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https://queer.de/?8476
  • 22. März 2008 16 1 Min.

Berlin (queer.de) - Die Bundesregierung sieht keinen akuten Reformbedarf zur Gleichbehandlung von Ehepaaren und gleichgeschlechtlichen Lebenspartnern im Adoptionsrecht. Das geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor.

Darin erklärt die Bundesregierung weiter, dass die gemeinsame Adoption durch homosexuelle Lebenspartner "solide" und "sozialwissenschaftlich" diskutiert werden müsse, weswegen das Bundesjustizministerium die Situation von Kindern in Lebenspartnerschaften untersuchen lasse. Da man die Ergebnisse abwarten wolle, sei mit einer Gesetzesänderung in dieser Legislaturperiode nicht mehr zu rechnen.

Dennoch wird das Europäische Adoptionsabkommen nach Einschätzung der Bundesregierung voraussichtlich dieses Jahr überarbeitet.

In einer weiteren Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion äußert sich die Regierung zu der Aufforderung der Europäischen Kommission, das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz nachzubessern. Dazu fänden zurzeit Abstimmungen unter den Bundesressorts statt, heißt es. Allerdings könne man nach "derzeitigem Beratungsstand" keinen Nachbesserungsbedarf erkennen.

Brüssel habe der Regierung eine Frist bis 1. April gesetzt, ein Kommissionsschreiben vom 31. Januar dieses Jahres zu beantworten. (pm)

-w-

#1 FloAnonym
  • 22.03.2008, 11:35h
  • 1. Dass Kinder in homosexuellen Familien aufwachsen (sei es, dass sie aus früheren Beziehungen stammen, durch künstliche Befruchtung, Leihmütter, etc.) ist bereits heute Fakt!

    Es geht jetzt nur noch ums Kindeswohl, dass im Falle eines Todesfalls das Kind nicht auch noch das andere Elternteil und die gewohnte Umgebung verliert.

    Die Union stellt das immer so dar, als ginge es dabei um Homopolitik, aber in erster Linie geht es ums Kindeswohl.

    Aber die CDU/CSU sieht Kinder wohl lieber im Heim oder auf der Straße als in einer homosexuellen Familie...

    2. Wieviele Studien soll es denn noch geben? Bisher sind alle unabhängigen und wissenschaftlich durchgeführten Studien (egal ob aus Psychologie, Soziologie oder Medizin) einstimmig zum Ergebnis gekommen, dass Kinder in homosexuellen Familien genauso gut aufwachsen wie in heterosexuellen.

    Sogar die eher zurückhaltend agierende Vereinigung amerikanischer Psychologen plädiert dringend dafür, dass solche Tabus zum Kindeswohl fallengelassen werden.

    Aber sowohl beim Adoptionsrecht als auch bei den von der EU geforderten Nachbesserungen beim AGG ist klar, dass es das mit der Union in der Regierung nicht geben wird...
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#2 wolfAnonym
  • 22.03.2008, 11:50h
  • was erkennt diese "regierung" überhaupt ?
    unsere meck-pomm-eule sollte mal weniger allgemeinplätze in der weltgeschichte (z.b. knesset) rumtröten, sondern sich verantwortlich um ihren berliner saftladen kümmern !
    immer wieder die berliner hinhalte und verschleppungstaktik und das dumme gefasel es besteht kein erkennbarer bedarf !
    und dann brauchts halt noch ein jährchen.........................................................................................
    allein die innerdeutschen studien, die jedesmal so "preiswert" erstellt werden müssen ? wir deutschen müssen einen genetischen defekt haben, denn sonst würden es bereits erstellte studien und praktische erfahrungen aus dem ausland ausreichend belegen.

    was in diesem staat los ist, beweisen immer die kleinigkeiten.
    hier werden menschen wegen schwarzfahren 8 monate hinter gitter gebracht ( obwohl die knäste angeblich übervoll sind), werden misshandelt und vergewaltigt, obwohl sie vorher um verlegung gebeten haben. da wäre doch sozialarbeit wirklich sinnvoller.
    andererseits wird bei steuersündern auf verjärung gewartet, mit dem argument , es gibt zuwenig mitarbeiter. den schmarrn hat uns kohl 1983 schon mal erzählt ! und im berühmten stellenpool schwimmen tausende von sachbearbeitern die um ihren job fürchten
    wie war das noch ? der letzte macht das licht aus ?
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#3 gerdAnonym
  • 22.03.2008, 14:26h
  • Die Grosse Koalition "spielt" hier auf Zeit, damit diese Regierung das Thema aussitzen kann.

    Es gibt bereits genügend positive Studien aus Kanada, Skandinavien, US oder den Benelux-Staaten, die die Adoption ermöglicht haben. Das ganze ist doch sehr durchsichtig und schon eine Pharse, die da abläuft.
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