall fans, die sich nie mit homophoben lyrics identifiziert haben und das bis heute nicht tun, aber mit jeder vom lsvd oder ähnlichen verbänden durchgesetzten konzertabsage ein schlechteres bild von diesen verbänden und damit von homosexuellen bekommen.
    MfG
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#24 stromboliProfil
  • 19.03.2008, 08:42hberlin
  • na dann übersetzen sie doch uns IHRE/seine sicht ,@ TobZonPe!
    Und klären sie uns mal über die von ihnen wahr genommenen hintergründe auf!
    Ich glaube nicht ,dass die soziale diskriminierung der einen, zum rundumschlag gegen die anderen einläd! Auch nicht , wenn man den hintergrund zu beleuchten sucht!
    Hetze, egal in welcher form und aus welchen gründen ,ist unannehmbar!
    Anders wird ein schuh draus: die ausgebeuteten /unterdrückten sollten nicht auf den nächsten unterdrückten herumtrampeln!
    Und was bitte, soll den "schwarzen" killer so getroffen haben, das er sich in seinen texten so aller regeln der menschlichkeit entledigt. Und: Eine stellungnahme seinerseits zu partnerschaft/ehe , interessiert einen scheiß! Eine verteidigung dieser person ist , bei beleuchtung der hintergründe (!) peinlich!
    zutiefst verärgert, stromboli!
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#25 music loverAnonym
  • 19.03.2008, 09:26h
  • krass, krass... ihr habt doch alle einen an der klatsche...!
    was denn noch so in zukunft geplant??
    legt ihr euch als nächstes mit dem papst an u.
    schreibt die bibel um?

    is nichmal bald genug mit rechten...?
    jetz auch noch penetrant reggae artists verbieten??

    wo schürn die bei uns schwulenhass mit ihren auftritten...?
    schonmal ein schwuler nach nem reggae konzert gewalt angetan worden...? link? nee.. da wirds keinen geben...

    aber ich denke gerade das verbot des konzertes schürt bei so manchem liebhaber dieser musik schon gewisse agressionen... bei mir zum beispiel... und ratet mal gegen wen??
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#26 DavidAnonym
  • 19.03.2008, 09:35h
  • "Zieht euch alle das Konzert rein, nachdem ihr euch mal verinnerlicht habt, was Schwarze in Jamaica hinter sich haben und warum sie es überhaupt nötig haben, solche Texte zu singen.
    Vorher kann man nicht verlangen, dass man Verständnis dafür hat, dass Schwule und Lesben verlangen, sich kirchlich trauen zu dürfen..."

    Bitte? Wer redet denn hier dieses Verständnis zu verlangen?
    Was SChwarze in Jamaica hinter sich haben - sind die betroffenen homosexuellen Jamaicaner etwa KEINE SChwarze die "was hinter sich haben"?
    Gehören "diese" Schwarzen etwa NICHT dazu?

    Unter dem gleichen Argument kann ich genausogut behaupten , das diese oder ihr Fans euch verinnerlicht haben solltet, was homosexuelle Menschen in vielen Gesellschaften HEUTE NOCH (!) hinter sich haben, und warum homosexuelle Menschen es überhaupt nötig hätten solche Texte zu singen.
    Legitimiert das nun zu Gewalt an Jamaikanern aufzurufen?
    Wir wäre es denn mal, wenn man die betroffenen Textzeilen ersetzt?
    Warum sollen WIR dann Verständnis dafür haben?

    Angenommen jemand tritt mit diesen Texten in Jamaika auf - wäre das dann ok?
    Ich kann verstehen das die Fans in Deutschland verärgert sind, aber wie sonst soll man denn ein Zeichen setzen?
    Wie soll man es denn den jamaikanischen Künstlern sonst bewusst machen, wenn sie es nicht einsehen wollen?
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#27 DavidAnonym
  • 19.03.2008, 10:01h
  • Lieber Music Lover,

    dann setze dich doch bitte deinen Hass gegen die Zustände in Jamaika ein.

