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- 28. März 2008 2 Min.
Hamburg (queer.de) -Der frühere Hamburger Justizsenator Roger Kusch ist zurück in den Schlagzeilen: In der Hansestadt stellte der homosexuelle Hardliner heute eine "Selbsttötungsmaschine" für Schwerkranke vor.
Kernstück des Automaten ist ein handelsübliches Infusionsgerät, in das zwei Spritzen eingesetzt werden. Sterbewillige Todkranke müssen nur einen Knopf drücken, dann fließt zunächst ein Narkosemittel und kurz darauf tödlich wirkendes Kaliumchlorid in die Venen. Dies dauere insgesamt etwa vier Minuten, sagte Kusch, der Tod trete aber schon früher ein.
Beim allerersten Einsatz der Maschine will der Ex-Senator persönlich dabei sein und möglicherweise auch den Einsatz der Maschine filmen – damit ihm nicht vorgeworfen werden kann, er selbst habe den Knopf gedrückt. Der Jurist rechnet damit, dass es aufgrund seines Engagements für die Sterbehilfe zu einem Strafverfahren gegen ihn kommen wird. Für sein Anliegen hat er sogar einen eigenen Verein "Dr. Roger Kusch Sterbehilfe" gegründet.
Kusch, ein ehemaliger Studienfreund des Hamburger Bürgermeisters Ole von Beust, war von 2001 bis 2006 Justizsenator in der Hansestadt. Im August 2003 wurde er von Innensenator Ronald Schill geoutet, der ihm auch eine Affäre mit von Beust unterstellte. Nach einem Skandal um die Weitergabe vertraulicher Akten aus einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss wurde Kusch von seinem langjährigen Förderer entlassen, trat anschließend aus Protest aus der CDU aus und gründete die neue Partei "HeimatHamburg". Bei den Bürgerschaftswahlen erzielte Kuschs Liste jedoch nur 0,5% der Stimmen und soll im April aufgelöst werden. (cw)
Links zum Thema:
» Dr. Roger Kusch Sterbehilfe e.V.
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bundeswehr.
so zum leiden verkürzen.
diese tötungsmaschinene scheint auch handlich zu sein.
www.magentas-netzwerk.com/BW%20trauerfeier.jpg
und nicht so laut
www.magentas-netzwerk.com/BW%20P%208.jpg