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  • 27. März 2008 77 1 Min.

Berlin (queer.de) - Die deutsche Bundesregierung hat dem jamaikanischen Hass-Sänger Rodney Price alias Bounty Killer zur Zurückweisung an der Grenze ausgeschrieben. Dies teilte das Bundesinnenministerium heute mit. Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) sowie der grüne Bundestagsabgeordnete Volker Beck hatten sich zuvor mit entsprechenden Bitten an die Regierung gewandt.

Allerdings kommt das Einreiseverbot zu spät. Dem Vernehmen nach befindet sich Bounty Killer bereits im Schengen-Raum. Laut Volker Beck sind nun die Landespolizeien gefragt. "Die zuständigen Landesinnenminister wurden von mir entsprechend informiert", teilte der Grünen-Politiker mit.

Unterdessen kündigte das Münchner Backstage an, dass das morgige Konzert des Hass-Sängers stattfinden wird. "Uns liegt jetzt die verbindliche schriftliche Erklärung von Rodney B. Price aka Bounty Killer vor, in dem dieser zusichert, dass er bei seinem Konzert keine homophoben oder gewaltverherrlichenden Inhalte wiedergeben wird", heißt es in einer Erklärung des Veranstalters. "Sollte dieser nachweislich dagegen verstoßen, werden wir sofort das Konzert abbrechen und auch auf jegliche Gagenauszahlungen verzichten."

Sollte das Konzert Gewinne abwerfen, versprach das Backstage, zusammen mit den anderen betroffenen Bounty-Killer-Veranstaltern in Berlin und Essen eine Tour mit der schwul-lesbischen Rasta/Reggae-Vereinigung Vlaamse Rasta Oudjes zu organisieren. (cw)

-w-

#1 TimmAnonym
  • 27.03.2008, 15:16h
  • Die Veranstalter würden wohl auch Nazibands auftreten lassen, wenn diese zusagen, ihre Texte zu entschärfen...

    Dann muss halt die Politik und die Justiz aktiv werden!!

    Hasspredigern und Leuten, die zu Gewalt aufrufen, darf hier nicht auch noch ein Forum gegeben werden!! Egal, ob sie ihre Gewaltaufrufe hier wiederholen oder nicht, denn selbst wenn nicht, machen ihre Konzerte hier es ihnen möglich, anderswo auf der Welt weiter Hass zu verbreiten.

    Und denen, die Hassaufrufe mit allen möglichen hanebüchenen Scheinerklärungen zu relativieren versuchen, wünsche ich, dass sie irgendwann erkennen, was sie anrichten...
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#2 josefAnonym
  • 27.03.2008, 15:46h
  • vor 60 jahren wurde schon gegen minderheiten gehetzt,und das wird es immer wieder geben.der mensch ist das schlimmste wesen das sich auf der erde entwickelt hat.das beste beispiel ist china weil die tibeter freiheit wollen werden sie abgeknüppelt
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#3 ManuelAnonym
  • 27.03.2008, 15:49h
  • Schade, dass erst die Behörden dem Treiben der Hass-Sänger ein Ende bereiten müssen. Den Locations hätte es besser gestanden, sie hätten von sich aus auf die Konzerte verzichtet. So bleibt ein fahler Nachgeschmack, der vor allem davon kündet, wie man sich als Konzertstätte sein Image ruiniert!
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