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Kommentare zu:
Charlotte Roche: "Smegma als Parfümflakon"


#21 KonstantinEhemaliges Profil
  • 27.03.2008, 10:50h
  • @ IQ: Ich bin sicher kein schwuler Chauvi. Mir geht das Gefasel dieser reaktionären 70er-Jahre "Schwanz-ab"-Lesbenfraktion nur ganz gehörig auf den Sack! ... Und dazu jetzt kein (Penis-)Neid, bitte!
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#22 atlanaAnonym
  • 27.03.2008, 11:17h
  • @Konstantin
    Danke, Sie haben mich nun wirklich zum Lachen gebracht.
    Wenn Sie mit den Siebzigerjahren, Penisneid und Schwanzab anfangen, nehme ich mein statement vorher zurück, offenbar haben Sie doch Probleme mit dem sinnerfassenden Lesen. Habe ich euch irgendwo eure Schwänze mißgönnt, frage ich mich? Behaltet eure Schwänze, solange ihr mich damit in Frieden laßt, ich wüßte auch nicht, was ich mit so etwas anfangen sollte, wenn ich plötzlich einen hätte und in den Siebzigern war ich noch gar nicht geboren.
    Und die Frage nach dem Smegma haben Sie aufgebracht oder jedenfalls jemand Ihres Namens:
    16. Konstantin schreibt am 27.03.2008, 00:06:38 Uhr:
    p.s.: Etwas Interessantes hat dieser Artikel aber doch: Ich wusste bisher nicht, dass auch Frauen Smegma produzieren. Die Frage dabei ist nur, ob man als Schwuler solche biologischen Details wissen muss, insbesondere wissen will!

    Für die, die en detail interressiert sind: Wie machen die das? @ Atlana, kannst du uns da weiterhelfen?
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#23 KonstantinEhemaliges Profil
  • 27.03.2008, 11:31h
  • @ Atlana: Hättest du aufmerksam gelesen, hättest du festgestellt, dass ich in meiner von Grund auf demokratischen Haltung nur diejenigen berücksichtigen wollte, die es u.U. interessieren KÖNNTE. Dass Frauen Smegma produzieren, finde ich durchaus Interessant - weitere Details aus Gründen der Ästhetik jedoch nicht.

    Dein Mangel an Fantasie, sinnvolles mit einem imaginären Penis anzufangen, deutet sicher auf postnatale Traumata deinerseits hin. Was ist dir zugestoßen, Gutes? Geh mal in dich und denk drüber nach. Dass du in den 70ern noch nicht geboren warst, heisst allerdings auch längst noch nicht, dass du deren Geist nicht inhaliert haben könntest, spricht allerdings auch für deine noch etwas naive Arumentationsweise.

    Erstaunlich bei weiblichen Statements zu männlichen Geschlechtsteilen ist jedoch immer wieder, dass die meisten Frauen damit nichts anfangen können (ich kann daher Hetero-Männer verstehen, die sexuell unausgeglichen sind), oder diese ekelig finden - aber "drin" haben wollen die Frauen doch "einen". Und sei es nur um sich fortzupflanzen. Und wenn grad kein "echter" da ist, wird doch auch gern mal einer aus Plastik bemüht, oder Atlana?
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#24 atlanaAnonym
  • 27.03.2008, 12:45h
  • @Konstantin
    Hm, ich schlage vor, wir lassen mein Privatleben beiseite, weil Sie das wirklich nichts angeht.
    Wenn ich mit Schwanz aufwachen würde, würde ich vermutlich das tun, was ich ohne Schwanz auch machen würde, ich würde aufs Klo gehen. Vermutlich müßte ich mich dann damit arrangieren, dann würde mir schon was einfallen, aber ich bemühe weder meine Phantasie noch meinen Verstand damit, bevor der (eher unwahrscheinliche) Fall eintritt. Sollte es mir zustoßen, kann ich Sie ja weiter informieren, was mir damit eingefallen ist. Inzwischen könnten Sie mir aber einen Einblick in Ihre rege Phantasie geben und mir erzählen, was Sie wohl alles täten, wenn sie morgen mit Vagina aufwachen würden? Das würde mich interessieren – die vaginalen Phantasien eines schwulen Chauvinisten, das klingt faszinierend.

