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Einzelkommentar zu:
Charlotte Roche: "Smegma als Parfümflakon"


#48 atlanaAnonym
  • 28.03.2008, 14:37h
  • @stromboli
    Meiner Meinung nach KANN man niemandem klarmachen, warum man jemanden begehrenswert findet, wenn die andere Person es nicht ohnehin nachfühlen kann. Erklär jemandem, der keinen Spinat mag, warum der Spinat so toll schmeckt...
    Dem advocatus diaboli in Form von Konstantins alter ego klarzumachen, was Lesben empfinden, ist so gesehen natürlich vergebliche Liebesmüh. Aber man redet halt gern über Dinge, die man mag... Ich kann vielleicht nicht nachfühlen, was an Männern begehrenswert ist, aber ich kann es nachvollziehen und das gilt sicher für die meisten Schwulen und auch für viele Heteros.
    Und wenn es rein um Ästhetik geht – sie ist doch ohnehin abgekoppelt vom Begehren, jedenfalls für mich.
    Über das Weibliche... ich kann bestenfalls sagen, was mir gefällt, aber einen Lehrsatz, was frauenliebende Frauen prinzipiell anzieht, das kann ich nicht beantworten.

    Aber die Sache mit der Zwangsheterosexualität, die erst die Störungstheorie verursacht, das ist doch ohnehin klar. Dementsprechend finde ich es auch nicht primär notwendig, diesen logischen Schluß hier nocheinmal in Einzelschritten vorzuexerzieren, weil ich ganz automatisch annehme, daß die meisten Leute hier ohnehin für sich selbst so weit sind, das so zu sehen. Allerdings war ich erstaunt, gerade in den Foren zu Bounty Killer usw. solche Mengen an PosterInnen zu finden, die offensichtlich nur hier waren, um die Haßsänger zu verteidigen und ich nehme an, daß das nicht alles Schwule und Lesben waren. Demnach könnte es natürlich sein, daß es Mitleser gibt, die nicht bei dieser Erkenntnis angekommen sind, aber mir ist noch niemand untergekommen.

    Und noch wegen der lesbischen Stimme im schwulen Biotop - ich bin deshalb hier, weil die meisten Lesbenseiten zu eng feministisch fokussieren.
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