    "krass, krass... ihr habt doch alle einen an der klatsche...!"
    Die betroffenen Leute, die meinen aufgrund des Rassismus ihre Homophobie zu begründen, etwa nicht?

    was denn noch so in zukunft geplant??
    Keine Ahznung. Wenn keine Einsicht erfolgt...

    "legt ihr euch als nächstes mit dem papst an u."

    Das tut der Papst und die kath. Kirche schon von sich aus, und nicht wir. Ratzinger und Meisner sprechen eine deutliche Sprache.

    "schreibt die bibel um?"

    ach nö, das haben andere in den 2000 Jahren schon genug getan. UNter anderem deshalb, um das als Vorlage zum hetzen gegen andere Menschen zu verwerden.
    Aber hey - vielleicht sollte man die umgeschriebenen Stellen nochmal umschreiben. Tolle Ideen.

    "is nichmal bald genug mit rechten...?"
    Welche denn? Rechte, die DIR selbstverständlich sind? Oder meintest du die Pflichten, die man zu 100% für 30% der Rechte übernimmt? Stimmt, damit ist bald genug.

    Ich rege mich dann auch mal auf, das Störkraft nicht in Israel auftreten durften. Warum eigentlich?
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#28 SophieAnonym
  • 19.03.2008, 11:49h
  • Guten Tag,

    ich halte es wg. der diskussion über das geplante Bounty Killer konzert für absolut unabdingbar eine Runden Tisch mit Verbandsmitgliedern LSVD und Reggae-Kennern ( Label Bossen , Gentleman ) ect. zu veranstalten um auf beiden seiten Dinge einfüralle Mal zu klären und auch Richtlinien für weitere VA's auszukundschaften und eventl. schwarze listen zu schreiben. Ich denke anders wird die homophobie in dland massiv geschürt da die wütenden Reggae Konsumenten so erstrecht sich ihren Idolen hingeben!

    MfG
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#29 chrisAnonym
  • 19.03.2008, 14:48h
  • wieso stellt ihr schwulen und lesben euch immer selbst ins abseits? durch solche aktionen wie verbote von jamaican artists macht ihr euch sicher keine freunde in der reggaeszene und das verständnis für euch in dieser szene wird sicher nicht besser dadurch! im gegenteil, ihr verschärft die lage(r) u schürt nochm mehr hass auf euch! ich selbst sag immer leben und leben lassen...find schwul sein nicht toll, aber jedem das seine...aber nach der aktion hab ich erst mal n tierischen hals auf schwule und lesben!
    u ausserdem: glaubt ihr ernsthaft wenn bounty killer konzerte hier gibt, das danach die fans durch die strassen laufen und schwule/lesben verprügeln? wohl kaum...und seinen "hass" wird bounty auch sicher nicht mehr verbreiten, denn die leute die auf bounty konzerte gehen haben eh schon ihre eigene meinung zu schwulen - egal ob negativ oder positiv, und diese meinung hat jeder schon von vorneherein u nicht erst nach konzertbesuchen.
    ich denke durch solche verbote wollt ihr schwulen/leseben euch nur ins gespräch bringen und mitleid erhaschen! ihr habt doch eh schon sovieles wo ihr euch ins rampenlicht setzt wie zb dem csd. was wollt ihr noch alles? gibt ja auch keine hetero paraden!!!! ihr wollt immer alles extra! extra schwulenclubs, csd. schwulen olympiade usw. und so wollt ihr euch integrieren und normal behandelt werden, wenn ihr euch immer selbst ausgrenzt durch diese ganzewn extras?
    für mich jedenfalls ist das konzert verbot ein weiteres armutszeugniss der schwulen/lesbischen mitmenschen!
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#30 @ chrisAnonym
  • 19.03.2008, 15:37h
  • Das ist ungefahr genauso klug, wie wenn man sagt.

    Die Juden sind schuld am Antisemitismus, weil sie sich wegen dem Holocaust beschweren und Entschädigung verlangen.
    Es ist aber als Aussage nciht dumm genung, dass man es nicht auch findet.
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