    Wenn ich mir Ihre messerscharfe Küchenpsychologie ansehe, mit der Sie mir von Penisneid bis Naivität alles diagnostizieren, muß ich noch mehr lachen.
    Ihr bisher vorgebrachten Grundargumente:
    a) Lesben hätten keinen Humor und schauten immer verkniffen drein
    b) Ich wollte Ihnen den geschätzten Penis absäbeln, weil ich es lächerlich finde, sich vor einer Vagina zu ekeln
    c) In Tateinheit mit Penisneid
    d) Frauen behaupten zwar, sie würden Penisse nicht mögen, aber im Grunde würden sie sich doch dauernd einen wünschen, sogar diejenigen, denen der daranhängende Mann gleichgültig wäre.
    Um ehrlich zu sein, mit so einer taufrischen Argumentationskette eine andere Person naiv zu nennen, ist unfreiwillig komisch.
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#25 stromboliProfil
  • 27.03.2008, 13:10hberlin
  • "Le doigt gelé" oder auch der erfrorene finger: vieleicht hilft uns die moritat, lockerer im umgang mit dem gegenseitig empfinden des "unmöglichen": Für lesben und heterogeneigte weibchen und männeleine heterogenormter disnormalität, sei die stelle die tausendmal heißer als die hölle , eine wohltat; Für uns , bleibt eine ebenso heiße stelle als tröstende ergänzung : und immer dran denken: auch bei herren gibst eine stelle, die ist tausendmal so heiß...^^


    "Le doigt gelé" : "in einer winternacht kam neulich , ein ehemann die tür herein; er sprach zur frau: wie unerfreulich , mir muß mein finger erfroren sein.
    Da sprach die frau, anstatt zu klagen, da hat das stöhnen wenig sinn: mein schatz wer weiß , nur nicht verzagen , vielleicht ist doch noch leben drinn...
    mein schatz wer weiß , nur nicht verzagen , vielleicht ist doch noch leben drinn.
    Es plagte sich , nicht zu beschreiben, das schwer getroffene ehepaar! Es half kein blasen half kein reiben , der finger blieb , so wie er war!
    Es wollte einfach nicht gelingen, da sprach die frau, nur das hat sinn:
    Komm ich will dir heißes wasser bringen, vielleicht ist doch noch leben drinn...
    Komm ich will dir heißes wasser bringen, vielleicht ist doch noch leben drinn.
    Vergeblich waren auch diese scherze, doch die frau , sie gab nicht auf.
    Halt doch den finger in die kerze, nur wärme feht , verlass dich drauf!
    Du brauchst doch nicht davon zu rennen, wozu die angst, komm halt ihn hin. Und solltest du ihn dir verbrennen , das zeigt , es ist noch leben drinn...
    Und solltest du ihn dir verbrennen , das zeigt , es ist noch leben drinn.
    Doch gar nichts half, es war verteufelt; nicht wasser , feuer , kälte , glut: Der arme mann war erst verzweifelt, dann packte ihn die kalte wut! Da sprach die frau, es hilft kein fluchen, ich werf die flinte noch nicht hin: Komm lass mich es selbst noch mal versuchen, vielleicht ist doch noch leben drinn! Komm lass mich es selbst noch mal versuchen, vielleicht ist doch noch leben drinn!
    Nennt mir niemals eine mehr frau böse, im grund des herzens ist sie gut, wird sie aus liebe zur masseuse, bewirkt oft wunder was sie tut. Doch wie die frau sich auch bemühte, hier schien massage ohne sinn ; er stöhnte nur , du meine güte , ach wär doch bloß noch leben drin...
    er stöhnte nur , du meine güte , ach wär doch bloß noch leben drin.
    Doch kein erfolg war zu verspüren, schon sankt ihr mut , was ich begreif.
    Im finger schien sich nichts zu rühren; er blieb wie vorher kalt und steif.
    Doch ein gedanke , ein ganz neuer , kam ihr; sie sprach : wie dumm ich bin!
    Ich weiß was bessres als das feuer, vielleicht ist doch noch leben drin... Ich weiß was bessres als das feuer, vielleicht ist doch noch leben drin.
    Und dann sprach keiner von den beiden, der mann nur seufzte dann und wann. Hingegen schien er nicht zu leiden, als sie mit ihrer kur begann! Wie klug von ihr , nicht aufzugeben; bald rief die frau, wie froh ich bin:
    mein lieber mann, ich spürte eben , es ist durchaus noch leben drin... wie froh ich bin; mein lieber mann, ich spürte eben , es ist durchaus noch leben drin.

    Hört ihr (gatten) männer merkt euch die affaire, falls ihr den finger euch erfriert, glaubet nie , das er verloren wäre, ihr hörtet wie man das kuriert. Das feuer stammt zwar aus der hölle, und ist sehr heiß , wie jeder weiß.
    Doch gibt’s bei damen eine stelle , die ist noch tausend mal so heiß ...
    Doch gibt’s bei damen eine stelle , die ist noch tausend mal so heiß!

    Also nie die hoffung aufgeben;auch in aussichtslosen fällen!
    Und nicht immer dem unbegreiflichen nur ein bähhh hinterher senden, konstantin.
    Was auch nicht den vorübergehenden aufenthalt im kanal glorifiziert, Atlana ^^ !
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#26 KonstantinEhemaliges Profil
  • 27.03.2008, 13:20h
  • Zitat: "... was Sie wohl alles täten, wenn sie morgen mit Vagina aufwachen würden?"

    @ Atlana: Ganz einfach! Ich würde zum nächsten Psychologen rennen und eine Geschlechtsumwandlung beantragen! Und bis es soweit ist, würde ich mich (bis auf ein einziges Mal, denn neugierig bin ich als Schwuler ja doch) jeder sexuellen Handlung enthalten.

    Aber: Immerhin wüsste ich dann, wie das mit dem weiblichen Smegma funktioniert. Obwohl mich das ja im Grunde gar nicht interessiert. So ist das halt im Leben: man lernt so viele unnütze Dinge, die man(N) eigentlich gar nicht braucht!

    Liebe Atlana, du solltest das mit dem "Penisneid" nicht einfach so beiseite wischen. Ich habe aus zuverlässigen Quellen erfahren, dass auch Lesben Dildos und ähnliche Hilfsmittel (Zungen, Finger, Obst) verwenden. Wir Schwulen haben "unseren" immer dabei (wie praktisch) - und da Ihr Lesben ja selten Handtaschen tragt, in denen Ihr diesen mitführen könntet, kann das doch sicher mal zum Problem werden.
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#27 atlanaAnonym
  • 27.03.2008, 15:30h
  • @Konstantin
    Gegen die Quellen ist nichts einzuwenden, an der Interpretation hapert es.
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#28 KonstantinEhemaliges Profil
  • 27.03.2008, 16:21h
  • @ Atlana: Meiner Interpretation nach ist der Sachverhalt absolut eindeutig, da alle von Lesben verwendeten Gegenstände lediglich als PenisERSATZ anzusehen sind. Daran gibts doch nichts zu deuteln! Und daher verstehe ich den Ekel/Widerwillen der Lesben vor dem "Original" so gar nicht! Ich meine: wenn man sich sowieso (irgend-)was reinsteckt, kann man doch auch gleich den ganzen Mann nehmen, oder?
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#29 madridEUAnonym
  • 27.03.2008, 16:35h
  • @atlana und @konstantin:
    Lesbische Porno-Akte werden besonders von Hetero-Männern geliebt, wenn sie sich bestätigt sehen, dass das nötige Glied für die Penetration fehlt. Wir haben als Schwule überhaupt keinen Grund, uns diesem scheinbaren Triumpf anzuschliessen. Man wird das Gefühl nicht los, dass viele dieser Männer sich gar nicht für die Libido ihrer Frauen interessieren. Vielleicht kann Charlotte Roche auch hier einmal hilfreich einspringen ?
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#30 BjörnAnonym
  • 27.03.2008, 16:49h
  • Zu diesem Buch, das jedem seiner Opfer, pardon: Käufer eine bemerkenswerte Geld- und Zeitverschwendung beschert: Als würde eine, in der Praxis mit Sex und all diesen Dingen noch gänzlich unerfahrene, Elfjährige völlig absurdes Zeugs wüst zusammenphantasieren, in der Hoffnung, Mami und Papi damit so richtig schockieren zu können. Eine nennenswerte Geschichte darf man da natürlich nicht erwarten, auch nicht Spannung, Witz, Gefühl - außer eben auf dem Niveau dessen, was eine Elfjährige so für ihren ach so bösen, bösen Aufsatz zusammenstoppeln kann. Selten etwas so Albernes gelesen. Aber wie man sieht: Man kann auch noch mit dem größten Blödsinn fetten Reibach machen, wenn man bloß oft genug seine Fresse in irgendeine Fernsehkamera hält. (Bei einem anderen Verursacher hätte jeder Verlag das Skript auch, nach Überfliegen der ersten drei Seiten, in den Papierkorb befördert.)
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